Vortragsangebot

                                                        Josef Tomiska



Physik und Religion greifen beide extrem stark, aber völlig unterschiedlich in unsere geistige Lebenswelt ein. Seit dem mechanistischen Weltbild gelten sie oft als Schlagwörter für grundsätzlich unvereinbare Weltanschauungen. „Geist als eigenständige Existenz oder nicht“, war hier die Frage. Die „moderne“ Physik zerstörte das mechanistische Bild völlig. Was kann und will sie aber? Was machte sie mit Raum und Zeit, und woher kommt die Materie? Schließt die moderne Physik einen Gottesglauben aus? Was verstehen wir unter „Geist“ und „Gott“?
Wie beweisbar darf ein "Gott" sein, was soll ein Religionsbuch vermitteln? Wie "frei" dürfen wir Menschen unseren Willen ansehen, und welche Konsequenzen hat ein "freier" Wille im Verhältnis zu einem Gott? Was heißt "unendlich" wirklich? Wer erklärt uns, was "Materie", "Zeit" und "Raum" bedeuten - die Physik, Künstler, Philosophie oder die Religion? Was können physikalische Theorien zu unserem Weltverständnis beitragen, was die Philosophie, Ideologien und Religionen?

Die Antwort auf diese Fragen, das Kennenlernen eines modernen Weltbildes voller Überraschungen erfordert weder physikalische noch philosophische Vorbildung, sondern nur ein wenig Zeit und Neugier.

Seit knapp 40 Jahre arbeitet der Autor an einer in sich widerspruchsfreien Weltanschauung,
in der das naturwissenschaftliche wissen und der Glaube an den Gott der christlichen Offenbarung harmonisch vereint wird.

 Zu dieser Thematik hält der Autor erstaunlich gut besuchte Vortragsreihen im Rahmen von „University Meets Public“
sowie  Vorträge bei Freimaurern ebenso wie in Pfarren, an der New York State University, an der Masaryk-Universität in Brünn ...

*) Eine Kurzfassung war Thema zweier eingeladener Vorträge im Rahmen des Dritten Konrad Deubler Symposiums "Von der Göttlichen Schöpfung bis hin zur Gentechnologie" in Bad Goisern (Juni 1999).  Das Manuskript ist veröffentlicht.


Verfügbares Skriptum: „Gott und die moderne Physik“.