Die Kannibalen, das sind immer die Anderen

Menschenfresser sind immer irgendwo anders. Menschenfresser, das sind immer die anderen. Sie sind gut für die Auflage. Menschenfresser lassen uns schaudern. Sie rühren an unseren schlimmsten Ängsten. Sie sind fast zu schaurig, um wahr zu sein. Doch jeder Kannibale hat auch seine gute Seite: Er erhöht die Auflage, steigert die Quote – und verkauft. Sex sells. Kannibalen ebenso. Gibt es keine Kannibalen, werden sie eben gemacht. Besonders der Boulevard-Journalismus liebt seine Kannibalen.

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Immer wieder “Südsee”!

Am 10. August 2009 veröffentlichte Der Standard die erste Folge einer neuen Artikelserie “Exotische Staaten” unter der Überschrift “Politik mit der Wurzel des Pfefferbaums” und berichtete darin über Tonga, Fidschi, Niue und Hutt River: weiterlesen »