Ausgabe auf Band

 

Um ein Videoprojekt direkt aus der Timeline auf ein DV-Band auszuspielen, bieten Schnittprogramme das Menüfeld „Ausgabe auf Band“ bzw. „Print to Tape“.

Vorerst muss in der Timeline der Arbeitsbereich (Bereich der ausgegeben werden soll) definiert (Setzen von In und Out- Point in der Schnittleiste) und berechnet werden (Menü: Arbeitbereich rendern).

 

Siehe auch: Video 5.3.6_Rendern

 

Die Projekteinstellungen sollten noch einmal überprüft werden, denn sie werden für die Ausgabe auf Band verwendet und müssen der DV-Spezifikation entsprechen.

 

Siehe: Video 5.2.1_Projekteinstellungen und Capturen

 

Beim Öffnen des Fensters „Ausgabe auf Band“ wird ein angeschlossenes DV-Gerät oft automatisch angesteuert, in manchen Programmen steht „Rekorder steuern“ zur Option (z.B. in Premiere). Das DV-Gerät (Camcorder oder Rekorder) muss über den Eingang DV-IN verfügen, um über Firewire aufnehmen zu können.

 

Das Band kann über das externe Gerät an die gewünschte Position gespult werden oder aber ein Timecode wird im Menüfenster eingegeben, an dem die Aufnahme beginnen soll. Oft kann eine Vorlaufzeit eingestellt werden, die sicherstellt, dass das DV-Band beim Aufnahmestart die erforderliche Bandgeschwindigkeit erreicht hat.

 

Weiters bieten einige Schnittprogramme die Möglichkeit, einen normgerechten technischen Vorspann an den Beginn der Aufnahme zu setzen. Dieser kann aus einer Minute Farbbalken samt Testton (1 kHz, -9dB oder einstellbare Lautstärke), gefolgt von ein paar Sekunden Schwarzbild bestehen. Auch Standardvorgaben wie Countdown und Filmtafeln sind teilweise auswählbar. In meisten Programmen kann außerdem eingestellt werden, ob der Film wiederholt und welcher Bereich (In bis Out oder die gesamte Timeline) ausgegeben werden soll.

 

Durch das Drücken der Taste Play oder Aufzeichnen wird das Gerät automatisch aktiviert und die Aufnahme gestartet.