“Reality Queens auf Safari”

Die sogenannte Reality Show “Reality Queens auf Safari” von Prosieben wurde vorzeitig abgesetzt, nicht wegen der Rassismus-Vorwürfe von 22 NGOs, sondern wegen schlechter Quoten. Die Sendung fiel auf durch wilde Tiere, nackte Busen, geduldige Einheimische und dümmliche Dialoge. Sowohl aus ethnologischer, wie auch aus feministischer Perspektive ist sie ein Rückschritt in finstere Zeiten. weiterlesen »

Rassistische Logos und Marken

Negerküsse, Mohr im Hemd, Indianer mit Schlag, Negerbrot, Schwedenbomben, Mohrenbräu – es ist an der Zeit, dass gewisse Namen von Lebensmitteln entsorgt werden. Manchmal wäre auch eine Änderung des Logos hilfreich. weiterlesen »

Schwarzafrika gibt es nicht

In zahlreichen Medien erschien am 13.11.2012  ein APA-Bericht, der sich auf einen Bericht von Amnesty International über die Diskriminierung von Menschen aus dem subsaharischen Afrika in Libyen stützte. Dabei wurde diese Personengruppe in allen Medien als „Schwarzafrikaner“ bezeichnet (ORF: http://orf.at/stories/2150951/; Der Standard: http://derstandard.at/1350261279916/Amnesty-Folter-und-Willkuer-gegen-Schwarzafrikaner-in-Libyen; Die Presse: http://diepresse.com/home/panorama/welt/1312334/Libyen_Amnesty-beklagt-Folter-von-Schwarzafrikanern?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do). weiterlesen »

Auf Safari!

Fragwürdige Stereotypen der Tourismuswerbung

Im Rahmen der Vermarktung indigener Kulturen im Tourismus werden die Lebenswelten verarmter Minderheiten zu Sehnsuchtsorten reicher Zivilisationsflüchtiger auf Zeit. Im südlichen Afrika sind es „Buschmänner“, deren Vergangenheit als Jäger und Sammlerinnen zum gefälligen touristischen Konsum aufbereitet wird. weiterlesen »

Reisen nach “Afrika südlich der Sahara”

30.9.2011

Sehr geehrte Radioredaktion, sehr geehrter Herr Agathakis!

 

Nach der Sommerpause der regulären „Radio Wien“-Reisesendung „Auf und Davon“ wurde die erste Folge zum Reiseziel Kenia ausgestrahlt, in der – zumindest in der Eingangsphase – der Begriff „Schwarzafrika“ für die Lokalisierung Kenias in Afrika verwendet wurde. Der Begriff „Schwarzafrika“ ist ein kolonialistischer und basiert auf einem rassistischen Konzept der Einteilung der Welt und ihrer BewohnerInnen, da er die angebliche Gemeinsamkeit auf die (vereinheitlichend „Schwarz“ angenommene) Hautfarbe seiner BewohnerInnen bezieht. weiterlesen »