Bücherabende im Stift Klosterneuburg: „Der Babenberger Glück und Ende“ (1.6.2016)

Alte Bücher – Junge Forschung
Bücherabende im Stift Klosterneuburg

Gut behütet und bewahrt sind sie, die knapp 300.000 Bücher der Stiftsbibliothek Klosterneuburg. Jeweils zum Thema des Abends werden farbenreiche Handschriften, Erstausgaben oder Kuriositäten aus den Bücherkästen geholt und die Geschichten, die sie verbinden, in lockerer, unkonventioneller Weise erzählt. Danach ist Zeit, wofür im Museum sonst nie Gelegenheit ist: blättern, berühren, entdecken, fragen, diskutieren. Ein Genuss für Menschen, die Bücher lieben.

1. Juni 2016, 19:00 Uhr: „Der Babenberger Glück und Ende“

Am letzten Blatt des Codex 929 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg ist die einzige mittelalterliche Überlieferung des sogenannten „Privilegium Minus“ erhalten. Die Urkunde wurde 1156 anlässlich der Erhebung Österreichs zum Herzogtum ausgestellt. Was aber hat das mit Ottokar Přemysl und Rudolf dem Stifter zu tun? Über die Bedeutung von Urkundentexten und die Entwicklungen der Diplomatie vom Mittelalter bis in die Gegenwart informieren Paul Herold und Julia Schön.“

Tickets: 8€/Person (Freier Eintritt bis zum vollendeten 27. Lebensjahr)
Treffpunkt: Portier Stift Klosterneuburg

ANMELDUNG UNBEDINGT ERFORDERLICH (unter 02243/411-212 oder tours@stift-klosterneuburg.at)

Web: https://www.stift-klosterneuburg.at/event/buecherabend-der-babenberger-glueck-und-ende/

Die nächsten Bücherabende:

  • 21. September 2016, 19:00 Uhr: „Des Rätsels Lösung – Fragmente der Stiftsbibliothek Klosterneuburg“
  • 05. Oktober 2016, 19:00 Uhr: „Geld regiert die Welt – gestern, heute, morgen“
  • 19. Oktober 2016, 19:00 Uhr: „Was Schrift und Bild verraten – Farbenpracht mit böhmischer Note“

Buecherabende_KLN_2016

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Wienbibliothek – Ausstellungseröffnungen

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Wienbibliothek Objekt des Monats Mai 2016: Der Feuerwerksplatz im Prater

Der Frühling des Jahres 1766 war für viele Wienerinnen und Wiener wohl besonders schön und aufregend:  Seit April dieses Jahres war ihnen vom fortschrittlich gesonnenen Monarchen Joseph II. gestattet, im Prater, einem bis dahin streng den imperialen und höfischen Jagdgelüsten vorbehaltenes Wildreservat, „frey spazieren zu gehen, zu reiten und zu fahren, und zwar nicht nur in der Hauptallee, sondern auch in den Seitenalleen, Wiesen und Plätzen, sich daselbst mit Ballonschlagen, Kegelscheiben und anderen erlaubten Unterhaltungen eigenen Gefallens zu divertiren“.

Unser Objekt des Monats Mai zeigt einen kolorierten Stich von Johann Andreas Ziegler, der ein Jahrzehnt nach der Öffnung des Praters für das allgemeine Publikum entstanden ist. Johann Andreas Ziegler (1749-1802) hatte gemeinsam mit Carl Schütz (1745-1800) das 1779 bei Artaria verlegte opulente Prachtwerk „Collection de vues de la Ville de Vienne de ses Faubourgs et quelques Environs“ (Sammlung von Aussichten der Residenzstadt Wien, von ihren Vorstädten und einigen umliegenden Örtern) illustriert und für spätere Stadtansichten typisch gewordene Sujets und Perspektiven gestochen. Der unweit der Stadt gelegene Prater ist gleich mit zwei Blättern vertreten. …

Siehe dazu weiter http://www.wienbibliothek.at/bestaende-sammlungen/objekte-monats/objekte-monats-2016/objekt-monats-mai-2016-feuerwerksplatz-im

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BIBCOMIC 346: Katzen-Evaluierung

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Open Access – die Revolution bleibt aus

Vortrag an der Johannes Kepler Universität Linz, Symposium:
OPEN ACCESS, OPEN DATA, OPEN SCIENCE –
Von der Bewegung zum Geschäftsmodell?
29.04.2016
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ÖNB: Haus der Geschichte Österreich: Die wichtigsten Ergebnisse der Vorstudie Teil 1 – Teilbereich ÖNB/HGÖ vom April 2016

29,5 Millionen Euro Gesamtkosten, 3.620 Quadratmeter Gesamtfläche: Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Vorstudie Teil 1 zum Haus der Geschichte Österreich (HGÖ), die im Auftrag der Burghauptmannschaft Österreich und der Österreichischen Nationalbibliothek durchgeführt wurde. 

Die gesetzliche Grundlage für diese Studie ist die Novelle des Bundesmuseen-Gesetzes, die die organisatorische Angliederung des Hauses der Geschichte Österreich an die Österreichische Nationalbibliothek festlegt. Inhaltliche Grundlage ist u. a. die „Umsetzungsstrategie für das Haus der Geschichte Österreich“, die vom Internationalen Wissenschaftlichen Beirat unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb erarbeitet wurde; diese Umsetzungsstrategie enthält auch bereits das detaillierte Raum- und Funktionsprogramm für das Museum.

Erstellt wurde die Studie von „bpm – Bergsmann Projektmanagement GmbH“ mit dem Ziel, die Qualitäts-, Kosten- und Terminziele zu definieren und dadurch die Basis für die nachfolgenden Schritte der Planung, Ausschreibung, Vergabe und Ausführung zu schaffen.

Als quantitatives Ziel weist die Studie die vom HGÖ zu bespielenden Flächen in der Neuen Burg aus, die im Rahmen der Vorarbeiten festgelegt wurden. Die3.620 Quadratmeter Gesamtfläche setzen sich aus 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 1.420 Quadratmetern Nebenflächen (Büros, Liftanlagen, Stiegenhaus, Garderobe etc.) zusammen.

Im Rahmen der Vorstudie Teil 1 wurde auch das Kosten-Ziel evaluiert und fixiert: Die Gesamtkosten betragen 29.525.000 Euro. Sie umfassen die Bau- und Einrichtungskosten einschließlich Brandschutz für den Raumbereich des HGÖ und beinhalten 25 % Reserve sowie die Umsatzsteuer für jene Kostenanteile, die die Burghauptmannschaft zu tragen hat. Die Kosten für den laufenden Betrieb des HGÖ sind über die Basisabgeltung der Österreichischen Nationalbibliothek geregelt und daher nicht Teil dieser Vorstudie Teil 1; ebenso sind die Kosten für die Neugestaltung der Sammlung alter Musikinstrumente nicht inkludiert, da diese in der Verantwortung des Kunsthistorischen Museums liegen.

Mit dem In-Kraft-Treten der Novelle zum Bundesmuseen-Gesetz am 13. April 2016 ist die gesetzliche Grundlage für das Haus der Geschichte Österreich im organisatorischen Rahmen der Österreichischen Nationalbibliothek geschaffen. Auf dieser Basis definiert die Vorstudie Teil 1 Termin-Ziele von der Bereitstellung der Budgetmittel bis zur Baufertigstellung.

Die gesamte Vorstudie Teil 1 ist rechts im Downloadbereich und über dieProjektwebsite des Hauses der Geschichte Österreich abrufbar.

Quelle: http://www.onb.ac.at/services/presse_23713.htm

Presse:

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futurezone: Der Urheber-Trick und Ravels Bolero als Gemeingut

Rechteinhaber haben versucht, für Ravels berühmte Nummer „Bolero“ noch länger Lizenzgebühren zu bekommen, in dem sie einen Zweit-Autor hinzufügen wollten. …

Siehe http://futurezone.at/netzpolitik/der-urheber-trick-und-ravels-bolero-als-gemeingut/197.031.882

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Jonas Kaufmann ~ „Ein ganz besonderes Notenblatt“

Die Österreichische Nationalbibliothek vergab kürzlich für eine ganz besondere Partitur von Beethovens „Fidelio“, die 1814 für die Uraufführung der Oper angefertigt wurde, die Buchpatenschaft an den deutschen Tenor Jonas Kaufmann.
Zu den bekanntesten Buchpaten zählen u.a. Papst Johannes Paul II., Henry Kissinger, Hillary Clinton, Heinz Fischer, Donna Leon, Julie Andrews, Martin Scorsese und Nikolaus Harnoncourt.

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Stellenaussschreibung UB der WU Wien: Bibliothekar/in

In der Universitätsbibliothek – Abteilung Medienmanagement ist voraussichtlich ab 01.07.2016 vorläufig auf sechs Monate befristet, mit der Möglichkeit einer unbefristeten Verlängerung eine Stelle für einen Bibliothekar/eine Bibliothekarin (Angestellte/r gemäß Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten, monatliches Mindestentgelt: 1.585,13 Euro brutto, Anrechnung von tätigkeitsbezogenen Vordienstzeiten möglich), Beschäftigungsausmaß: 30 Std./Woche, zu besetzen.

Aufgabengebiet: Weiterlesen

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eLearning-Angebot der WU-Bibliothek unter CC BY 4.0 lizenziert

Seit 21. April 2016 ist Fit4Research unter einer CC BY 4.0 Lizenz nutzbar.

Das eLearning-Angebot ist Teil des Schulungs- und Beratungsprogramms der WU-Bibliothek und hat als Zielgruppen vorrangig Bachelorstudierende, berufstätige Studierende und SchülerInnen.

Zurzeit umfasst Fit4Research die Bereiche Gezielte Dokumentensuche, Thematische Recherche, Suchwerkzeuge, Orientierung in der Universitätsbibliothek, Juristische Recherche und Literaturverwaltung. Die Onlinematerialien bestehen aus Texten, Grafiken und Screencasts – alle Inhalte sind auch für die Nutzung mit mobilen Endgeräten optimiert.

Unser nächstes Ziel ist es, neben der kontinuierlichen inhaltlichen Erweiterung eine englischsprachige Version online zu stellen.

https://learn.wu.ac.at/bibliothek/

Kontakt

Annabelle Jacobs, M.A.
Telefon: +43 1 31336-4914
E-Mail: annabelle.jacobs@wu.ac.at

Mag. (FH) Ulrike Kugler
Telefon: +43 1 31336-5073
E-Mail: ulrike.kugler@wu.ac.at

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