Die Presse: Wie man Filme malt

Ein Artikel von Peter Payer in der Wiener Tagesezeitung «Die Presse».

Der Artikel bezieht sich auf einem gerade erschie­ne­nen Sammelband zum Wirken des Wiener Plakatmalers Eduard Paryzek, an dem u.a. die Plakatsammlung der Wienbibliothek mige­wirkt hat:

Filme malen
Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek (1915-1998)
hrsg. von Peter Payer
Pustet: Salzburg 2010
978-3-7025-0622-3
24 EUR

Abstract:

Wien nach 1945: Bunte Filmplakate durch­bre­chen die graue Umgebung der von Schutt und Ruinen gezeich­ne­ten Stadt. An den Bretterzäunen der ein­ge­plank­ten Baustellen, an den Fassaden der in Eile wie­der­er­öff­ne­ten Kinos, an immer mehr Orten sind jene groß­for­ma­ti­gen Ankündigungen zu sehen, die ersehnte Abwechslung im für Viele schwie­ri­gen Alltag verheißen.

Die Plakate stam­men nicht sel­ten aus dem Atelier von Eduard Paryzek, einem der pro­duk­tivs­ten Filmplakatmaler der Nachkriegszeit. Als Vertreter eines heute aus­ge­stor­be­nen Berufsstandes gehör­ten seine cha­rak­te­ris­ti­schen Pinselstriche bis Anfang der 1970er-Jahre zu den ein­drucks­volls­ten Eyecatchern in der Stadt. Sie beglei­te­ten Aufstieg und Niedergang der Wiener Kinolandschaft und sind nicht zuletzt bered­tes Zeugnis der sich aus­brei­ten­den Populärkultur US-amerikanischen Zuschnitts.

Mit Beiträgen von Robert Buchschwenter, Robert Gokl, Julia König-Rainer, Christian Maryska, Ilse Nerber, Peter Payer

Verlag:

Zur Buchpräsentation am 22.6.2010:

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