Kurier: Leseschwäche - ein Gesellschaftsproblem

Bibliotheken-Chef Gerald Leitner über die Leseaktionswoche «Öster­reich liest» und funk­tio­nale Analphabeten.

Das Interview unter http://kurier.at/kultur/literatur/gerald-leitner-ueber-leseschwaeche-ein-gesellschaftsproblem/92.533.871

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Heute «Tag der Bibliotheken» in Südtirol

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Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ - Veranstaltungskalender für 25.10.2014

http://www.oesterreichliest.at/veranstaltungskalender/2014-10-25

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Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ - Veranstaltungskalender für 24.10.2014

http://www.oesterreichliest.at/veranstaltungskalender/2014-10-24

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Parlamentskorrespondenz: Preisbindung bei Büchern wird auf E-Books ausgedehnt

Auf der Tagesordnung stand auch eine Novelle des Buchpreisbindungsgesetzes, des­sen Bestimmungen künf­tig auch für E-Books gel­ten. Die Novellierung erfolgt durch einen Initiativantrag von Abgeordnete der SPÖ, ÖVP und FPÖ, der im Plenum Zustimmung in allen Fraktionen fand, wobei die NEOS aber nur teil­weise zustimmten.

E-Books stel­len eine immer wich­ti­gere Ergänzung des ana­lo­gen Buchs dar, sagte Katharina Kucharowits (S). Es sei daher wich­tig, faire Preise sowohl für die UrheberInnen der Werke und für die LeserInnen zu sichern. Dem trage man mit der Buchpreisbindung auch für E-Books Rechnung.

Beatrix Karl (V) wer­tete die Tatsache, dass der Großteil des Umsatzes immer noch auf den klas­si­sche Buchhandel ent­fällt als Beweis dafür, dass die Buchpreisbindung nicht die immer wie­der behaup­te­ten nega­ti­ven Auswirkungen am Buchmarkt hat. Die Novelle trage der tech­ni­schen Entwicklung am Buchmarkt Rechnung.

Wendelin Mölzer (F) sah es als Selbstverständlichkeit, dass dass Gesetze mit der tech­ni­schen Entwicklung Schritt hal­ten müs­sen. Er warnte aber davor, dass große Konzerne auf dem Buchmarkt die kul­tu­relle Vielfalt zer­stö­ren könn­ten und for­derte Wachsamkeit ein.

Der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl (G) unter­stütze den Antrag, ver­wies aber gleich­zei­tig dar­auf, dass von TTIP eine ernste Gefahr für die Buchpreisbindung aus­gehe. Es gelte, ein­deu­tig Stellung gegen die Bestrebungen von Großkonzernen zu neh­men, die den Buchmarkt domi­nie­ren wol­len. Es soll­ten alle kul­tu­rel­len Belange grund­sätz­lich aus den TTIP-Verhandlungen aus­ge­nom­men wer­den, for­derte er per Entschließungsantrag. Dieser blieb jedoch in der Minderheit.

Beate Meinl-Reisinger (N) hielt fest, dass zwei Abgeordnete ihrer Fraktion der Novelle nicht zustim­men wür­den, da der Gesetzestext nach ihrer Ansicht viele wich­tige Fragen offen lasse und zudem der tech­ni­schen Entwicklung bereits wie­der hinterherhinke.

Kulturminister Josef Ostermayer zeigte sich erfreut über die breite Zustimmung und stellte fest, dass Öster­reich mit die­sem Gesetz Vorreiter in Europa ist.

Quelle: http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2014/PK0955/index.shtml

Der Inititativantrag: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/A/A_00672/index.shtml

Weitere Meldungen dazu:

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ÖNB: Sechs Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek in nationales Memory of the World-Register aufgenommen

Der Nachlass Robert Musils ist ebenso ver­tre­ten wie die bedeu­tende Bibliothek des Prinzen Eugen: Insgesamt sechs wert­volle Sammlungen aus den Beständen der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek wur­den in das öster­rei­chi­sche Memory of the World-Register auf­ge­nom­men. Dieses neue natio­nale Register zur Sicherung des doku­men­ta­ri­schen Erbes ergänzt die bereits beste­hende inter­na­tio­nale UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes. Am 21. Oktober 2014 wur­den die offi­zi­el­len Urkunden bei der Eröffnung des öster­rei­chi­schen Registers im Bundeskanzleramt fei­er­lich überreicht.

Das Memory of the World-Nationalkomitee, das als Fachbeirat an der Öster­rei­chi­schen UNESCO-Kommission ein­ge­rich­tet ist, wählte in der ers­ten Nominierungsrunde 19 Dokumente, dar­un­ter sechs wert­volle Objektgruppen, die an der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek ver­wahrt wer­den: die 19.000 Bände umfas­sende his­to­ri­sche Bibliothek des Prinzen Eugen von Savoyen, 55 Ansichten der Donau des Malers Jakob von Alt, den Nachlass Robert Musils, die Sammlung Anton Bruckner, die von Kaiser Franz I. begrün­dete Porträtsammlung mit mehr als 180.000 druck­gra­fi­schen Bildnissen bedeu­ten­der Persönlichkeiten sowie Volkslied-Aufnahmen der ers­ten öster­rei­chi­schen Rundfunkgesellschaft RAVAG aus der Sammlung Kotek (gemein­sam mit dem Phonogrammarchiv).

Auf der inter­na­tio­na­len UNESCO-Liste Memory of the World ist die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek der­zeit mit wei­te­ren sie­ben Objektenver­tre­ten. Zuletzt wurde 2013 die Prachtabschrift der „Goldenen Bulle“ auf­ge­nom­men. Die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek ver­wahrt damit den größ­ten Bestand an Welterbe-Dokumenten des Landes.

Pressefoto: Jakob von Alt, Ansicht der Donau bei Wien, 1847

Quelle: http://www.onb.ac.at/services/presse_22879.htm

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kathweb: Nationalbibliothek kündigt Ausstellung über Engel an

Handschriften aus mehr als 500 Jahren, in denen kunst­volle Illustrationen von Engeln zu sehen sind, bil­den die Grundlage für eine neue Ausstellung der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek mit reli­giö­sem Akzent. Himmlische Heerscharen, Engelsfürsten und Schutzengel sind darin ebenso abge­bil­det wie abtrün­nige und gefal­lene Engel. Neben christ­li­chen Handschriften aus dem Mittelalter und Drucken aus der frü­hen Neuzeit bil­den auch Schriften aus der jüdi­schen und isla­mi­schen Tradition Zeugnisse einer «fas­zi­nie­ren­den Gedankenwelt, die Menschen über Jahrhunderte inspi­rierte», wie es in der Ankündigung heißt.

Als Highlights kün­digt die Nationalbibliothek das Luitold-Evangeliar mit der Verkündigung an Maria (um 1170), Albrecht Dürers sie­ben Posaunenengel von 1498 sowie das berühmte Glockendon-Gebetbuch aus dem 16. Jahrhundert an. Weitere Details der für 20. November bis 1. Februar 2015 anbe­raum­ten Sonderschau im Prunksaal wird Generaldirektorin Johanna Rachinger gemein­sam mit Kuratorin Maria Theisen in einer Pressekonferenz am 19. November bekannt geben.

Auch im Papyrusmuseum fin­den reli­giös inter­es­sierte Besucher der­zeit biblio­phile Highlights vor: Die Sonderschau «Kinder Abrahams - Die Bibel in Judentum, Christentum und Islam» ist noch bis 11. Jänner 2015 zugäng­lich. Sie stellt Gemeinsamkeiten der mono­the­is­ti­schen Religionen anhand ihrer hei­li­gen Schriften dar, das Hauptaugenmerk liegt auf der Bibel und ihrer Rezeption

Quelle: http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/65536.html

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Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ - Veranstaltungskalender für 23.10.2014

http://www.oesterreichliest.at/veranstaltungskalender/2014-10-23

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Kurier: Erster Einblick

KURIER ver­lost 15 x 2 Eintritte ins Literaturmuseum der Öster­rei­chi­schen Nationalbank für eine Baustellenführung am Donnerstag, 20. November 2014.

Mehr dazu unter http://kurier.at/kult/gewinnspiele/erster-einblick/89.746.803

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WDR: Schriftarten in Zeiten des E-Books: Schöne Typen

Buchstaben haben sich über Generationen in unser kol­lek­ti­ves Gedächtnis ein­ge­gra­ben. Aber wie ver­än­dert sich eigent­lich das Schriftbild, wenn die Buchstaben nicht mehr auf Papier gedruckt sind, son­dern digi­tal vor unse­ren Augen erscheinen? …

Quelle und Beitrag zum Anhören: http://www.wdr5.de/sendungen/scala/typografie102.html

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