Forschungstätigkeit /Research Work
Josef Tomiska

 
Publikationsliste /List of Publications
1.  Mein angestammtes Arbeitsgebiet ist die Hochtemperaturthermodynamik
     /Main topic of research work: High temperature thermodynamics.
2.  Didaktische Konzepte zur Neustrukturierung der Lehrinhalte /Modern concepts of science.

In den letzten Jahren bemühe ich mich daneben verstärkt um die Entwicklung didaktischer Konzepte zur drastischen Restruktuierung des und Modernisierung der Lehrinhalte der Physikalischen Chemie und auch der Physik. Dies aus der tiefen Überzeugung, daß hundert Jahre nach den Entdeckungen der Quanten- und Relativitätstheorien auch die Grundstruktur unserer Lehrgebäude so erneuert gehören, daß ein umfassenderes Verständnis der Umweltsphänomene ermöglicht wird.

Im weiteren beziehen sich in Klammer gesetzte Zahlen auf die Nummern in meinem Publikationsverzeichnis. (Numbers are referring to the List of Publications).

Meine bisherigen Veröffentlichungen lassen sich im wesentlichen in fünf Themenkreise gliedern:

Hochtemperaturthermodynamik.
High Temperature Thermodynamics
 
 
 
 
Zur Einführung  /Introduction
1.  Apparative Arbeiten 
/Technical Developments
2.  Methodische Entwicklungen
/Experimental Techniques
3.  Theoretische Arbeiten
/Theoretical works
4.  Experimentelle Untersuchungen
/Experimental Investigations
5.  Allgemeine Arbeiten
Thermodynamische Mischungseffekte 
/Thermodynamic Mixing Effects
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 Arbeiten
J. Tomiska  Phys.
Chemie
Universität Wien
© J.Tomiska, Univ. of Vienna, Inst. of Phys. Chemistry, A-1090 Vienna, AUSTRIA.
 

Hochtemperaturthermodynamik - Einführung.
/High Temperature Thermodynamics - Introduction.

Josef Tomiska

Die rasch zunehmende Bedeutung der Hochtemperaturchemie erfordert das Studium des thermodynamischen Verhaltens von Legierungen und hochschmelzenden Verbindungen bei hohen Temperaturen. Die genaue Kenntnis der thermodynamischen Mischungseffekte ermöglicht nämlich Aussagen über die thermische Stabilität der untersuchten Substanzen, sowie über deren chemische Beständigkeit und Reaktivität. Darüber hinaus können die Untersuchungen einen Einblick in die Natur der chemischen Bindung liefern und bei Schmelzen zu Erkenntnissen über die Struktur von Flüssigkeiten führen.

Insbesondere sind auch für verläßliche EDV-Berechnungen von Phasendiagrammen möglichst genaue Werte der thermodynamischen Mischungsfunktionen erforderlich. Ohne thermodynamische Berechnungen können diese Diagramme nur aufgrund langwieriger Experimente (thermische Analyse) erstellt werden. Die Kenntnis der Phasendiagramme ist jedoch von eminenter Wichtigkeit, da durch sie etwa die Entwicklung hochwertiger Werkstoffe wesentlich erleichtert wird.

Die verfügbaren Modellvorstellungen über den festen und flüssigen Zustand der Materie sind noch weit davon entfernt, zuverlässige Werte für die thermodynamischen Mischungseffekte der interessierenden chemischen Systeme zu liefern. Deshalb ist man auf experimentelle Bestimmungsmethoden angewiesen. Für hohe Temperaturen (über 1500 K) sind die experimentellen Untersuchungsmöglichkeiten jedoch äußerst begrenzt. Dies liegt einerseits an den bei hohen Temperaturen oft schon beträchtlichen Abdampfverlusten an Probenmasse und andererseits an allgemeinen Materialproblemen. So gibt es für hohe Temperaturen kaum noch Materialien, welche für Probenbehälter und Heizung, für Meßsonden sowie für Schutz- und Hantiervorrichtungen geeignet sind.
 
 
1.   Hochtemperaturthermodynamik
     /High temperature thermodynamics.
2.  Didaktische Konzepte zur Neustrukturierung der Lehrinhalte
    /Modern concepts of science.
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© J.Tomiska, Univ. of Vienna, Inst. of Phys. Chemistry, A-1090 Vienna, AUSTRIA.
 



 

Wissenschaft ist eine Einheit.
Eine Moderne Lehre erwaechst nur aus dem Selbstvertrauen erfolgreicher Forschertaetigkeit und Forschungsarbeit braucht den fachlichen Ueberblick, der aus engagiertem Lehrbemuehen entsteht.