FAZ.NET: Open Access - Es wird Zeit, alle alles lesen zu lassen

Gleichheit der Forschungsverhältnisse: In Kürze wird der Öffent­lich­keit eine Deklaration euro­päi­scher Spitzenuniversitäten zu „Open Access“ vor­ge­stellt. Es gibt Forderungen, die unbe­dingt ein­zu­lö­sen sind. …

Richtig bleibt und ist, dass aus Sicht der füh­ren­den euro­päi­schen Forschungsuniversitäten Open Access der rich­tige Schritt zu einem wirk­lich offe­nen Zugang zu wis­sen­schaft­li­chem Wissen und wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnis ist. Wissenschaftliche Bibliotheken im tra­di­tio­nel­len Sinn sind zwar frei zugäng­lich, bie­ten aber kei­nen offe­nen, orts­un­ab­hän­gi­gen und jeder Zeit mög­li­chen Zugang. Gäbe es Open Access nicht nur als Forderung, son­dern auch als rea­li­sierte Struktur des Wissenstransfers welt­weit, bestünde Chancengleichheit für alle Forscherinnen und Forscher im Wettbewerb um die Lösung der wis­sen­schaft­li­chen Probleme der Gegenwart und Zukunft. Allerdings besteht eine gesamt­po­li­ti­sche Verantwortung, die Open-Access-Publikation mit ent­spre­chen­den Investitionen und Subventionen zu ver­bin­den, damit die Universitäten in die Lage ver­setzt wer­den, tat­säch­lich einen Paradigmenwechsel voll­zie­hen und finan­zi­ell rea­li­sie­ren zu kön­nen. Die euro­päi­schen Spitzenuniversitäten sind bereit dazu: Es geht um die Vision einer neuen Qualität wis­sen­schaft­li­cher Kommunikation, nicht um Stereotypien des Open Access.

Quelle: http://www.faz.net/artikel/C30901/open-access-es-wird-zeit-alle-alles-lesen-zu-lassen-30428100.html

via http://wisspub.net/2011/06/05/es-wird-zeit-alle-alles-lesen-zu-lassen/

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