Das HauptgebÀude als historisches Zentrum

Unter den Monumentalbauten der Wiener RingstraĂe nimmt das GebĂ€ude der UniversitĂ€t Wien eine bedeutende Stellung ein. Der imposante Bau in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Prunkbauten wie Parlament, Rathaus und Burgtheater wurde 1884 eröffnet. Der Architekt Heinrich von Ferstel schuf einen neuen Typus von GebĂ€ude, das dem hauptstĂ€dtischen Rahmen Wiens genauso gerecht werden sollte wie dem gesellschaftlichen Stellenwert der Wissenschaft.
Das HauptgebĂ€ude an der RingstraĂe bildet das historische Zentrum der UniversitĂ€t Wien; hier befindet sich heute die UniversitĂ€tsleitung, die UniversitĂ€tsbibliothek, die Studienzulassung sowie Verwaltungseinrichtungen, Einrichtungen von Instituten und FakultĂ€ten, das Audimax sowie eine Vielzahl an HörsĂ€len.
Aula und Arkadenhof

Die Aula des HauptgebÀudes wurde in den Jahren 2005 und 2006 zu einem hellen, funktionalen und behindertengerechten Eingangsbereich umgestaltet. An der linken Seite der Aula befindet sich ein Verzeichnis aller Rektoren der UniversitÀt Wien, beginnend mit Albertus Rigennstorff, dem ersten Rektor (1365).
Die neun NobelpreistrÀger an der UniversitÀt Wien werden auf Glasstelen mit PortrÀtfotos zeitgemÀà prÀsentiert.

Der an die Aula angrenzende Arkadenhof ist als Erholungs- und Kommunikationsraum fĂŒr Studierende und MitarbeiterInnen sowie als Ort des Gedenkens an berĂŒhmte Wissenschafter angelegt.
In den ArkadengĂ€ngen erinnern 154 BĂŒsten und Ehrentafeln an berĂŒhmte Wissenschafter der UniversitĂ€t. Das CafĂ© im Arkadenhof bietet wĂ€hrend der Sommermonate Imbisse und GetrĂ€nke im historischen Rahmen.
Der GroĂe Festsaal

Der zentrale Raum des HauptgebĂ€udes ist der GroĂe Festsaal, der einen feierlichen Rahmen fĂŒr Festveranstaltungen wie zum Beispiel fĂŒr
Akademische Abschlussfeiern bietet. Zwei Standbilder zeigen Rudolph IV., den BegrĂŒnder der UniversitĂ€t Wien, und Kaiserin Maria Theresia, in deren Regierungszeit eine weit reichende UniversitĂ€tsreform umgesetzt wurde.
An der Decke des GroĂen Festsaals befindet sich das Mittelbild "Triumph des Lichtes" des KĂŒnstlers Franz Matsch, umrahmt von Schwarz-WeiĂ-Reproduktionen des FakultĂ€tsbildes "Theologie" von Franz Matsch und der FakultĂ€tsbilder "Philosophie", "Medizin" und "Jurisprudenz" von Gustav Klimt. Die drei Originale von Gustav Klimt sind Ende des Zweiten Weltkrieges verbrannt. Das Original der "Theologie" ist erhalten geblieben und hĂ€ngt im Dekanat der Katholisch-Theologischen FakultĂ€t.
Buchtipps:

Kurt MĂŒhlberger: Palast der Wissenschaft. Ein historischer Spaziergang durch das HauptgebĂ€ude der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis. Hrsg. von der UniversitĂ€t Wien. Wien: Böhlau Verlag 2007
Thomas Maisel: Gelehrte in Stein und Bronze. Die DenkmÀler im Arkadenhof der UniversitÀt Wien. Hrsg. von der UniversitÀt Wien. Wien: Böhlau Verlag 2007
Der Imagefolder der UniversitÀt Wien als Download (PDF, 1,2 MB).
Die BroschĂŒre Willkommen im HauptgebĂ€ude der UniversitĂ€t Wien als Download (PDF, 7,2 MB).





