| Manuela | 21.11 13:01 | [antworten] | |
| Ich habe es nun endlich geschafft, mich mit den Ergebnissen der PGR-Umfrage zu beschäftigen. Nun kann ich das Diagramm bei der Frage: Was ist ein PGR? nicht lesen. Vielleicht könnte mir das jemand erklären. Ich weiß auch, dass es lt. Statuten ein Beratungsgremium ist, habe aber in meiner nunmehr 3. Periode als PGR immer wieder erlebt, dass die PGR auch sehr oft die Arbeiter sind, speziell in vielen kleineren Pfarren. Manchmal hat man auch wirklich das Gefühl eine gewisse Leitungstätigkeit inne zu haben - nicht weil man die Macht an sich reissen will, sondern weil der Prieser neben seiner ihm anvertrauten Pfarre auch noch Moderator von bis zu zwei weiteren Pfarren ist und gerade mal jeden 2. Sonntag den Gottesdienst leitet. Wenn man nun in der Berufung als PGR auch die Vertretung des Volkes ernst nimmt und den Gottesdienst auch für Kinder ansprechend gestalten möchte, ist man gefordert Verantwortung und auch eine gewisse "Leitung" zu übernehmen um den beinahe überforderten Priester zu unterstützen. Also ich sehe den Begriff Leitungsgremium in diesem Zusammenhang - natürlich in Absprache mit dem Prieser - nicht so streng negativ. Ich finde, es ist überhaupt ein Konglomerat aus allen vier Begriffen. | ||
| Alois Zehetner | 20.03 21:09 | [antworten] | |
| Sehr geehrter Herr Prof. Zulehner, ich war am 15.März bei der Präsentation im Stift Seitenstetten. Beeindruckt haben mich ihre Aussagen über die Eucharistie - Wandlung - Gottesdienst gefährlicher machen.Mut gemacht haben mich viele ihrer Aussagen z.B. - kommende Kirche lebt von den Ehrenamtlichen, - setzen sie auf die Kraft des Rituales - es vergeht eine bestimmte Kirchengestalt nicht die Kirche. Danke |
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| Manfred P Girschik | 15.01 12:12 | [antworten] | |
| Ich freute mich, dass diese Umfrage stattgefunden hat. Ich habe aber AKTIV forschen müssen um zu den Ergebnissen zu kommen. Eine gedruckte Ausgabe des Ergebnisses wäre wünschenawert (wenn es diese nicht ohnehin geben wird - melde mich gelich mal an. Es ist wichtig neue Wege zu suchen und diese aufzuzeigen. Meine Hoffnung liegt im Wirken des heiligen Geistes bei den Verantwortlichen endlich darüber nachzudenken UND zu reagieren. Die Zeit des Agierens wurde verschlafen. Wir Christen (zumindest jene, die nicht nur Taufchristen sind) haben es in unserer Verantwortung unsere Werte, auf denen Europa ja aufgebaut wurde, wieder stark nach außen zu tragen. Die Notwendigkeit sieht man ja tagtäglich in den Medien. Unsere Werte gehen auf Jesus zurück, der uns die wahren Richtlinien für ein sinnvolles und rechtes Leben gegeben hat. Erfahren kann sie aber nur jemand, der sich angesprochen fühlt. Angesprochen fühlen sich Menschen von interessanten Dingen. Wir müssen wieder interessant werden mit dem was wir tun im PGR und in der Kirche. Zuviel Energie wird auf blockieren verwendet, anstatt neuen Wegen gegnüber offen zu stehen. Beten um mehr Priester hilft nur bedingt und wird aber das Problem nicht lösen. Mehr engagierte moderne Laien mit definierten Aufgaben, auch am Sonntag in der Messe (Gedankenweitergabe zB)sind nötig. Ich wünsche mir, dass wir und unsere Ansätze ernst genommen werden-den Willen mitzutun zeigt ja auch der enorme Rücklauf von jenen PGR´s die ihre Sache ernst nehmen. Liebe Grüße aus Tulln! |
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| Michael Uhl | 27.11 10:10 | [antworten] | |
| Ih finde die Umfrage als absolut gelungen und notwendig. Trotzdem zweifle ich ob sich die "herrschenden Kirchenfürsten" damit auseinandersetzen werden. Schön ist auch noch zu sehen das jeder in seinem Wirkungskreis etwas beitragen kann, um die Kirche persönlicher zu machen. Für mich war es eine gelungene Sache. | ||
| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Lieber Herr Uhlo, die ÖBK hat in Ihrer Novembersitzung einen Bericht erhalten und angeregt diskutiert. Bischof Schwarz von der Pastoralkommission steht voll hinter der Studie. Ich habe also Hoffnung, Ihr Paul M. Zulehner | ||
| Ferdinand Lechner | 25.11 23:11 | [antworten] | |
| In der Umfrage geht es vorwiegend um die Stellung der Eucharisteifeier/ Hl. Messe. Ich finde, dass für die Zukunft die Selbstverantwortung der Gläubigen noch viel mehr bewußt gemacht werden muss. Sie verlassen sich viel zu viel darauf, dass sie versorgt werden. Das drückt sich auch in der liturgischen Sprache aus, wenn der Gruß verwendet wird: Der Herr sei mit euch Antwort: und mit deinem Geiste! Warum wird hier nur sozusagen der Geist des Gottesdienstleiters angesprochen. Ich denke mir, es wäre viel wichtiger das Selbstverständnis aller Gläubigen bewußt zu machen. Mit gefällt daher die Praxis von Bischof Kräutler, der in seiner Diözese (lt. Referat v.KMB diözesantag 2008) folgenden liturgischen Gruß eingeführt hat: "Der Herr ist mit uns" Alle: "Ja, er ist mitten unter uns". Damit würde auch sprachlich die Anwesenheit Christi viel besser betont und damit auch die Selbstverantwortlichkeit der Gläubigen gestärkt. |
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| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Lieber Herr Lechner, Sie beginnen mit einem Nachdenken über die Qualität unseres Gottesdiesntes. Da würde ich weiter machen. Die Nachfrage zum Stellenwert der Eucharistie hat tolle Aussagen ergeben. Ich werde diese bald ins Netz stellen. Herzlich Paul M. Zulehner |
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| Gertrud Rabel | 19.11 16:04 | [antworten] | |
| Es sind sehr viele, praktisch gut durchzuführende und auch schon bewährt Modelle vorhanden. Wenn es nicht geschieht, liegt es vermutlich an mangelder Führungskompetenz, geringer Wertschätzung, undefinierten Ängsten.... Dort wo delegiert wird, in verantwortungsvoller Weise, wo Teamarbeit im Ignatianischen "Entscheidungsfindungs - Geist" stattfindet, dort LEBEN die Gemeinden, auch wenn der zuständige Priester nicht vor Ort sein kann. Vielleicht, wahrscheinlich nicht konfliktfrei, aber ohne Spannung ist Zusammenleben wenig fruchtbar....und das Wort "löscht den Geist nicht aus" lässt den letzten Satz der Sendungspredigt im Dom nachklingen "Wenn ihr Jesus nachfolgt, werden euch die Menschen folgen". Ich glaube fest, dass der Herr seine Kirche nicht im Stich lässt, aber er sieht uns wohl gern zu, wenn wir nach Wegen suchen, und wartet, dass wir ihn fragen, was er denn für uns tun möchte. Diesen Gedanken sollten wir uns bewahren - bei allem Nachsinnen, Überlegen und Studieren. |
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| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Liebe Frau Rabel, das gehört zusammen: Herz und Verstand, Gebet und Nachdenken. Gott wirkt in beidem. So hab ich es wenigstens bei meinem geistlichen Vater Ignatius gelernt. Ihnen danke ich fürs Mitdenken. Ihr Paul m. Zulehner |
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| Ingrid Schedlbauer | 18.11 23:11 | [antworten] | |
| Auch wenn die Umfrage aus einer kirchenpolitischen Not entsteht; sie ist "WÜRDIG und RECHT" und nützt die medialen Möglichkeiten der Vernetzung mit der Basis! Ich freue mich darüber! | ||
| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Liebe Frau Schedlbauer, das werden wir auch weidlich machen. In wenigen Wochen erscheinen zwei Publikationen, ein Forschungsbericht mit allen Ergebnissen und ein leicht leserlich Buch für alle. Alles Gute und danke fürs Mitschreiben, Ihr Paul M. Zulehner |
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| Henisch Gerhard | 17.11 20:08 | [antworten] | |
| Die Erneuerungstür ist mit dieser Umfrage einen kleinen Spalt geöffnet worden. Ich wünsche uns allen, dass keiner diese Türe zuschließt. Liebe Grüße Gerhard Henisch |
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| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Lieber Herr Henisch, eine schonungslose Diagnose schafft selbst einem Herzinfarktpatienten eine bessere Lebenschance als wenn der Arzt lang herumredet und beschönigt. Wir werden die Ergebnisse vorlegen wie sie sind: die großen Motivationen, die riesigen Überlebenssorgen der PGR-Mitglieder im Land. Und alles in allem: Die Menschen sind nicht nur der Reichtum der Kirche, sondern auch des Landes. Ohne uns wäre die Kirche sozial kühler und ärmer! Ihr Paul M .Zulehner |
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| Henisch Gerhard | 17.11 20:08 | [antworten] | |
| Die Erneuerungstür ist mit dieser Umfrage einen kleinen Spalt geöffnet worden. Ich wünsche uns allen, dass keiner diese Türe zuschließt. Liebe Grüße Gerhard Henisch |
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| Margit Neubauer | 27.04 16:04 | [antworten] | |
| Ja, vielen Dank für diese wichtige Umfrage. Ihr Wunsch, dass nicht jemand die Erneuerungstür schließt, zeigt wie "brav" und genügsam wir sind. Für mich ist jetzt aber der Tiefpunkt der wellenartigen Kirchen-Tsunamis erreicht. Die Probleme überlagern die Befragung und einige wichtige Amtsträger (bis zum Papst) scheinen noch nicht wirklich zu registrieren, dass sie sich mit diesem reformunwilligen Verhalten von unserem Leitbild, der frohen Botschaft, entfernen und zu viele sich auch innerlich lösen. Die Tür wäre eigentlich weit offen; leider merken die Hirten nicht, wie sehr die "Schafe" leiden oder wegschwimmen. Macht und Ansehen sind noch immer wichtiger - leider! Machen wir Laien die Türen weit auf und machen ordentlichen Druck? Liebe Grüße! |
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| Erwin Eigner | 28.06 10:10 | [antworten] | |
| Ich suche jemanden, der mir den Fragebogen zuschicken kann, auch wenn die Umfrage schon beendet ist. Die Fragebatterien interessieren mich aus soziologischen Gründen. Für eine Zusendung unter meiner Email adresse oder postalisch an Erwin Eigner, Hagleitenstr. 2a, 4493 Wolfern wäre ich sehr dankbar. |
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| Zulehner | 24.12 08:08 | [antworten] | |
| Lieber Herr Eigner, schicken Sie mir eine eMail: pmz@univie.ac.at. Ich sende Ihnen dann umgehend den Fragebogen. Ich werden diesen alsbald auch in die Homepage setzen. Danke jedenfalls für die Anregung und das Interesse. Ihr Paul M. Zulehner |
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| Karl Wieninger | 14.06 12:12 | [antworten] | |
| Ich bin froh, dass sich meine Kirchenleitung endlich auch an die wendet, die in den Gemeinden arbeiten, verkündigen. Nicht alle Fragen können beantwortet werden, da die lokale Situation hier noch nicht so weit ist, auf manche Fragen schon eine Antwort geben zu können. Die Fragen, was denn die (Amts)Kirche tun wird, wenn es zu wenige Priester geben wird (ist hierorts bereits ein großes Problem mit schlechter Lösung), kann man als aktiver "Laie" leider nicht beantworten. Aber einen Vorschlag hätte ich: Gute Priester supervidieren gut ausgebildete Laien. Diese Laien erhalten eine zeitlich und inhaltlich definierte pastorale Aufgabe für einen bestimmten Ort (Gemeinde, Spital, ....); also eine definierte und befristete Missio. So könnten solche Priester - im Gegensatz zu den derzeit geübten Modellen - wirklich für mehrere Gemeinden verantwortlich sein. Der Schatz der Pastoralassistenten ist derzeit leider in eine Kiste versperrt, ebenso die vielen Aktiven mit kirchlichen Ausbildungen. Ich wünsche uns allen das Brausen des Heiligen Geistes, damit endlich ein Aufbruch möglich wird. Dabei will ich die verschiedenen Bedürfnisse der verschiedenen Gemeinden nicht über einen Leisten gespannt sehen. |
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| Paul M. Zulehner | 15.06 09:09 | [antworten] | |
| Lieber Herr Wieninger, glauben Sie, dass unter den Ehrenamtlich "gemeindeerfahrene Personen " (also personae probatae") wären, die gute ausgebildet zu einem "Ältestenteam" (Bischof Fritz Lobinger) für diese Gemeinde als Priester geweiht werden könnten? Zumindest Joseph Ratzinger hielt solches 1970 für möglich: "Sie [die Kirche] wird auch gewiss neue Formen des Amtes kennen und bewährte Christen, die im Beruf stehen, zu Priestern weihen: In vielen kleineren Gemeinden bzw. in zusammengehörigen sozialen Gruppen wird die normale Seelsorge auf diese Weise erfüllt werden. Daneben wird der hauptamtliche Priester wie bisher unentbehrlich sein." (Ratzinger, Joseph: Glaube und Zukunft, München 1970 (Kösel), 122.) Ich lade herzlich ein, diese Idee von Joseph Ratzinger zu diskutieren. Herzlich Paul M. Zulehner |
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| Karl Wieninger | 22.06 21:09 | [antworten] | |
| Lieber Herr Prof. Zulehner, mit meiner Antwort wollte ich warten auf die Beiträge weiterer Diskutanten. Ich denke, die Kirche steht organisatorisch ziemlich schlecht da. Da wird über kurz oder lang etwas gemacht werden müssen. Ich selbst kann mir etwas in der von Ihnen angesprochenen Richtung vorstellen. Also: unabhängig von Frau/Mann kann ein Team eine Pfarre leiten, wenn dieses Team betreut/supervidiert wird. Die Teammitglieder müssen einen ziemlich gleichen Ausbildungsstand haben, damit nicht wieder unnötige Hirarchien entstehen. Also muss es vorher Ausbildungspläne und Ausbildungen geben. Ausbildung und Supervision sind beide erforderlich. Erfahrungsgemäß dauert das alles etwas. Wie viel Zeit haben wir noch? Viele Pfarren sind schon verwaist. Ich bin immer wieder erstaunt über die Letargie. |
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