Export für Filmaufzeichnung (FAZ)

 

 

Bildformate

Originalformat Zielformat
1:1,33 (4:3)

1:1,66 - cut out

(die Bilder werden oben und unten beschnitten)

1:1,33 (4:3)

1:1,66 - mit curtain

(schwarze Balken links und rechts)

1:1,77 (16:9) 1:1,66 - cut out
1:1,77 (16:9) 1:1,85 - cut out
1:1,77 (16:9) 1:1,85 - mit curtain

 

Die Vorlagen sollten auf jeden Fall aber vom Kopierwerk angefordert werden. Das gängigste Kinoprojektionsformat ist mittlerweile übrigens 1:1,85 (entspricht 35 mm Film). Für Cinemascope (1:2,35) wird aus Kostengründen immer weniger produziert.

 

 

Auflösung

Mit den Begriffen 2k und 4k werden die Auflösungen bei der Ausbelichtung der Bilder auf Filmmaterial und von digitalen Kinokameras angegeben. 2k (wird meistens verwendet) steht für 2000 und 4k für 4000 Pixel Auflösung in der Horizontalen. Mögliche Auflösungen beim Exportieren sind z.B.:

2k   1828 x 988 bis 2048 x 1556 Pixel

4k   3656 x 1976 Pixel

 

 

Dateiformat

Da das Videomaterial Bild für Bild auf Film belichtet wird, müssen die Daten als Einzelbildfolgen zur Verfügung stehen - am Besten verlustfrei oder gar nicht komprimiert. (siehe: Video 1.5_Dateiformate)

 

 

Vollbildmodus (progressiv)

 

 

Framerate

Film arbeitet im Gegensatz zur PAL-Fernsehnorm mit 24 Bildern in der Sekunde. Liegt Material mit einer Framerate von 25 Bildern vor, verlängert sich die Abspielzeit im Kino um 4,1 %. Bei der Umsetzung des Filmbildes in elektronische Signale kommt es umgekehrt zu einer schnelleren Wiedergabe, außer es werden Pulldown-Verfahren (Einarbeitung von Zusatzbildern) eingesetzt.

 

 

Ton

Ton und Bild werden meist getrennt geliefert. Die Audiospuren können auf Digital Audio Tape (DAT) oder als Datei (z.B: WAV) übergeben werden.