EU XXL FORUM 2013 (12.-14.06.2013, Wien)

Anlässlich des EU XXL FORUMs 2013 gibt es eine pro­mi­nent besetzte Diskussion zum Thema Urheberrecht:

Panel 1: No/New Copyright

Seit in England im Jahr 1710 das Statute of Anne in Kraft trat, wurde geis­ti­ges Eigentum in immer mehr Staaten der Welt geschützt. Das Urheberrecht hat sich zu einem wich­ti­gen Rechtsgut ent­wi­ckelt. Es schützt Künstler und gewähr­leis­tet, dass diese von ihrer Kreativität leben kön­nen. Doch gilt das heute auch noch? Entspricht das Urheberrecht den Gegebenheiten unse­rer Zeit? Der Bogen der Forderungen reicht von „Beibehaltung“ über „Neuformulierung“ bis hin zur „Abschaffung“ des Urheberrechts. Wir ste­hen an einem wich­ti­gen Wendepunkt, der für die Zukunft (der Vergütung) von geis­ti­gem Eigentum und künst­le­ri­schem Schaffen ent­schei­dend ist.

Quelle: http://www.eu-xxl.at/content.asp?id=2&id2=306&id3=321&lid=1&eid=3

Siehe dazu: http://futurezone.at/netzpolitik/15831-was-tun-mit-dem-urheberrecht.php

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Freie Nutzung von Digitalisaten der HAB mit CC-BY-SA

Die Digitalisate der Herzog August Bibliothek [Wölfenbüttel] kön­nen ab sofort auf der Grundlage neuer offe­ner Lizenzen, soge­nann­ter Creative Commons Lizenzen, genutzt wer­den. Voraussetzung ist nur, dass die Quelle genannt wird und die Digitalisate unter glei­chen Bedingungen wei­ter­ge­ben wer­den. Creative Commons Lizenzen legen die recht­li­chen Bedingungen für die Veröffentlichung und Verbreitung digi­ta­ler Medieninhalte fest. Auf diese Weise wer­den recht­li­che Schranken ver­rin­gert und die freie Nachnutzung von digi­ta­len Werken im Internet erleichtert. …

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APA OTS: Initiative «leseumwelt» in Stockerau und Großschönau gestartet

Pernkopf: 7.500 Bücher und Medien für öffent­li­che Büchereien in Niederösterreich bereitgestellt

St. Pölten (OTS/NLK) - Kürzlich hat Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gemein­sam mit Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky und Pfarrer Dr. Markus Beranek in der Bücherei in Stockerau ein spe­zi­el­les Angebot für Interessierte eröff­net. Diese so genannte «lese­um­welt» umfasst eine zusätz­li­che, kom­pakte Sammlung an Romanen, Krimis, Erzählungen, Märchen, Jugend- und Kinderbüchern, Fachliteratur, Hörbüchern, Filmen und Spielen zum Thema Umwelt. Präsentiert wer­den diese Medien in einem eigens von Studierenden der New Design University St. Pölten ent­wi­ckel­ten, anspre­chen­den Regalsystem. Kooperationspartner der «lese­um­welt» sind die Servicestelle «Treffpunkt Bibliothek» und zahl­rei­che wei­tere Institutionen aus dem Bereich Umwelt und Energie.

«Mit unse­rer Initiative ‹lese­um­welt› set­zen wir neue Akzente im Bereich der Umweltbildung. Wir über­ge­ben an 50 Bibliotheken in  Niederösterreich ins­ge­samt mehr als 7.500 Bücher, DVDs und Spiele. Mit der Aufstellung der ‹lese­um­welt› in Stockerau wer­den nun suk­zes­sive die wei­te­ren Büchereien mit Umwelt-Medien vom Land Niederösterreich aus­ge­stat­tet», freute sich Landesrat Pernkopf über diese neue Umweltbildungspartnerschaft mit den Büchereien. «Für die ‹lese­um­welt› ist es uns gelun­gen, tra­di­tio­nelle nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Unternehmen als Kooperationspartner zu gewin­nen», so Pernkopf weiter. Beispielsweise habe das Möbelhaus Leiner zur Umsetzung des Projektes wesent­lich beigetragen.

Auch Weihbischof Turnovszky freute sich über diese Initiative: «Umweltbildung ist ein wich­ti­ges, aktu­el­les Anliegen in Kirche und Gesellschaft.»

Zeitgleich mit der Aufstellung in Stockerau wurde auch eine «lese­um­welt» in Großschönau im Waldviertel auf­ge­stellt. Bis Ende 2014 wird es dann in 50 öffent­li­chen Büchereien in Niederösterreich eine «lese­um­welt» geben.

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130523_OTS0150/initiative-leseumwelt-in-stockerau-und-grossschoenau-gestartet

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Jahresbericht 2012 der Österreichischen Nationalbibliothek online

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Magazin der Österreichischen Nationalbibliothek 1/2013 online

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netzpolitik.org bemängelt Schönheitsfehler bei “Austrian Books Online”

Leonhard Dobusch kri­ti­siert in sei­nem Beitrag Geheime Verträge über gemein­freie Werke? Schönheitsfehler bei “Austrian Books Online” auf netzpolitik.org die beste­hende Geheimhaltungsklausel des Vertrags zwi­schen Google und der ÖNB. Weiters wen­det er sich gegen die Einschränkung der Weiternutzung von digi­ta­li­sier­ten, gemein­freien Werken.

… Bleibt die Frage, ob die Über­nahme von Digitalisierungskosten durch Google die damit ver­bun­de­nen Einschränkungen bei der Weiternutzbarkeit von gemein­freien Werken Wert sind – oder ob es nicht viel­leicht bes­ser wäre, statt­des­sen etwas mehr öffent­li­che Mittel für die Digitalisierung aufzuwenden.

https://netzpolitik.org/2013/geheime-vertrage-uber-gemeinfreie-werke-schonheitsfehler-bei-austrian-books-online/

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Bohemia-online

Bohemia-online macht sämt­li­che Ausgaben der Zeitschrift Bohemia seit dem ers­ten Jahrgang 1960 im Open Access zugäng­lich. Ein um 24 Monate ver­zö­ger­ter Open Access besteht für die Aufsätze. Das Inhaltsverzeichnis, die Zusammenfassungen aller Aufsätze, Marginalien, Tagungsberichte und Rezensionen gehen zeit­gleich mit dem Erscheinen der Druckfassung online.

http://bohemia.digitale-sammlungen.de/de

Bibliotheksspezifisches etwa:

via http://archiv.twoday.net/stories/406566878

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orf: Stadt Wien restituierte 5.880 Kunstwerke

Seit 1999 über­prüft die Stadt Wien Kunstgegenstände in ihren Sammlungen auf ihre Herkunft. Das Ergebnis: Bisher wur­den ins­ge­samt 5.880 Objekte, die wäh­rend der Nazi-Zeit geraubt wur­den, an ihre recht­mä­ßi­gen Eigentümer bzw. deren Erben restituiert. …

Die Wienbibliothek hat sich 46.900 Druckwerke näher ange­se­hen. 2.855 Exponate wur­den restituiert. …

Ganzer Artikel: http://wien.orf.at/news/stories/2585387/

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Report: Open Access Bestandsaufnahme an den österreichischen Universitäten

Im Auftrag des Forums Universitätsbibliotheken Öster­reichs (ubifo) wurde 2012 eine Umfrage an den öffent­li­chen Universitäten durch­ge­führt, deren Ergebnisse über Phaidra auf­ge­ru­fen wer­den kön­nen:
http://phaidra.univie.ac.at/o:292559

Open Access Bestandsaufnahme an den öster­rei­chi­schen Universitäten [Report]

Open Access Bestandsaufnahme an den öster­rei­chi­schen Universitäten: Tabellenteil

Executive Summary [Deutsch]
Dieser Bericht lie­fert eine Bestandsaufnahme der Open Access Aktivitäten der 21 öster­rei­chi­schen öffent­li­chen Universitäten und basiert auf einer Umfrage unter den Universitätsbibliotheken im Zeitraum Februar/März 2012. Die seit­her statt­ge­fun­de­nen Entwicklungen wur­den nach Möglichkeit redak­tio­nell ein­ge­ar­bei­tet. Die Ergebnisse las­sen sich wie folgt zusam­men­fas­sen:
Für rund die Hälfte der Universitäten ist Open Access ein bedeu­ten­des Thema, bei etwas mehr als der Hälfte gehen ein­schlä­gige Initiativen von den Universitätsbibliotheken aus. Ebenfalls rund die Hälfte der Bibliotheken bezeich­net sich als kom­pe­tente Ansprechpartnerin hin­sicht­lich Open Access inner­halb ihrer Universitäten. Dies steht deut­lich im Widerspruch zur gerin­gen Anzahl an Bibliothekspersonal, das mit Open Access Agenden betraut ist.
Bezüglich der „Green Road to Open Access“ gab ein Großteil der Befragten an, Hochschulschriften in der einen oder ande­ren Form frei im Internet zur Verfügung zu stel­len. Allerdings betrei­ben der­zeit nur zwei Universitäten einen Hochschulschriftenserver bzw. ein insti­tu­tio­nel­les Repositorium im eigent­li­chen Sinn.
Die Finanzierung ori­gi­nä­rer Open Access Publikationen („Gold Road to Open Access“) wird wenig ver­folgt, die ent­spre­chen­den Kosten dafür wer­den meist von den zuge­hö­ri­gen Organisationseinheiten der AutorInnen getra­gen.
Die Wissensvertiefung im Bereich Open Access wird an den Bibliotheken mehr­heit­lich aktiv ver­folgt, wobei zumeist die Teilnahme an Informationsveranstaltungen im Vordergrund steht. Dies schlägt sich wie­derum in einem brei­ten Angebot von durch die Bibliotheken erbrach­ten Open Access Services – etwa Schulungen, Beratungen, Archivierungen im Auftrag der AutorInnen etc. – nie­der.
Wenig Positives gab es hin­sicht­lich natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Open Access Kooperationen zu ver­mel­den. Lediglich eine Bibliothek konnte jeweils kon­krete Initiativen nen­nen. Diese Situation dürfte sich jedoch durch die zwi­schen­zeit­lich gegrün­dete Kooperationsplattform Open Access Network Austria (OANA) mit­tel­fris­tig deut­lich ändern.
Hinsichtlich der Rahmenbedingungen für Open Access an den öster­rei­chi­schen Universitäten wurde ins­be­son­dere die als zu gering wahr­ge­nom­mene Ausstattung mit finan­zi­el­len und per­so­nel­len Ressourcen bemän­gelt. Vielfach ste­hen auch die man­gelnde Sensibilisierung der Universitätsleitungen sowie der Wunsch, zusätz­li­che Kosten zu ver­mei­den, einer ambi­tio­nier­te­ren Umsetzung von Open Access im Wege.
Die Ergebnisse die­ser Bestandsaufnahme zei­gen ein durch­wach­se­nes Gesamtbild, das aller­dings ver­ein­zelt durch bemer­kens­wert erfolg­rei­che Bemühungen auf loka­ler Ebene gekenn­zeich­net ist. Allerdings haben die dar­ge­stell­ten Entwicklungen in den letz­ten Monaten deut­lich an Dynamik gewon­nen, wobei ins­be­son­dere die Gründung von OANA einen Wendepunkt dar­stellt. Es ist zu erwar­ten, dass dadurch viele der beste­hen­den Desiderate adres­siert wer­den kön­nen, womit eine ver­stärkte Umsetzung von Open Access an den öffent­li­chen öster­rei­chi­schen Universitäten erreich­bar erscheint.

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Eblida und e-books

http://www.eblida.org/e-books-in-libraries.html

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