Call for Papers der under.docs: (Deutungs-)Macht des Öffentlichen

Die under.docs der Universität Wien veranstalten von 19. bis 21. Oktober 2017 eine Fachtagung zu Kommunikation mit dem Schwerpunkt „(Deutungs-)Macht des Öffentlichen“. StudentInnen aller Geistes- und Sozialwissenschaften – von Bachelor- bis Doktoratsniveau – können noch bis 10. Juli 2017 laufende oder abgeschlossene Bachelor- bzw. Masterarbeiten, Dissertationen oder andere wissenschaftliche Projekte, Seminar- und Forschungsarbeiten einreichen. Weitere Informationen: http://underdocs.univie.ac.at

Leserbrief: „Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert – und kein Grund für Scham“

Mit einem kurzen Leserbrief haben wir den Beitrag von Zwetelina Ortega (21.02.2017) zum internationalen Tag der Muttersprache gewürdigt.

Hier der Originalkommentar zum Nachlesen:
derstandard

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

wir haben uns sehr über den Kommentar „Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert – und kein Grund für Scham“ von Zwetelina Ortega (21.02.2017) gefreut.
Der durchwegs positive Zugang zu Mehrsprachigkeit war sehr erfreulich. Auch wurden die gesellschaftlichen Problematiken und deren Folgen für die Sprechenden von Minderheitensprachen gut nachvollziehbar aufgezeigt.

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Interkulturelles Mentoring für Schulen

Wir möchten hier gerne auf ein unterstützenswertes Projekt hinweisen:
Ziel des interkulturellen Mentorings ist, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bei ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu unterstützen. Studierende mit ähnlichem bikulturellen Hintergrund haben viel Erfahrung, die sozusagen „zur Verfügung gestellt“ wird.

Infos zum Projekt finden Sie hier:
Interkulturelles Mentoring an Schulen

Das Interkulturelle Mentoring für Schulen nimmt auch heuer wieder bei der Abstimmung zum Publikumspreis der Sozialmarie teil. Die Abstimmung läuft noch bis 24. Februar. Das Team des Interkulturellen Mentorings bedankt sich für Ihr Interesse und Ihre Stimme.

Detaillierte Informationen zum Ablauf des Publikumvotings finden Sie hier:
Sozialmarie

Only bad news are good news?

Sehr geehrter Herr Kim Son Hoang, sehr geehrte Standard-Redaktion,

„Flüchtlinge: 90 Prozent halten Demokratie für die ideale Staatsform“ oder „Flüchtlinge: 82 Prozent sind für die Gleichberechtigung von Mann und Frau“ oder „Flüchtlinge: 83 Prozent bewerten Zusammenleben mit anderen Religionen als durchwegs positiv“: Warum positiv, wenn’s negativ auch geht? weiterlesen »

Schandls Text als Warnsignal

Die Publikation des Textes „Sexualverbrechen: Höchste Zeit zu handeln“ von Gernot Schandl (03.01.17) als Kommentar der anderen im Standard ist nicht nur verwunderlich, sondern ein Signal dafür, dass der Qualitätsjournalismus im Umgang mit Meinungen, die zwar klar diskriminierend sind, aber dennoch immer stärker salonfähig werden, noch dabei ist, einen gangbaren Weg zu finden.

In diesem Text werden männliche Flüchtlinge pauschal als potenzielle Vergewaltiger dargestellt, die weggesperrt oder zumindest in der Pampa untergebracht werden sollten, um kein Risiko für österreichische Frauen darzustellen. Auch wir sind nicht dafür, diskriminierende Meinungen auszublenden – Texte wie diese sollten, wenn sie in Redaktionen eintreffen, ein Warnsignal sein und zu mutigem, sensiblem, überlegtem Journalismus ermuntern. Sie sollten jedoch auf keinen Fall unkommentiert abgedruckt werden. weiterlesen »

Über Menschen. Eine Marginalie zur Sprachentwicklung

Der Kommentar erschien am 29. 11. 2016 in der Wiener Zeitung.

Wie das Betroffenheitsgetue bei Kriegen und Katastrophen den Bedeutungsinhalt eines unschuldigen Wortes strapaziert. weiterlesen »

Über Vorurteile. Alle in einen Topf

Gerfried Sperl skizziert in seiner Kolumne Trump und die Globalisierung des Rückschritts mögliche Folgen eines Wahlsiegs von Donald Trump. Seine Analyse mag zutreffend sein oder nicht, die Einleitung ist jedenfalls entbehrlich („Die Angst vor islamischen Flüchtlingen ist noch kein Rücktritt aus der Zivilgesellschaft. Vor allem weil ein (kleiner) Teil von ihnen anfällig ist für den IS-Terror.“). weiterlesen »

Alles anders seit dem Tag X?

Der Gastkommentar erschien am 29.08.2016 in der Presse.

Alles anders seit dem Tag X?

Gastkommentar. Auch nach dem Sommer 2015 führen die meisten Menschen ihr normales Leben weiter. Nur die Angst ist größer geworden.

Rainer Nowak meint in seinem Kommentar „Als Mitteleuropa die Kontrolle verlor“, dieser eine Tag, als die Grenzen geöffnet wurden, hätte uns alle verändert. (Link zum Nachlesen)

Uns alle? Das schließt dann wohl auch mich selbst ein. Und auch meinen Freundeskreis, meine Familie, meine Bekannten, meine Kolleginnen und Kollegen. Aber nein, ich sehe bei niemandem eine Veränderung aufgrund von Asylsuchenden in Österreich.
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Frau ist nicht gleich Frau

Von Eva Kössner
Die Wahl von Hillary Clinton zur ersten Präsidentin der USA wäre wirklich ein historisches Ereignis, wie Gudrun Doringer auf der Titelseite der Salzburer Nachrichten vom 30. Juli feststellt. Verglichen mit ihrem Kontrahenten Trump erscheint Clinton derzeit wahrlich als die Stimme der Vernunft. Die demokratische Kandidatin aufgrund ihres Geschlechts als vernünftige, friedvolle Alternative zu „männlichen Machtdemonstrationen“ zu beschreiben, ist dennoch etwas weit her geholt.
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Terror in „Österreich“

Österreich ist von Österreich ja schon einiges gewöhnt – aber die Ausgabe vom vergangenen Dienstag toppte die bisherige Panikmache durch Faktenverbiegung noch einmal. Statt wie andere Medien auch die eigene Rolle in der medialen Hysterie kritisch zu hinterfragen, wird hier nachgelegt.
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