14. Mai 2013, Universität Wien

Programm (Programm als pdf - 1,5 MB)
Abstracts der Tagungsbeiträge als pdf - 1,0 MB
ReferentInnen-Kurzbios pdf - 1,0 MB
Ankündigung Podiumsdiskussion in DerStandard 2. Mai 2013
Artikel in DerStandard 13. Mai 2013
Artikel in Kleine Zeitung, 14. Mai 2013
Dienstag, 14. Mai 2013
Aula am Campus,
1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 1.11
13:00 Uhr | Begrüßung
Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien
Moderation: Irene Suchy (Wien)
13:20 Uhr | Sektion I
Diskussion
15.15 Uhr | Kaffeepause
15.45 Uhr | Sektion II
Diskussion
17.40 Uhr | Kaffeepause
18.00 Uhr | Podiumsdiskussion „Universität Wien und Nationalsozialismus, Restitution und kritische Erinnerung“
Moderation: Thomas Trenkler (Der Standard)
19.30 Uhr Brot & Wein
Konzeption: Markus Stumpf, Herbert Posch, Oliver Rathkolb
Organisation: Pamela Stückler, Markus Stumpf
Veranstaltet von: Universitätsbibliothek Wien, Institut für Zeitgeschichte, Institut für Musikwissenschaft und "Forum 'Zeitgeschichte der Universität Wien'"
Die Bibliothek und das Schrifttum Guido Adlers (1855–1941), der einer der prominentesten Vertreter der Musikwissenschaft der Universität Wien war, wurde von den Nationalsozialisten unter reger Beteiligung von Mitarbeitern der Universität Wien geraubt und nur zum Teil später zurückgegeben.
Im Rahmen der NS-Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien konnten Restbestände der Bibliothek Guido Adlers in der Fachbereichsbibliothek Musikwissenschaft und in der Hauptbibliothek festgestellt werden. Auch ein im Archiv der Universität Wien befindliches Nachlassfragment wurde als bedenklich identifiziert. Sowohl Buchbestände als auch Nachlassfragment wurden nun restituiert.
Die Veranstaltung liefert einen Beitrag zum Umgang der Universität Wien mit ihrer eigenen Geschichte anhand der Auseinandersetzung mit Musik(wissenschaft) in und nach der NS-Zeit. Das Symposium stellt dabei einen Beitrag zur Aufarbeitung und zur Erinnerungsarbeit dar und dokumentiert die Ergebnisse der NS-Provenienzforschung.
Restitution wie auch Symposium sind Ausdruck des heute veränderten Umgangs der Universität Wien mit ihrer Vergangenheit.