Kleine Zeitung: Robert Musil: Der Mann mit den Koffern

Vor 25 Jahren starb der große Musil-Pionier Karl Dinklage. Sein eins­ti­ger Mitarbeiter, der Autor und Musil-Forscher Jozej Strutz, erin­nert an ihn.

… Mit der Renovierung des Hauses ging die Suche nach Musils Nachlass ein­her. Karl Dinklage reiste nach Rom zu Musils Stiefsohn Gaetano Marcovaldi, sich­tete in lang­wie­ri­ger Arbeit den per­sön­li­chen Nachlass der Eheleute Musil und gewann ihn für Klagenfurt. Martha und Robert Musils per­sön­li­ches Gut, alles, was die Witwe ihrem Sohn über­ge­ben hatte, Dokumente, Bücher, Kleider, Schreibutensilien und andere Habseligkeiten, konnte Dinklage sei­nem frisch gegrün­de­ten Institut ein­ver­lei­ben, bis auf den lite­ra­ri­schen Nachlass, der - teils hand­schrift­lich, teils auf der Underwood-Scheibmaschine getippt, die sich im Klagenfurter Museum befin­det - nach Wien an die Nationalbibliothek ging. …

Siehe: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2988989/mann-den-koffern.story

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