Nachruf Maria Strauss (1954-2011)

«Maria Strauss begann ihre beruf­li­che Laufbahn an der Universitätsbibliothek Graz und war dort zunächst in der Medienbearbeitung, ab 1983 als Leiterin der Erwerbungsabteilung tätig. 1999 über­nahm sie die Stelle einer Bereichsleitung an der ETH-Bibliothek (ETH Zürich), wo sie zunächst für den Medienbearbeitungsprozess ver­ant­wort­lich war. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen wandte sie sich in den fol­gen­den Jahren den wesent­lich tech­ni­sche­ren Fragestellungen der Systemadministration der vor Ort ein­ge­setz­ten Bibliothekssoftware zu. Hier konnte sie ihr umfang­rei­ches Fachwissen, ihr gene­rel­les natur­wis­sen­schaft­li­ches Interesse sowie ihre aus­ge­präg­ten Problemlösungskompetenzen unter idea­len Bedingungen vereinen.

Maria Strauss (1954-2011)

2007 wech­selte Frau Strauss an die Abteilung Verbundsystem der Universitätsbibliothek der TU Wien. Ihre Arbeit kon­zen­trierte sich nun schwer­punkt­mä­ßig auf die Administration und kon­zep­tio­nelle Weiterentwicklung des Bibliothekssystems. Mit uner­müd­li­chem Einsatz trug sie dazu bei, die tech­ni­sche Infrastruktur für eine koor­di­nierte Bearbeitung aller Medienbestände der TU Wien in einem ein­zel­nen, zen­tra­len System wei­ter aus­zu­bauen. Sie war daher mit den zahl­rei­chen Bibliotheksstandorten und daher mit vie­len Instituten der TU Wien eng ver­netzt. Hier war sie eine kom­pe­tente und zugleich aus­ge­spro­chen kon­sens­ori­en­tierte Ansprechpartnerin, ins­be­son­dere wenn es darum ging, kom­plexe lokale Problemstellungen einer prag­ma­ti­schen Verbundlösung zuzu­füh­ren. Es war nur logisch, dass sie ihre breite biblio­the­ka­ri­sche Erfahrung nicht nur in ihrem unmit­tel­ba­ren Wirkungskreis, son­dern auch in zahl­rei­chen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Fachgremien ein­brachte – so unter ande­rem auch in der Kommission für Erwerbungsfragen der Vereinigung Öster­rei­chi­scher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB), die sie über viele Jahre hin­weg äußerst aktiv mitgestaltete.

Wir haben Maria Strauss als enga­gierte, (welt)offene und hilfs­be­reite Kollegin ken­nen gelernt. Mit ihrer anste­cken­den Herzlichkeit, ihrer erfri­schen­den Kreativität und ihrer gro­ßen Menschlichkeit hat sie uns tief berührt. Vielen wird sie als ver­läss­li­che Freundin in Erinnerung blei­ben. Wir wer­den sie nicht vergessen!»

Mag. Eva Ramminger, Bibliotheksdirektorin

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Eine Antwort auf Nachruf Maria Strauss (1954-2011)

  1. Familie Hubert und Maria KUEHLER sagt:

    Leider muß­ten wir bei unse­rem Besuch in der TU-Wien-Bibliothek, nach unse­rem Urlaub, diese sehr trau­rig Mitteilung erhal­ten. Wir kön­nen uns den Worten im obi­gen Artikel des Nachrufs nur voll und ganz anschlie­ßen. Der Familie Strauß unser volls­tes Mitgefühl und haben uns erlaubt in einer Kirche für sie ein Licht anzu­zün­den. Ich habe ihre so man­che Hilfe, in mei­ner noch akti­ven Dienstzeit, sehr zu schät­zen gewußt.
    Unser auf­rich­ti­ges Beileid an Sie Alle.
    Familie Maria und Hubert Kuehler

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