Spiegel: Bücher-Entführer an der Uni

Kleptomanische Juristen, eifer­süch­tige Theologen

Wo ist nur das ver­flixte Buch? Studenten suchen oft ver­zwei­felt wich­tige Literatur, die in der Bibliothek nicht dort steht, wo sie hingehört. Tausende Bände ver­schwin­den, weil Mitstudenten sie ver­ste­cken und verschlampen. Für einen klei­nen Vorteil macht man­cher selbst vor Gewalt nicht halt. …

Ausgerechnet in Jurabibliotheken seien sol­che Diebesnester unver­hält­nis­mä­ßig oft zu fin­den, erzählt Elke Wawers, die seit 26 Jahren als Bibliothekarin arbei­tet. Juristen nutz­ten sol­che Verstecke, «um sich einen Wettbewerbsvorteil in Klausuren zu sichern», ver­mu­tet sie. Auch die Theologie und die Philosophie seien als Brutstätten des Bücherschwunds bekannt.

«Menschen aus die­sen drei Fachgebieten tei­len ein Buch nicht gern mit ande­ren», bestä­tigt Steffen Wawra von der Sektion der deut­schen Universitäts-und Hochschulbibliotheken. Er ver­sucht, es posi­tiv zu sehen. «Diese Fächer zeich­nen sich eben durch eine große Bücherliebe aus.» …

Ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,792521,00.html

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