Aktion «Österreich liest» – über 200 Leseveranstaltungen beim größten Literaturfestival in Oberösterreich

 

Bildtext v.l.: Mag. Elke Groß, Dr. Enichlmayr, LH Dr. Pühringer und Dr. Rudolf Lindpointner sowie Vertreter/innen der Bibliotheken von Alkoven, Steyr, Vöcklabruck und Dombücherei Linz (Foto: Land /Kraml, Abdruck honorarfei)

Von der Pressekonferenz am 12. Oktober 2012 :

Vom 15. bis 21. Oktober 2012 fin­det zum sieb­ten Mal das größte Literaturfestival Öster­reichs statt: Unter dem Titel „Öster­reich liest. Treffpunkt Bibliothek“ laden Bibliotheken in ganz Öster­reich wie­der zu tau­sen­den Veranstaltungen rund um das Lesen ein.

Die Lust aufs Lesen wecken 

Ziel der Kampagne ist es, den Stellenwert des Lesens und der Bibliotheken in der Gesellschaft zu stei­gern. Gerade die ober­ös­ter­rei­chi­schen Bibliotheken wecken mit über 200 Veranstaltungen die Lust aufs Lesen. Mit dabei sind Gemeinde- und Pfarrbibliotheken, Schulbibliotheken, die Landesbibliothek, Universitätsbibliotheken und die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek. Lesungen, Literaturwanderungen, Bilderbuchkinos, Lesenächte, Literatur-Cafés, Buchausstellungen und viele wei­tere Aktivitäten laden zum Besuch ein. Der Schwerpunkt in die­sem Jahr ist der Belletristik gewid­met: Eine Vielzahl renom­mier­ter Autorinnen und Autoren aus Oberösterreich und aus Öster­reich wird im
Rahmen der Kampagne in den Bibliotheken lesen.

Mit „Öster­reich liest. Treffpunkt Bibliothek“ star­te­ten die öster­rei­chi­schen Bibliotheken 2006 eine Kampagne, die es in die­ser Dimension bis­lang nicht gege­ben hatte. Das Erfolgskonzept ist ein qua­li­täts­vol­les Veranstaltungsprogramm in den Bibliotheken, gepaart mit einer pro­fes­sio­nel­len Werbekampagne in öster­rei­chi­schen Printmedien. Die Kampagne war bereits beim Start ein gro­ßer Erfolg, das Literaturfestival wurde in den Folgejahren Schritt für Schritt aus­ge­baut und wei­ter verbessert.

Die Aktion «Öster­reich liest» wurde auf ganz beson­dere Art gewürdigt: 2008 wurde der Staatspreis für Public Relations an den BVÖ für „Öster­reich liest. Treffpunkt Bibliothek“ ver­lie­hen. Ein sen­sa­tio­nel­ler Erfolg für die Bibliotheken und eine große Motivation, die­sen erfolg­rei­chen Weg der Leseförderung weiterzugehen.

Ziel der Kampagne ist es, 

  • das größte Literaturfestival Öster­reichs zu schaffen,
  • das Lesen und die Bibliotheken in den Blickpunkt der Öffent­lich­keit zu stellen,
  • Werbung für das Lesen zu machen,
  • Bibliotheken als Bildungs- und Kultureinrichtungen zu positionieren,
  • Literatur- und Autorenförderung zu betreiben,
  • Lesen ein lust­vol­les und posi­ti­ves Image zu verleihen,
  • neue Leserinnen und Leser zu gewinnen

und damit vor allem Freude für das Lesen zu wecken.

Öster­reich liest. Treffpunkt Bibliothek“ ist zu einem Fixpunkt in der ober­ös­ter­rei­chi­schen Literatur- und Bibliotheksszene gewor­den. Die Kampagne ist aber nicht nur zum größ­ten Literatur- und Lesefestival des Landes avan­ciert, son­dern auch ein unab­ding­ba­res biblio­theks­po­li­ti­sches Marketinginstrument und Sprachrohr für die Leseförderungseinrichtung Bibliothek.

«Bibliotheken sind keine Häuser für Bücher, Bibliotheken sind Häuser für Menschen» zitiert LH Dr. Josef Pühringer den Generaldirektor der Dänischen Nationalbehörde für Bibliotheken, Jens Thorauge. Und des­halb ist es wich­tig, so der Landeshauptmann und Kulturreferent, «dass die Leserinnen und Leser nicht nur als vir­tu­elle Kunden oder «Datenbanknutzer» die Bibliothek via Datennetz fre­quen­tie­ren, son­dern dass sie auch als Besucher/innen in einem rea­len, wun­der­schön umge­bau­ten Haus wie der Oö. Landesbibliothek mit einer ange­neh­men Atmosphäre prä­sent sind, wo die Begegnung mit Kultur, mit Wissen auch immer zu einem rea­len Erlebnis wird». Der reale Ort der Bibliothek ermög­licht den Leserinnen und Lesern aber nicht nur den Konsum von
Büchern und Literatur, son­dern, der Besuch einer Bibliothek und der Besuch von Leseveranstaltungen ist auch Begegnung mit den Menschen auf der Bühne und mit gleich­ge­sinn­ten Leseinteressierten.

Auch wenn die Zukunft des digi­ta­len Lesens auf Computerbildschirmen und elek­tro­ni­schen Lesegeräten weit fort­ge­schrit­ten ist und noch fort­schrei­ten wird, so seh­nen sich die Menschen doch nach einem rea­len Raum, an dem die Beschäftigung mit Kultur und Wissen im Mittelpunkt steht. Damit die Vermittlung von Buch und Inhalt aber gelingt, dazu braucht es auch außer­ge­wöhn­li­che Autorinnen und Autoren, es braucht Künstler, Wissenschafter und Vortragende, die diese Literatur oder den Inhalt eines Sachbuches auch zu ver­mit­teln ver­mö­gen. Das neue Atrium in der Landesbibliothek ist in den Jahren seit der Wiedereröffnung des Hauses des­halb auch zu einem Forum für Künstler, Schauspieler und Wissenschafter gewor­den: Universitätsprofessoren wie Rudolf Taschner,
Roland Girtler oder Roman Sandgruber haben refe­riert, Schauspieler wie Ferry Öllin­ger oder Markus Hering haben gele­sen, wort­ge­wal­tige Schriftsteller wie der ehe­ma­lige Abt von Stift Heiligenkreuz, Gregor Henkel-Donnersmark hat seine Thesen vor­ge­tra­gen und Psychotherapeutin Rotraud Perner hat über die Anzeichen des Burnouts gespro­chen. Auch Dichterinnen wie die Innviertlerin Monika Krautgartner oder die Jugendbuchpreisträgerin Gabi Kreslehner haben das Publikum begeis­tert oder verzaubert…

Anders als im anglo­ame­rikan­si­chen Raum ist im deut­schen Sprachraum die Unterscheidung zwi­schen öffent­li­chen Büchereien und wis­sen­schaft­li­chen Bibliotheken stark ver­an­kert. Mit der Aktion «Öster­reich liest» über­win­den die Bibliotheken diese Trennung, die für die meis­ten Leserinnen und Leser ohne­hin nicht exis­tent ist. Von der Pfarr- und Gemeindebücherei, über die Schulbibliotheken, die Landes- und Universitätsbibliotheken bis hin zur Nationalbibliothek haben fast alle Bibliotheken ein spe­zi­el­les Veranstaltungsangebot für diese Woche. Der Herbst ist auch tra­di­tio­nell die Jahreszeit, in der wie­der gerne ein Buch zur Hand genom­men wird, oder man sich ein eBook auf den Computer her­un­ter lädt. Die Verlage haben eben ihre Neuerscheinungen auf der Frankfurter Buchmesse prä­sen­tiert und die Zeit des Schenkens naht, die ja immer auch eine Zeit des Bücherschenkens ist.

Lesen hat nach wie vor einen hohen Stellenwert im Freizeitverhalten Das Lesen von Büchern hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Freizeitbeschäftigung. Besonders bei Frauen ste­hen Bücher hoch im Kurs. Das ergibt eine aktu­elle Untersuchung des IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung über das Freizeitverhalten der Öster­rei­che­rIn­nen aus 2011.

Das IFT unter­sucht das Freizeitverhalten in Öster­reich kon­ti­nu­ier­lich seit 30 Jahren. Institutsleiter Peter Zellmann erklärte, dass im Freizeitverhalten der Österreicher/innen erst­mals seit vie­len Jahren auch bei den belieb­tes­ten Aktivitäten Verschiebungen fest­stell­bar seien. Die Angaben bezie­hen sich auf eine reprä­sen­ta­tive Befragung von 1.032
Österreicher/innen ab 15 Jahren durch die Spectra Marktforschung (Linz) im September 2011.

Neue Medien immer beliebter

Der pas­sive Medienkonsum (zum Beispiel über Fernsehen, Radio, Zeitung, Telefon oder Internet) macht den größ­ten Teil der regel­mä­ßi­gen Freizeitaktivitäten aus. Die Nutzung der klas­si­schen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitung hat 2011 im Vergleich zu den Vorjahren aller­dings etwas abge­nom­men, die Nutzung der neuen Medien wie Handy, Internet und E-Mail hat dage­gen wei­ter leicht zugenommen:

  • 88 Prozent der Österreicher/innen sehen regel­mä­ßig fern (2009: 94 Prozent)
  • 70 Prozent lesen regel­mä­ßig Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte (2009: 75 Prozent)
  • 43 Prozent schrei­ben und lesen regel­mä­ßig in ihrer Freizeit E-Mails (2009: 41 Prozent)
  • 39 Prozent nut­zen regel­mä­ßig das Internet (2009: 38 Prozent)

Fernsehen und Radio ver­lie­ren ins­ge­samt vor allem bei den jün­ge­ren Österreicher/innen an Stellenwert, sodass eine all­mäh­li­che Ablösung die­ser Medien durch Internetdienste ver­mu­tet wer­den kann.

Besonders Frauen lesen mehr

45 Prozent der Österreicher/innen (m/w) lesen mehr­mals pro Monat ein Buch (2009: 39 Prozent). Zurückzuführen ist dies vor allem auf eine Zunahme der Leser/innen: Während 56 Prozent der Frauen regel­mä­ßig Bücher lesen (2009: 49 Prozent), sind es bei den Männern nur 32 Prozent (2009: 30 Prozent).

Sinkende Lesekompetenz bei Kindern mit hohem Computergebrauch 

Geringe Lesefähigkeiten haben Kinder indi­rekt dem Computer zu ver­dan­ken. Zumindest sin­ken die Fertigkeiten jun­ger Schüler/innen seit sei­nem Einzug in ihre Haushalte. Der erhöhte Gebrauch des PCs in der Freizeit hält den Nachwuchs vom Lesen ab. Wie die Universität Göteborg in einer län­der­über­grei­fen­den Langzeitstudie auf­zeigt (http://www.gu.se), haben sich die Gewohnheiten der Kids seit 1970 stark ver­än­dert - mit  nega­ti­ven Auswirkungen auf ihr Lesevermögen. Sie las­sen Bücher eher im Regal ste­hen, wäh­rend sie ihre Zeit ver­mehrt dem Computer widmen.

Höherer Computer-Gebrauch - gerin­gere Lesekompetenz

Insbesondere mit­tel­mä­ßige bis gute Leser im Alter von neun bis zehn Jahren haben seit dem Vormarsch des PCs an Kompetenz ver­lo­ren. Zwar ver­bes­ser­ten sich ihre Fertigkeiten etwa in Ungarn oder Italien auch nach 1991 ste­tig. In Schweden und den USA fie­len sie hin­ge­gen rapide. In dem Zeitraum ver­än­der­ten sich sowohl Schulsysteme, die Gesellschaft ins­ge­samt, wie auch die Freizeit-Aktivitäten der Schüler im Speziellen.

Das Freizeitverhalten von Kindern hat sich mit dem Einzug des Computers der­art ver­än­dert, dass sich ihre Lesefähigkeiten nicht in glei­chem Ausmaß ent­wi­ckel­ten als zuvor, sagt Universitätsprofessorin Monica Rosén. Durch den Ländervergleich wird der Expertin zufolge deut­lich, dass die Kompetenz mit dem stei­gen­den Computer-Nutzen fällt. Allerdings beein­träch­ti­gen nicht die Aktivitäten an sich, für die der PC ver­wen­det wird, son­dern viel­mehr der Mangel an Zeit, für den er ver­ant­wort­lich ist, die Lesefertigkeiten bei Kindern. (Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110525001)

Die Aktion «Öster­reich liest» mit ihren dut­zen­den Programmen spe­zi­ell für Kinder ist somit ein wich­ti­ger Impuls, um die­sem Trend gegenzusteuern.

Bibliotheksarbeit wird vor­wie­gend ehren­amt­lich geleis­tet: Was Ehrenamtliche in den öffent­li­chen Bibliotheken bewegen

In 240 der 303 öffent­li­chen Bibliotheken in Oberösterreich wird die Arbeit aus­schließ­lich von Frauen und Männern in ihrer Freizeit geleis­tet. Aber auch in den ande­ren 60 Bibliotheken kom­men häu­fig frei­wil­lige Mitarbeiter zum Einsatz, weil es nur eine haupt­amt­li­che oder neben­be­ruf­li­che Bibliotheksleitung gibt, die den gesam­ten Bibliotheksbetrieb alleine nicht bewäl­ti­gen kann. Pro Bibliothek sind im Durchschnitt acht Frauen und ein Mann tätig, von denen jede/r wie­derum vier Stunden ihrer Zeit in Aus- und Fortbildung inves­tiert. Wesentlich mehr Stunden ver­brin­gen sie in der Bibliothek, beim Medienankauf, bei der Einarbeitung und mit Veranstaltungen.

Ein Drittel aller öffent­li­chen Bibliotheken in Oberösterreich sind Einrichtungen von katho­li­schen Pfarren oder wer­den von Pfarren und Gemeinden gemein­sam getra­gen. Diese 200 öffent­li­chen Bibliotheken bie­ten 1.040.344 Medien zum Verleih an und wer­den von 2212 ehren­amt­li­chen Mitarbeiter/innen betreut, wobei der Frauenanteil bei etwa 90 Prozent liegt.

Die Entlehnungen sind 2011 gegen­über dem Vorjahr leicht gestiegen, während die Benutzer/innen gering­fü­gig weni­ger gewor­den sind. Insgesamt wur­den in den 200 Bibliotheken von 69.900 Benutzer/innen, die zu 80 Prozent weib­lich sind, 1.388.464 Entlehnungen gemacht. Das sind im Durchschnitt 20 Medien pro Benutzer/in.

Nach wie vor wer­den die klei­nen Bibliotheken auf dem Land über­durch­schnitt­lich genutzt. 10 Prozent der Oberösterreicher/innen benüt­zen öffent­li­che Bibliotheken. Bei den kirch­li­chen Bibliotheken sind es 14 Prozent der Bevölkerung in den Gemeinden, in denen es eine sol­che Bibliothek gibt.

Seit dem Jahr 2004 hat sich die Zahl der Veranstaltungen in den öffent­li­chen Bibliotheken ver­dop­pelt. Im Jahr 2011 hat es in den kirch­lich und koope­ra­tiv getra­ge­nen öffent­li­chen Bibliotheken in Oberösterreich 1955 Veranstaltungen gege­ben, die von 94.000 Personen besucht wur­den. Die Angebotspalette ist sehr groß. Sie reicht von lite­ra­ri­schen Lesungen bis zu gesell­schafts­po­li­ti­schen Vorträgen, von Märchenwanderungen bis zu Lesenächten und Workshops und Kursen für Kinder wie auch für Erwachsene. Besuche von Kindergarten- und Schulkindern in den Bibliotheken sind hier nicht ein­ge­rech­net. Ein Teil die­ser Veranstaltungen wird jähr­lich auch im Rahmen der Aktion «Öster­reich liest» durchgeführt.

Veranstaltungen in der Oö. Landesbibliothek wäh­rend der «Öster­reich liest»-Woche:

Erzähltheater «Grimmige Geschichten» zum 200. Geburtstag von «Grimms Märchen»

So ein Ereignis ist zum Beispiel der Auftritt von Birgit Lehner am Dienstag, 16. Oktober im Atrium der Oö. Landesbibliothek. Ganz schön schau­rig und buch­stäb­lich grim­mig sind viele Geschichten aus der berühm­ten Sammlung der Brüder Grimm.

In die­sem Programm wird ihr blut­ro­ter Faden auf­ge­nom­men und zu einem schil­lern­den Gehirn-Gespinst aus abgrün­di­gen Alpträumen und aber­wit­zi­gen Ammenmärchen ver­spon­nen. 1812, vor bald 200 Jahren, ver­öf­fent­lich­ten die Gebrüder Grimm die erste Ausgabe ihrer „Kinder- und Hausmärchen“ und setz­ten damit eine in der deutsch­spra­chi­gen Literatur bei­spiel­lose Erfolgsgeschichte in Gang.

Birgit Lehner, gebo­ren in Leonding, wohnt in Wien. Sie ist aus­ge­bil­dete Schauspielerin und Kulturjournalistin. Lehner: «Geschichten hören heißt, den Lärm des Alltags abstel­len, um auf die innere Stimme zu lau­schen, die die Erzählung wie­der zum Schwingen bringt. Das Alltagstempo ent­schleu­ni­gen, um den eige­nen Rhythmus wie­der zu spü­ren. Sich als
Individuum füh­len und doch in einer Gemeinschaft auf­ge­ho­ben». Geschichten-erzählen ist ein krea­ti­ver Prozess, der in die Tiefe geht. Es setzt im Zuhörer eigene innere Bilder frei, es stif­tet Verbundenheit mit Menschen, Zeiten, Orten und dem Unsichtbaren hin­ter der mate­ri­el­len Welt. „Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen, Erwachsenen
damit sie auf­wa­chen“, lau­tet ein Zitat von Jorge Bucay.

Buchpräsentation Engelbert Lasingers sechs­tes Buch - in Mundart: 

Einer ganz ande­ren Art von «Performance» ver­schrei­ben hat sich der ober­ös­ter­rei­chi­sche Schriftsteller Engelbert Lasinger. Er ist Preisträger diver­ser Literaturwettbewerbe, Vorstandsmitglied des Stelzhamerbundes, Leiter der Gruppe «neue mund­art», Mitglied eini­ger Schreibwerkstätten und Konsulent für Volksbildung und Heimatpflege.

Bei der Präsentation von Lasingers fünf­tem Buch vor zwei Jahren platzte das Atrium in der Landesbibliothek fast aus den Nähten. Am Donnerstag, 18. Oktober prä­sen­tiert er sein nun­mehr sechs­tes Buch unter dem Titel «Wodawö». Lasinger ist wie­der der Mundart auf der Spur, er schreibt wie er redet, abseits älte­rer Mundartklischees ist Lasinger bis­sig und
abgrün­dig, boden­stän­dig und manch­mal auch überzeichnend.

Über 200 Veranstaltungen in einer Woche 

In der Veranstaltungsdatenbank auf der Internet-Seite der Aktion «Öster­reich liest» (www.oesterreichliest.at) sind allein in Oberösterreich über 200 Veranstaltungen ver­zeich­net. Ein Zeichen, dass die Bibliothekarinnen und Bibliothekare, in der Mehrzahl ohne­hin ehren­amt­lich, ein enor­mes Engagement mit­brin­gen um sich für das Lesen und die Erhöhung der Lesekompetenz einzusetzen.

Autorinnen und Autoren (in alpha­be­ti­scher Reihenfolge) in oö. Bibliotheken, dar­un­ter sehr viele oberösterreichische:

  • Kinderbuchautor Patrick Addai (wohnt in Leonding: stammt aus dem Volk der Ashanti in Ghana. Durch das Studium der Volkswirtschaft in Linz und der Soziologie in Salzburg)
  • Alois Brandstetter liest in Munderfing am Originalschauplatz des Buches «Zu Lasten der Briefträger»
  • Krimi-Autor Herbert Dutzler (Schwanenstadt)
  • Christine Germüller (Wien, stammt aus Steyr),
  • Rudolf Habringer (Walding)
  • OÖN-Redakteur Roman Kloibhofer (Ried)
  • Walter Kohl
  • Ludwig Laher
  • Kurt Palm
  • Margit Schreiner
  • Erzähler Helmut Wittmann
  • Prominente SchriftstellerInnen, die in oö. Bibliotheken lesen:
  • Dimitré Dinev
  • Thomas Glavinic
  • Elfriede Hammerl
  • Eva Rossmann
  • Marlene Streeruwitz
  • Jugendbuchautor Franz Sales Sklenitzka
  • Vladimir Verlib
  • O.P. Zier 

Einige Bibliothekar/innen haben sich heute Zeit genom­men, um Ihre
Programm hier für die Medien vorzustellen:

Stadtbibliothek Vöcklabruck:

Mittwoch, 17. Oktober. 2012, 19:00 Uhr: Ludwig Laher: Kein Schluss geht
nicht; Donnerstag, 18. Oktober: 14:30 Uhr: Bilderbuchkino: Mama Muh liest

Landesverband OOE (Wissensturm):

Samstag: 20. Oktober, 10:00 Uhr bis
16:00 Uhr Fortbildungstag «Neuerscheinungen der Kinder- und
Jugendliteratur» mit Klaus Nowak und Franz Lettner.

Stadtbücherei Steyr «Marlen Haushofer»:

Freitag, 12. Oktober, 19:30 Uhr: Literaturherbst
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19:30 Uhr: «Sagenhaftes Steyr»

Bücherei am Dom, Linz:

Ausstellung: Linz vor 150 Jahren: Texte, Dokumente, Bücher
Donnerstag, 18. Oktober 2012, 14:00 Uhr: SWIMMY – eine inter­ak­ti­ves
Bilderbuch für Kinder von 3 bis 10 Jahren.

Quelle: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/.…pdf

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