"Offen für Neues. Seit 1365."

Um zu zeigen, dass Wissenschaft ein Innovationsmotor für alle Lebens- und Arbeitsbereiche ist, setzt die Universität Wien wie schon im Rahmen des 650-Jahr-Jubiläums weiterhin auf Kommunikationsmaßnahmen. Das Motto "Offen für Neues. Seit 1365." steht nicht nur für Forschung und Lehre, sondern auch für "gesellschaftliches Engagement", denn die Universität Wien betrachtet den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft als eine ihrer Kernaufgaben.

Dahinter liegt das Tor zum Wissen

Mit 7,4 Millionen Büchern, 400.000 E-Books, 45.000 E-Journals, 7.400 Print-Journals und über 1.200 Datenbanken ist die Universitätsbibliothek der Wissens-Hub der Universität Wien. Von Papyrus bis zum E-Book bietet die Universitätsbibliothek ihren Studierenden, WissenschafterInnen und Lehrenden, aber auch SchülerInnen und interessierten BesucherInnen einen enormen Schatz an Literatur. Das Tor zum Wissen öffnet sich sowohl virtuell über digitale Recherchemöglichkeiten als auch real mit dem Öffnen eines Buchs im historischen Lesesaal der Universitätsbibliothek oder in einer ihrer zahlreichen modernen Fachbibliotheken.

Just Science, No Fiction

Nichts ist spannender als die Realität. Was war am Anfang des Universums? Wie entstehen Galaxien? Die WissenschafterInnen der Universität blicken bereits seit 1365 zu den Sternen, seit 2008 zusammen mit der Europäischen Südsternwarte (ESO). In der Atacama Wüste in Chile entsteht derzeit das größte Teleskop der Welt. Die Universität Wien koordiniert die österreichischen Aktivitäten zum Bau und entwickelt Software für spezielle Instrumente. Damit rücken die Sterne bald noch näher.

Dahinter entsteht Zukunft

Die Universität Wien steht für anwendungsoffene Grundlagenforschung, ihre 6.700 WissenschafterInnen sind Innovationsmotor für die Gesellschaft und die Region Wien. In zahlreichen Labors, Werkstätten und Bibliotheken tragen sie mit dazu bei, unsere Zukunft zu gestalten. Viele von ihnen betreiben exzellente Spitzenforschung, ausgezeichnet mit den kompetitiven Grants des European Research Council oder den hochdotierten Preisen des österreichischen Wissenschaftsfonds. Mit ihrer Forschung werden sie zu bahnbrechenden Neuerungen beitragen. An der Universität Wien entsteht Zukunft.

Dahinter spielt die Zukunft

Seit bereits 14 Jahren öffnet die Universität Wien im Rahmen der KinderuniWien die Türen zu ihren Hörsälen, Labors und Seminarräumen für den ganz jungen wissenschaftlichen Nachwuchs. Jedes Jahr im Juli bekommen wissensdurstige Kinder von 7-12 Jahren spielerisch Einblicke in den Forschungs- und Lehralltag an einer Universität – Wissenschaft ist dann zum Greifen nahe.

Dahinter liegt die Zukunft

In das Audimax kommen täglich mehrere tausend Studierende. Insgesamt studieren, lehren und forschen in den Räumlichkeiten der Universität Wien über 100.000 Menschen. Die Universität Wien ist die größte "Denkfabrik" Österreichs und trägt entscheidend zur Bildung kommender Generationen bei. Daher verknüpft die Universität den Dachgedanken "Offen für Neues. Seit 1365." visuell mit Türen und Toren zu ihren zahlreichen Gebäuden sowie mit dem Slogan "Dahinter liegt die Zukunft".

Semesterfrage

Jedes Semester stellt die Universität Wien eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. Lesen Sie im uni:view Magazin die aktuellen Beiträge der WissenschafterInnen der Universität Wien oder in Social Media unter #SEMESTERFRAGE. In Kooperation mit der Tageszeitung "Der Standard" wird die Semesterfrage auch mit weiteren ExpertInnen und den LeserInnen diskutiert: zunächst online und schließlich im Rahmen einer Veranstaltung zu Semesterende.
Diskutieren Sie mit!

Semesterfrage 2017: "Gesundheit aus dem Labor – was ist möglich?"

Banale bakterielle Infektionen können im "postantibiotischen Zeitalter" zur tödlichen Gefahr werden. Gleichzeitig bietet das Mikrobiom noch nie dagewesene individuelle Therapieansätze für Krankheiten. Drug DesignerInnen arbeiten heute daran, Medikamente effizienter herzustellen und so die Gesellschaft gesund zu erhalten. Kann dies gelingen, wenn gleichzeitig immer mehr Lebensmittel aus dem Labor kommen? Dazu wird an der Universität Wien aktuell diskutiert.

Semesterfrage 2016/17: "Wie leben wir in der digitalen Zukunft?"

Wie wir Menschenwürde und Lebensqualität bewahren, wenn Technologien Millionen von Menschen Entscheidungen abnehmen, war eine der zentralen Fragen im Wintersemester 2016/17. Mit welchen Folgen müssen wir rechnen, wenn im Internet der Dinge Maschinen miteinander kommunizieren, uns Roboter im Alltag unterstützen und medizinische Diagnosen auf Basis von Data Mining selbstverständlich werden.

Semesterfrage 2016: "Wie verändert Migration Europa?"

Themen im Sommersemester 2016 waren das Auseinanderdriften Europas in Ost und West aufgrund der Flüchtlingswelle im Herbst 2015, Voraussetzungen für eine gelingende und nachhaltige Integration in Österreich sowie Auswirkungen von Migration auf die Rechtsordnung und deren Grenzen.