orf: Verlorener Brauch: Osterkarten

Sie haben ein­mal zu Ostern gehört, wie das Nesterlsuchen, die Osterkarten. Heute ver­schickt kaum noch wer Osterwünsche mit der Post. Damit die Karten nicht ver­lo­ren­ge­hen, sam­melt das Pflegeheim Amstetten Karten aus aller Welt. …

Siehe http://noe.orf.at/news/stories/2643001/

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Zur Diskussion um die Festplattenabgabe

buecher.at: «Kunst hat Recht.» for­dert fai­ren Dialog

buecher.at: Verwertungsgesellschaften: Telekomindustrie will Kunstschaffenden ihr Einkommen strei­tig machen

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BIBCOMIC 236: die Musik des Lesens (1)

http://bibcomic.blogspot.co.at/2014/04/die-musik-des-lesens-1.html

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NZZ: In digitalen Welten - «Wir pflegen zwei Welten»

Interview mit Frau Prof. Susanna Bliggenstorfer, Leiterin der Zentralbibliothek Zürich (ZB):

Frau Bliggenstorfer, wie ver­än­dert die Digitalisierung der Information die Rolle der Bibliotheken?

Wir pfle­gen heute zwei Welten, die phy­si­sche und die digi­tale Bibliothek. Beide ergän­zen sich, keine ersetzt die andere. Das bedeu­tet, dass wir in der Zentralbibliothek Zürich (ZB) wie alle andern Bibliotheken dop­pelte Prozesse füh­ren und neues Wissen brau­chen. Bücher ein­zu­kau­fen und zu lagern, ist ein ande­rer Prozess, als E-Medien zu lizen­zie­ren oder sel­ber zu spei­chern, auch juristisch. …

Ganzes Interview unter http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/wir-pflegen-zwei-welten-1.18280430

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«Literatur-Kunst-Installation» in Algund/Südtirol

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Open Day - Digitale Services der UB Wien (24.4.2014)

Donnerstag, 24.4.2014, 14.00 - 18.00, Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte

u:cris - Phaidra - EOD… was ist das? Informieren Sie sich bei unse­rem Tag der offe­nen Tür in ent­spann­ter Atmosphäre über die Möglichkeiten, wie die Universitätsbibliothek Sie mit digi­ta­len Services in Forschung und Lehre unter­stüt­zen kann.

Sprechen Sie mit den Menschen hin­ter den Services und las­sen Sie sich per­sön­lich beraten:

Bibliometrie: Wir ver­sor­gen WissenschafterInnen, Institute, Fakultäten und Rektorat mit biblio­me­tri­scher Expertise, ergän­zen damit Peer-Review und bie­ten pro­fes­sio­nelle Unterstützung von der Publikationsstrategie bis zur Evaluation der Forschungsleistung.

EOD - E-Books on Demand: Über den EOD-Service kön­nen Sie jedes Buches aus unse­rem Bestand digi­ta­li­sie­ren las­sen, das urhe­ber­rechts­frei ist und des­sen Zustand eine Digitalisierung erlaubt.

E-Ressourcen: Wir unter­stüt­zen und koor­di­nie­ren den Erwerb von elek­tro­ni­schen Ressourcen (E-Journals, E-Books, Datenbanken), ver­wal­ten diese und stel­len sie über unter­schied­li­che Recherche-Oberflächen zur Verfügung.

Open Access: Wir sind Ihre Anlaufstelle für alle Fragen rund um Open Access und bie­ten indi­vi­du­elle Beratung und Support.

Phaidra: Phaidra ist das Repository der Universität. Alle MitarbeiterInnen und Studierenden kön­nen Phaidra aktiv nut­zen und wert­volle Daten aus Lehre, Forschung und Verwaltung rasch publi­zie­ren und auf lange Zeit archivieren.

UB-Maps: Wir kata­lo­gi­sie­ren, geo­re­fe­ren­zie­ren und digi­ta­li­sie­ren 50.000 Karten der FB Geographie und Regionalforschung, archi­vie­ren sie in Phaidra und prä­sen­tie­ren sie im Internet.

u:cris: u:cris ist das Forschungsinformationssystem der Universität. Es steht allen MitarbeiterInnen zur Dokumentation und Präsentation ihrer Forschungsleistungen und wis­sen­schaft­li­chen Aktivitäten zur Verfügung.

Begrüßung: Weiterlesen

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Einbandtagung 2014 in Nürnberg

Die 19. Jahrestagung des «Arbeitskreis für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung Historischer Bucheinbände (AEB)» fin­det vom 9. bis 11. Oktober 2014 in Nürnberg, Stadtbibliothek, statt.

Das Vorläufige Programm und die Anmeldemodalitäten sind nun auf der Homepage abruf­bar: http://aeb.staatsbibliothek-berlin.de

Darunter auch ein Beitrag mit Wien-Bezug:

  • Buntpapiere der Wiener Werkstätte, Buntpapiere in Wien um 1900
    Ilse Mühlbacher (Wien)
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Stellenausschreibung der Universitätsbibliothek Linz

Ausschreibung der Stelle einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters der Verwendungsgruppe IVa nach dem Kollektivvertrag der ArbeitnehmerInnen der Universitäten und UG in der Universitätsbibliothek der Johannes Kepler Universität Linz

In der Universitätsbibliothek der Johannes Kepler Universität Linz gelangt ab 1. Juni 2014 als Karenzvertretung die Stelle einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters der Verwendungsgruppe IVa nach dem Kollektivvertrag der ArbeitnehmerInnen der Universitäten und UG im vol­len Beschäftigungsausmaß vor­aus­sicht­lich befris­tet bis Oktober 2016 zur Besetzung.

Anforderungsprofil: Weiterlesen

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Österreichische Nationalbibliothek erwirbt kostbare Miniatur mit der Kreuzigung Christi

Pressefoto 1: Miniatur der Kreuzigungsszene aus der Zeit um 1435 © ÖNB

Die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek konnte eine bis­her nicht bekannte, ein­zig­ar­tige Miniatur aus dem Spätmittelalter erwer­ben. Das Bild ent­stand um 1435 und zeigt Christus am Kreuz in küh­len Farben, umge­ben von gol­de­ner Pracht. Es stammt ver­mut­lich aus einem Gebetbuch und ist ein wei­te­res Hauptwerk des soge­nann­ten „Albrechtsminiators“, einem in Wien für Kaiser Friedrich III. täti­gen Buchmaler.

Die beson­ders gut erhal­tene Miniatur auf Pergament zeigt die Kreuzigung Christi mit der Gottesmutter Maria zu sei­ner Rechten und dem Evangelisten Johannes zur Linken. Aufgrund der sti­lis­ti­schen Eigenheiten der Darstellung, der für den Maler cha­rak­te­ris­ti­schen Farbigkeit und der kla­ren, die Symmetrie bevor­zu­gen­den Bildkomposition konn­ten ExpertInnen der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek das kürz­lich ent­deckte Werk dem soge­nann­ten „Albrechtsminiator“ zuordnen.

Viel ist über die­sen Meister der mit­tel­al­ter­li­chen Buchkunst nicht bekannt: Weder sein tat­säch­li­cher Name, noch die Lebensdaten sind belegt. Sicher ist aber, dass er zwi­schen 1430 und 1450 als Illustrator an mehr als 20 pracht­voll aus­ge­stat­te­ten Handschriften in Niederösterreich und Wien mit­ge­wirkt hat. Seine Auftraggeber waren u. a. der habs­bur­gi­sche Herzog Albrecht V., der spä­ter als Albrecht II. (1397–1439) auch deut­scher König war, und Friedrich III. (1415–1493), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Möglicherweise war auch die Miniatur der Kreuzigungsszene im Besitz die­ser Herrscher.

Die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek besitzt bereits meh­rere wich­tige Werke die­ses anony­men Malers, die in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken sicher ver­wahrt wer­den. Mit über 15.000 mit­tel­al­ter­li­chen Handschriften zählt diese Sammlung zu einer der kost­bars­ten und bedeu­tends­ten der Welt. Berühmt sind etwa der „Wiener Dioskurides“, ent­stan­den um das Jahr 512, die „Tabula Peutingeriana“ aus dem 12. Jahrhundert und die Prachtabschrift der „Goldenen Bulle“ aus der Zeit um 1400. Alle drei sind UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Pressemeldungen:

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Librizid

Archivalia gibt einen schö­nen Hinweis auf zwei Studien von Caspar Hirschi zum Thema Librizid, die auch online zugäng­lich sind:

Caspar Hirschi, Kommerzielle Bücherzerstörung als ökono­mi­sche Praxis und lite­ra­ri­sches Motiv. Ein ver­glei­chen­der Blick auf das vor­in­dus­tri­elle und digi­tale Zeitalter, in: Kodex - Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft 3 (2013), S. 1-23.

Büchervernichtung gilt gemein­hin als Akt von Barbaren und Biblioklasten, Zensoren und Inquisitoren. Wer sich an ihr betei­ligt, führt Krieg gegen die Zivilisation. Diese Sicht ist arg ver­zer­rend. Seit meh­re­ren hun­dert Jahren fin­det die gezielte Zerstörung von Büchern weni­ger an den Rändern als im Zentrum der Buchkultur statt. Bücher wur­den und wer­den haupt­säch­lich von jenen Akteuren ver­nich­tet, die sie zuvor her­ge­stellt und ver­trie­ben haben: den Verlegern und Buchhändlern. Während jedoch vor dem indus­tri­el­len Zeitalter die kom­mer­zi­elle Bücherzerstörung öffent­lich sicht­bar und lite­ra­risch the­ma­ti­sier­bar war, wurde sie danach erfolg­reich pri­va­ti­siert und tabui­siert. Unser Aufsatz beleuch­tet erst­mals diese kon­trä­ren Kulturen der kom­mer­zi­el­len Büchervernichtung und unter­sucht dabei sowohl die Ebene der lite­ra­ri­schen Reflexion wie jene der ver­le­ge­ri­schen Praxis.

Caspar Hirschi, Carlos Spoerhase: Bibliophile Buchzerstörer : Über den kom­mer­zi­el­len «Librizid» - heute und einst, in: Neue Zürcher Zeitung (2013), Nr. 142, S. 58.

via http://archiv.twoday.net/stories/728846389

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