Bundesministerin Maria Fekter übernimmt Buchpatenschaft der Österreichischen Nationalbibliothek

Eine von Maria Theresia unter­schrie­bene Amtsdruckschrift aus dem Jahr 1764 hat mit Maria Fekter eine pro­mi­nente Buchpatin bekom­men. Die ent­spre­chende Urkunde wurde ihr von Generaldirektorin Johanna Rachinger fei­er­lich übergeben.

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger übergab am 17. Juli 2012 die Patenschaftsurkunde für ein his­to­risch bemer­kens­wer­tes amt­li­ches Druckwerk aus der Zeit Maria Theresias an die Bundesministerin für Finanzen, Dr. Maria Fekter.

Dr. Maria Fekter und Dr. Johanna Rachinger mit der von Maria Theresia unter­schrie­be­nen Amtsdruckschrift aus dem Jahr 1764

Die Amtsdruckschrift vom 28. November 1764 diente der Bekanntmachung einer Steuerverordnung Maria Theresias und war zugleich eine Verfahrensanordnung für die zustän­di­gen kai­ser­li­chen Dienststellen zur Eintreibung von diver­sen Abgabenschulden. Weiters wurde in die­sem ein­sei­ti­gen Dokument im Format 21 x 38 cm der Umgang mit anfal­len­den Unkosten bei Krankheiten oder Todesfall der betei­lig­ten Personen gere­gelt. Neben der gedruck­ten Unterschrift von „Maria Theresia von Gottes Gnaden Röm. Kaiserin (…) u. Königin Erzherzogin zu Oesterreich“ fin­den sich auch die Unterschriften zweier hoch­ran­gi­ger Beamter, Graf von Enzenberg und Carl Joseph von Weinhart.

Bundesministerin Fekter wählte die­ses Objekt aus meh­re­ren Vorschlägen der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek aus, weil „ich Maria Theresia für ihre damals fort­schritt­li­che Politik und ihren Reformgeist bewun­dere. Sie war eine starke Frau, wel­che sich in einer von Männern domi­nier­ten Welt durch­ge­setzt hat. Ich glaube, Frauen in der Politik kön­nen auch heute noch etwas von ihr ler­nen. Natürlich hat mir auch der Bezug zur Steuerpolitik gefal­len, denn als Finanzministerin sehe ich mich auch als Anwältin aller Steuerzahler in Österreich.“

Generaldirektorin Rachinger freute sich sehr über die Verbundenheit, die Finanzministerin Fekter mit die­ser Unterstützung gegen­über der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek zum Ausdruck brachte: „Die Partnerschaften, die wir mit Privatpersonen und Institutionen unter­hal­ten, sind für die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek von gro­ßer Bedeutung. Die größte Bibliothek des Landes erhält dadurch die Unterstützung, die sie zur Bewahrung des kul­tu­rel­len Erbes drin­gend benötigt.“

Hintergrund-Information zur Buchpatenschaft

Die Aktion Buchpatenschaft der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek ist eine der erfolg­reichs­ten Fundraisingaktionen Öster­reichs im Kulturbereich. Über 6.300 Persönlichkeiten und Wirtschaftsunternehmen aus aller Welt, aber auch viele pri­vate BuchliebhaberInnen haben bereits Patenschaften über Bücher, Karten, Globen, Zeichnungen, Musikhandschriften, Papyri, Plakate, Fotos und andere Objekte der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek über­nom­men. Zu den bekann­tes­ten BuchpatInnen zäh­len u. a. Hillary Clinton, Henry Kissinger, Papst Johannes Paul II., Martin Scorsese, Nikolaus Harnoncourt und Klaus Maria Brandauer.

Weitere Informationen unter http://www.onb.ac.at/about/buchpatenschaften.htm

Quelle: http://www.onb.ac.at/services/presse_20669.htm

Foto: © Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek

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