Warum E-Books (nicht) funktionieren. Fachtagung an der Karl-Franzens-Universität Graz (29.11.2012)

Ort: Meerscheinschlössl, Universität Graz
Datum: Donnerstag, 29. November 2012

Digitale Bücher, oft unter dem Schlagwort E-Book, drin­gen immer mehr in unse­ren Alltag ein. In der ein­fachs­ten Form öffnet man ein PDF auf sei­nem Computer, als Fortgeschrittene/r lädt man sich bei­spiels­weise mit dem Kindle ein Buch von Amazon auf sein Endgerät. Klar ist, dass uns Bücher heute in ver­schie­dens­ten Formaten zur Verfügung ste­hen und eben nicht nur mehr als klas­si­sches Printmedium. Besonders inter­es­sant erscheint dabei auch die Tatsache, dass Amazon in den USA bereits mehr E-Books als klas­si­sche Bücher verkauft.

Jetzt stellt sich die Frage, ob diese Bücher auch an den Hochschulen Einzug hal­ten wer­den? Lesen die Studierenden von mor­gen über­haupt noch gedruckte Bücher? In wel­chen Formaten müs­sen digi­tale Bücher ange­bo­ten wer­den? Welche Geschäftsmodelle gibt es hier sowohl für AutorInnen als auch für LeserInnen? Was sind die nächs­ten tech­ni­schen Entwicklungen?

Je aus­führ­li­cher das Thema betrach­tet wird, umso mehr Fragen tun sich auf, aber es zeigt sich auch, dass es sich hier nicht um einen kurz­fris­ti­gen Hype han­delt. Tatsächlich sind der­zeit ganze Branchen im Umbruch: Verlage und Bibliotheken sind glei­cher­ma­ßen wie Lehrende und Studierende davon betrof­fen.
Im Rahmen der Tagung wer­den wir den Bogen vom ein­fa­chen PDF bis hin zu mul­ti­me­dial ange­rei­cher­ten Leseunterlagen span­nen und die damit ver­bun­de­nen Vorteile und Herausforderungen mit aus­ge­wähl­ten ExpertInnen dis­ku­tie­ren. Alle die sich für E-Books inter­es­sie­ren sind herz­lich ein­ge­la­den, sich aktiv an die­ser Diskussion zu beteiligen.

Die Fachtagung wird von der Interuniversitären Initiative für Neue Medien Graz (iUNIg) orga­ni­siert. An der Initiative betei­li­gen sich VertreterInnen der vier Grazer Universitäten (Karl-Franzens-Universität, Technische Universität, Medizinische Universität und Kunstuniversität), der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Fachhochschule Joanneum, die sich auf den Bereich „Neue Medien“ spe­zia­li­siert haben.

http://iunig.at/

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Eine Antwort auf Warum E-Books (nicht) funktionieren. Fachtagung an der Karl-Franzens-Universität Graz (29.11.2012)

  1. Darren sagt:

    Hallo,
    ich glaube, dass Ebooks momen­tan noch nicht dazu geeig­net sind, Fachbücher zu erset­zen. Sicherlich rei­chen sie, um «nor­male» Literatur wie­der­zu­ge­ben, aber 1000-Seiten Fachbücher mit Zeichnungen, Skizzen, Tabellen usw wären selbst auf einem IPad grau­sam zu lesen.
    Für unter­wegs ist das nichts, natür­lich genauso wenig wie nor­male Fachbücher die­ser Grösse,

    Eine denk­bare Alternative für diese Art von Literatur wäre höchs­tens eine VR-Brille, wie sie gerade von Google ent­wi­ckelt wird. Sie ist klein genug, kann alles dar­stel­len und auch für unter­wegs geeignet.

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