Muslimhass darf bei uns keinen Platz haben

Die islamfeindlichen (um nicht zu sagen islamophoben) Positionen von Gudula Walterskirchen sind seit Langem bekannt, dennoch bietet ihr „Die Presse“ immer wieder eine Plattform sie zu verbreiten (21.11. Judenhass darf bei uns keinen Platz haben – auch nicht in Moscheen). Dies macht die Zeitung für Personen, die Menschen nicht aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit schon einmal vorauseilend vorverurteilen, zunehmend unattraktiv.

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Über Vorurteile. Alle in einen Topf

Gerfried Sperl skizziert in seiner Kolumne Trump und die Globalisierung des Rückschritts mögliche Folgen eines Wahlsiegs von Donald Trump. Seine Analyse mag zutreffend sein oder nicht, die Einleitung ist jedenfalls entbehrlich („Die Angst vor islamischen Flüchtlingen ist noch kein Rücktritt aus der Zivilgesellschaft. Vor allem weil ein (kleiner) Teil von ihnen anfällig ist für den IS-Terror.“). weiterlesen »

Ein Hoch auf die Burka-Debatte!

Der Kommentar erschien am 22. 9. 2016 in der Wiener Zeitung.

Das Gerede über die textile Ganzkörperverhüllung dient in der aktuellen innenpolitischen Problemlage als vielseitig einsetzbarer Joker.

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Terror in „Österreich“

Österreich ist von Österreich ja schon einiges gewöhnt – aber die Ausgabe vom vergangenen Dienstag toppte die bisherige Panikmache durch Faktenverbiegung noch einmal. Statt wie andere Medien auch die eigene Rolle in der medialen Hysterie kritisch zu hinterfragen, wird hier nachgelegt.
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Islam hat eine schlechte Presse

Der Kommentar ist am 2. Juni 2016 in Die Furche erschienen.

Unterzieht man die Schlagzeilen der letzten Zeit in Google News einer Wortanalyse, dominieren beim Thema Islam die Substantive Gewalt, Terror, Krieg, Delikte, Überwachung, Dschihadismus, Islamismus, Hetze, Anti-Islam, Verfassungsschutz, die Adjektive radikal, bedrohlich, nicht kontrollierbar, die Verben warnen, verschärfen, beschimpfen, fordern, gehört zu, gehört nicht zu. weiterlesen »

Den Islam verbieten – oder doch die Zeitung „Österreich“?

Der Einfachheit halber dürfen wir gleich aus Wolfgang Fellners Kommentar „Wie lange noch schauen wir dem Terror zu?“ in der Tageszeitung „Österreich“ zitieren: „Der dritte Punkt im Kampf gegen den Terror ist der heikelste: Mittlerweile muss die Diskussion erlaubt sein, ob nicht der Islam als solcher in Europa verboten werden sollte. Bei allem Respekt für die Freiheit der Religionen und die vielen friedlichen, sympathischen Anhänger des Islam auch bei uns in Österreich: Die Grenzen zwischen dem friedlichen Islam und dem Terror im Namen des Islam verwischen sich immer mehr. In unseren städtischen Kindergärten. In vielen Moscheen. Da wird Terror gefördert, gepredigt, vorbereitet. So kann und darf es nicht weitergehen.“

Wolfgang Fellner stellt mit diesem aufhetzenden, pauschalisierenden und diskriminierenden Kommentar nicht nur alle Muslime unter Generalverdacht, sondern auch die Religionsfreiheit in Frage, die in den Menschenrechten und in der österreichischen Verfassung garantiert ist.
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Der Falter und der Islam – Leserbrief zum Gastkommentar von Bianca Tschaikner, Falter 1-2/16

Die Bemühungen des Falters, die aktuellen Entwicklungen und Vorfälle in der Flüchtlingsthematik sachlich und tabufrei zu diskutieren, sind zu würdigen. Jedoch ist es leider so, dass im Rahmen dieser Bemühungen mitunter durchaus antimuslimische Ressentiments geschürt werden, nicht zuletzt durch den Artikel von Frau Tschaikner. weiterlesen »

Der Respekt des Händeschüttelns

Der Kommentar ist am 23. 12. 2015 in der Print-Ausgabe der Wiener Zeitung erschienen und abrufbar auf Genios.

Es häufen sich Berichte, wonach muslimische Macho-Männer sich weigern, einer Frau die Hand zu reichen. weiterlesen »

Kopftuch, wieder einmal

Zum Kommentar Religion ist privat, das Kopftuch ein Symbol von Helmut Brandstätter im Kurier vom 28. 11. 2015 erlauben wir uns – entsprechend kultur- und sozialanthropologischen Erkenntnissen – einige Anmerkungen.

Musliminnen, die ihre Häupter bedecken, erklären in den letzten Jahren unermüdlich, dass sie dies nicht tun, weil ihre männlichen Verwandten es vorschreiben, sondern weil sie des Glaubens sind, dass der Islam, der Koran ihnen dies vorschreibe. weiterlesen »

Knigge für Flüchtlinge

Der Kommentar erschien am 21. 10. 2015 in der Wiener Zeitung.

In letzter Zeit wird Flüchtlingen mittels Verhaltenskodex eingebläut, was die Willkommensschilder an Grenzübergängen und Bahnhöfen tatsächlich bedeuten. weiterlesen »