Videokompression

 

Das digitale Komponentensignal erfordert eine wesentlich höhere Bandbreite als das analoge Signal. Das verhindert eine ökonomische Speicherung und Übertragung. Je nach Anwendungsgebiet ist eine stärkere oder weniger starke Kompression notwendig. Die Kompressionsrate (z.B. 4:1) gibt die Effizienz eines Verfahrens an, die Datenmenge und die Qualität sinken mit der Stärke der Kompression. Für Produktionsprozesse wird eine möglichst verlustfreie Codierung gewählt, da das Signal noch mehreren Bearbeitungsstufen unterzogen wird (Mischung, Bildbearbeitung etc.). Höhere Kompressionsraten kommen für Multimediaanwendungen, DVDs, Archivierung und Videostreaming in Frage.

 

Mit Hilfe mathematischer Algorithmen (Codecs) werden Audio- und Videodaten reduziert. Als Codec (Zusammensetzung aus coder und decoder) bezeichnet man ein Verfahren bzw. Programm, das Daten oder Signale digital codiert und decodiert. Man unterscheidet zwischen Hardware-Codecs, die es ermöglichen Kompression in Echtzeit durchzuführen (z.B. Videokarten), und Software-Codecs.