Chroma Subsampling

 

Viele Kompressionsverfahren verwenden diese Technik als einen ersten Schritt zur Reduktion. Für gewöhnlich ändert sich der Bildinhalt bei Bildfolgen nur wenig, bewegte Objekte rufen die größte Veränderung hervor. Auch innerhalb eines Frames treten oft größere Flächen mit ähnlichen Punkten auf, d.h. benachbarte Pixel ähneln sich häufig. Diese Ähnlichkeiten stellen Redundanzen her, die Kompression möglich machen.

 

Da Helligkeitsunterschiede stärker wahrgenommen werden als Farbunterschiede, können die Farbdifferenzsignale (U, V) mit einer geringeren Abtastfrequenz digitalisiert werden als das Luminanzsignal. Als Abtastverhältnis bezeichnet man das Verhältnis der drei Frequenzen untereinander. 4:2:2 etwa bedeutet, dass Y mit vierfacher, U und V mit zweifacher Basis-Abtastfrequenz erfasst werden.

 

 

Abtastverhältnisse

 

 

 

 

Übersicht für einige gängige Formate:

 

Format

Verhältnis

 

Betacam SX
4:2:2
Digital Betacam
4:2:2
D-1
4:2:2
D-5
4:2:2
DCT
4:2:2
DV (PAL)
4:2:0
DV (NTSC)
4:1:1
DVC Pro 25
4:1:1
DVC Pro 50
4:2:2
DV Cam
4:2:0
Digital-S 4:2:2