Physik und Religion greifen beide extrem stark, aber
völlig unterschiedlich in unsere geistige Lebenswelt ein. Seit dem mechanistischen
Weltbild gelten sie oft als Schlagwörter für grundsätzlich
unvereinbare Weltanschauungen. „Geist als eigenständige Existenz oder
nicht“, war hier die Frage. Die „moderne“ Physik zerstörte das mechanistische
Bild völlig. Was kann und will sie aber? Was machte sie mit Raum und
Zeit, und woher kommt die Materie? Schließt die moderne Physik einen
Gottesglauben aus? Was verstehen wir unter „Geist“ und „Gott“?
Wie beweisbar darf ein "Gott" sein, was soll ein Religionsbuch vermitteln?
Wie "frei" dürfen wir Menschen unseren Willen ansehen, und welche
Konsequenzen hat ein "freier" Wille im Verhältnis zu einem Gott? Was
heißt "unendlich" wirklich? Wer erklärt uns, was "Materie",
"Zeit" und "Raum" bedeuten - die Physik, Künstler, Philosophie oder
die Religion? Was können physikalische Theorien zu unserem Weltverständnis
beitragen, was die Philosophie, Ideologien und Religionen?
Die Antwort auf diese Fragen, das Kennenlernen eines modernen Weltbildes
voller Überraschungen erfordert weder physikalische noch philosophische
Vorbildung, sondern nur ein wenig Zeit und Neugier.
Seit knapp 40 Jahre arbeitet der Autor an einer in sich widerspruchsfreien Weltanschauung,
in der das naturwissenschaftliche wissen und der Glaube an den Gott der christlichen Offenbarung harmonisch vereint wird.
Zu dieser Thematik hält der Autor erstaunlich gut besuchte
Vortragsreihen im Rahmen von „University Meets Public“
sowie Vorträge bei Freimaurern ebenso wie in
Pfarren, an der New York State University, an der Masaryk-Universität in Brünn ...
*) Eine Kurzfassung war Thema zweier eingeladener Vorträge im
Rahmen des Dritten Konrad Deubler Symposiums "Von der Göttlichen Schöpfung
bis hin zur Gentechnologie" in Bad Goisern (Juni 1999). Das
Manuskript ist veröffentlicht.
Verfügbares Skriptum: „Gott und
die moderne Physik“.