LIECHTENSTEIN MUSEUM WIEN … zeigt Werke des Meisters Piranesi

Ab 30. September erwar­ten die Besucher die Werke des ita­lie­ni­schen Kupferstechers Giovanni Battista Piranesi.

Die Visionen des Giovanni Battista Piranesi - 30. September 2011 bis 10. Jänner 2012

Die klas­si­zis­ti­sche Bibliothek des LIECHTENSTEIN MUSEUM bil­det den Rahmen, um eine rezente Erwerbung der Fürstlichen Sammlungen der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren: Ab 30. September erhal­ten Besucher einen Einblick in das Schaffen des Kupferstechers Giovanni Battista Piranesi. Insgesamt wer­den drei­zehn Bücher den Besuchern auf­ge­schla­gen präsentiert.

Piranesi, der sich im Italien des 18. Jahrhunderts neben sei­ner Arbeit als Architekt und Archäologe haupt­säch­lich mit der Kunst der Illusion und Perspektive beschäf­tigte, hin­ter­ließ ein umfang­rei­ches Werk an Kupferstichen, deren Themenvielfalt von Veduten zur fan­ta­sie­vol­len Vision reicht.

Dr. Johann Kräftner, Leiter der Fürstlichen Sammlungen und Kurator der Präsentation dazu: «Piranesi war eigent­lich aus­ge­bil­de­ter Architekt, wurde aber durch seine opu­len­ten Stichwerke popu­lär. In die­sen, vor allem den Entwürfen zu Kaminen in ägyp­ti­schen Formen und den Visionen der Carceri, wurde er zum Wegbereiter der Architektur des Revolutionsklassizismus im spä­ten 18. und damit auch der Architektur der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts.»

Quelle APOA/OTS:

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