Aufzeichnung auf magnetische Festplatten


Der große Vorteil ist ein schneller Zugriff auf beliebige Abschnitte des aufgezeichneten Materials. Datenträger sind magnetische Festplatten (Harddisks), sowie elektronische Speicherchips.

 

Bei magnetischen Festplatten wird die Information als magnetischer Flusswechsel in einer Magnetschicht gespeichert und lässt sich fast beliebig oft beschreiben und lesen. Die Schreib- und Leseköpfe schweben durch ein Luftpolster über mehreren übereinander gelagerten rotierenden Platten. Die Abnutzung der Videoköpfe entfällt dadurch. Da Festplatten verschlossen sind, sind sie relativ unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Staub. Erschütterungen allerdings sollten vermieden werden.

 

Wichtige Parameter für die Leistung sind Kapazität, Zugriffszeit und Datentransferrate. Moderne Harddisk-Camcorder verwenden Festplatten mit bis zu 120 GB Speicherkapazität. Ein großer Vorteil dieser Systeme ist (wenn es sich um wechselbare Platten handelt), dass die Festplatte direkt an den Computer angeschlossen werden kann und somit das Material nicht erst eingespielt werden muss. Einfache Editierfunktionen sind direkt im Camcorder realisierbar. Da Sequenzen markiert werden können um sie zum Überschreiben freizugeben, kann die Speicherkapazität gut ausgenutzt werden.

 

Verschiedene Datenformate (DV, AVI, Quicktime) sind wählbar, wodurch - je nach Editingsystem - eine weitere Konvertierung vermieden werden kann.

 

Der Zugriff erfolgt meist über SCSI Schnittstellen oder IEEE1394 (FireWire).

 

    

http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Scsi_extern_db25_st.jpg http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:FireWire_stekker.JPG