1.  Apparative Arbeiten  /Technical Developments
2.  Methodische Entwicklungen  /Experimental Techniques

3.  Theoretische Arbeiten /Theoretical works

       Josef Tomiska

4.  Experimentelle Untersuchungen  /Experimental Investigations
5.  Allgemeine Arbeiten

Diese Themengruppe umfaßt Arbeiten über:

(i) Probleme des Ausgleichs experimenteller Meßdaten (22);

(ii) Wiedergabe der Konzentrationsabhängigkeit der molaren Mischungsfunktionen mit Hilfe algebraischer Formeln (6,9,25,31);

(iii) Beschreibung der Temperaturabhängigkeit der molaren Mischungsfunktionen (39);

(iv) die Umrechenbarkeit zwischen verschiedenen Approximationsgleichungen der molaren Mischungsfunktionen.

Ergebnisse /Results:

1) Es konnte bewiesen werden, daß sämtliche in der Literatur vorgeschlagenen Approximationsformeln die auf Polynomreihen beruhen untereinander äquivalent sein müssen. Der Redlich-Kister-Ansatz, Kortüm`s a-Formalismus, die Margules-Gleichungen, ... können daher exakt ineinander überführt werden (13,20,27,31) und weisen daher keine anderen Vor- oder Nachteile auf als die Erfordernis von deutlich verschieden aufwendige Rechenoperationen. Die Umrechnungskoeffizienten zwischen den einzelnen Approximationen sind dabei feste Zahlen, die unabhängig von den einzelnen Legierungssystemen sind. Die von mir vorgeschlagene "Thermodynamisch Adaptierte Potenzreihe" (T.A.P.) erweist sich als jener Polynom, dessen Anwendung den deutlich geringsten Rechenaufwand erfordert.

2) Ein einfaches Verfahren für die Umrechnung der verschiedenen Anpassungen von binären Zusatzgrößen konnte entwickelt werden (27,32). Das dem Verfahren zugrundegelegte "Baukastenprinzip" verwendet die T.A.P.-Reihe und - fallweise - die Potenzreihe als Zwischenstation der Konversionen sowohl zwischen den verschiedenen Darstellungen derselben Zusatzfunktion, als auch zwischen den Ausdrücken der molaren und der partiellen molaren Größen. Das Verfahren erlaubt die Umrechnung der einzelnen Polynomreihendarstellungen (vom selben Grad in x) der Zusatzgrößen mit Hilfe von Konversionskoeffizienten, die nur vom Typus der verwendeten Polynomreihen und von den Indizes der umzurechnenden Parameter An und Bl abhängig sind, nicht jedoch von der expliziten Form der approximierten Zusatzfunktion. Die für 2 konkrete Polynomreihen (mit den Parametern An bzw. Bl) bestimmten Zahlenwerte der Koeffizienten gelten daher für die Berechnung aller An-Parameter der Zusatzgrößen beliebiger binärer Mischungen aus den entsprechenden Bl-Werten und umgekehrt.


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J. Tomiska  Phys.
Chemie
Universität Wien
© J.Tomiska, Univ. of Vienna, Inst. of Phys. Chemistry, A-1090 Vienna, AUSTRIA.
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