Vom Ordnen der Dinge. Verzeichnen – Klassifizieren – Recherchieren

Deutsches Historisches Museum
12.09.2011-13.09.2011, Berlin, Berlin, DHM, Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Seit 1991 wird die Objektdokumentation im Deutschen Historischen Museum in Zusammenarbeit mit dem Zuse-Institut Berlin digital durchgeführt. Aus Anlass dieses Jubiläums will das Symposium technische und inhaltliche Grundlagen sowie Anwendungsmöglichkeiten digitaler Verzeichnung für Gegenwart und Zukunft beleuchten.

Mit primär quantitativ erfasstem Datenbestand lassen sich zuvorderst museumsrelevante Anwendungen wie Intranetrecherche, Leihverkehr, Restaurierungsprotokolle und Ausstellungskonzeptionen erstellen. Für die weitere nachhaltige und mannigfache Nutzung der Daten, die über den Nachweis eines einzelnen Objekts hinausgeht, bedarf es einer komplexen Ordnung und Systematisierung der Objekte und ihrer Beschreibung.
Dabei werden im Folgenden bei der Frage nach Provenienz und Besitzverhältnissen neue Kategorien nötig, um die mitunter verzweigte Überlieferung der Dinge nachzuvollziehen.

Aber nicht nur innerhalb des Museums ist deshalb die Qualität und Nachhaltigkeit der erhobenen Daten von Belang, sondern auch für Recherchemöglichkeiten außerhalb des Museums: sowohl für eigene Objektdatenbanken im Internet als auch für internationale
Internet-Portale, in die der Datenbestand eingebracht wird. Dort stellt sich wiederum die Frage nach einer Neuordnung der Dinge aufgrund anderer spezifischer Fragestellungen und Kontexte.

Siehe das Programm unter: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16886

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