AG Digital Humanities (Datenbanken)

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Beschreibung
Diese Arbeitsgruppe dient dem Austausch derjenigen Fellows, welche eine wie auch immer geartete Datenerfassung vornehmen möchten. Im Rahmen kleiner Runden und in Form von Vorträgen und Einführungen sollen die Erfahrungen, Probleme und Möglichkeiten der Integration von Datensammlungen in die Dissertationsprojekte diskutiert und erläutert werden. Zu sich herauskristallisierenden spezifischen Problemen sollen auch Gäste für Fachreferate eingeladen werden.

Erstes Treffen
Am 23. Juni 2017 hat das erste Treffen der AG Datenbanken stattgefunden. Zunächst führte Gunnar Mertz in die Grundfunktionen der Datenerfassung anhand der Vorstellung des opensource-Programms „Libre office Base“ ein. Im Anschluss stellten Alexander Marx, Barbara Ladurner und Eleonora Gaudieri ihre Projekte bezüglich der Nutzung von Datenbanken vor, wobei in der folgenden Diskussion die grundsätzliche Erfassung der Primärdaten im Fokus stand. Hierbei wurden gewisse Vor- und Nachteile der projektspezifischen Erstellung der Datenbanken diskutiert und die Notwendigkeit des Hinzuziehens eines Fachreferenten oder einer Fachreferentin für eine der kommenden Sitzungen festgestellt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass die beiden Arbeiten von Eleonara Gaudieri und Korbinian Grünwald große Überschneidungen in Bezug auf die digitale Edition aufweisen und diesbezüglich eine engere Zusammenarbeit sowie die Hinzuziehung spezifischer Referentinnen oder Referenten anvisiert wurde. Eleonara Gaudieri verwies in diesem Zusammenhang auf die Software “Classical Text Editor” für digitale Editionsprojekte, deren Entwicklung von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vorangetrieben wird. Es wurden vor Ankauf einer Lizenz weitere Versuche mit der Demo-Version dieser Software als notwendig erachtet. Korbinian Grünwald bemerkte auch, dass das Wiener Stadt und Landesarchiv (WStLA) im Zuge der online-Editionen auf monasterium.net Methoden der digital humanities testet und schrittweise aufbaut bzw. aufbauen möchte (vgl. icar-us.eu). Im Zuge der nächsten Sitzungen soll die gegenseitige Beratung in Bezug auf die Gestaltung und Erfassung der zu erhebenden Daten intensiviert und mit Hilfe externer Fachkräfte ausgebaut werden.

Nächstes Treffen
Das nächste Treffen findet am kommenden Mittwoch, 8. November, um 9 Uhr am Institut für Kunstgeschichte, Garnisongasse 13, Campus, Hof 9, Erdgeschoss, Seminarraum 1 statt. Mittlerweile hat Barbara Ladurner hierzu mit Baris Ertugrul auch einen Experten für Datenerfassung engagieren können. Dieser hat sich freundlicherweise bereiterklärt an unserem Treffen teilzunehmen und somit eine individuelle Beratung zu ermöglichen. In diesem Sinne möchten wir ihm bereits auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön aussprechen.

(Korbinian Grünwald und Gunnar Mertz, 15.10.2017)