Kurier berichtet über Ausschreibung für die wissenschaftliche und die wirtschaftliche Geschäftsführung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) ab 2017

Laut Kurier:

Heute, Mittwoch, wurden auch die Ausschreibungen für die wissenschaftliche und die wirtschaftliche Geschäftsführung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) ab 1.1.2017 veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist für das derzeit von Generaldirektorin Johanna Rachinger alleine geführte Haus endet am 15. März. „Geplant ist, dass die ÖNB künftig das ‚Haus der Geschichte Österreich‘ als wissenschaftlich eigenständiges Museum führt“, heißt es im Ausschreibungstext.

Den Vorsitz der Findungskommission übernimmt der ÖNB-Kuratoriumsvorsitzende Gottfried Toman. Weiters vertreten sind Sektionschefin Andrea Ecker, die Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek Elisabeth Niggemann, die Historikerin und Kulturwissenschafterin Heidemarie Uhl, der Geschäftsführer des Büchereiverbandes Österreichs, Gerald Leitner, sowie Günter Geyer, der Obmann des ÖNB-Freundesvereins.

Siehe http://kurier.at/kultur/kunst/39-bewerbungen-um-die-zwei-geschaeftsfuehrungsposten-im-mak/180.133.731

Noch sind auf der Website des BKA (Sektion Kunst und Kultur) die Ausschreibungen allerdings nicht zu finden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/7984/default.aspx).

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Jahresregister der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare 68 (2015)

Das Jahresregister für den 68. Jahrgang (2015) der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare steht nun zum Download bereit: voeb_68_2015_Jahresregister

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Visual Library findet immer neue Anwender

Retrodigitalisierung und Publikationsserver bleiben im OBV begehrt: Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass sich der Service „Visual Library“ (VL) im Österreichischen Bibliothekenverbund zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Neben den Universitäten Innsbruck und Graz, den beiden initialen Anwendern der VL-Software, bereitet die Bibliotheca Mozartiana ihre Präsentationsplattform wervoller Digitalisate auf der Basis von Visual Library vor.

Der VL-Publikationsserver wird von zahlreichen weiteren Institutionen verwendet: Die Universität Linz (JKU) hat ihren Publikationsserver „JKU | ePub“ schon seit einigen Monaten in Betrieb. Auch die TU Wien bietet inzwischen mithilfe von VL ihr neues Publikationsservice „reposiTUm“ an, mit Fokus auf Open Access Journals der Universität. Später sollen hier auch Abschlussarbeiten und OA-Publikationen veröffentlicht werden.

Außerdem werden folgende zusätzliche Einrichtungen den Publikationsserver von Visual Library an der OBVSG implementieren bzw. sind schon mitten in den Vorbereitungen dazu: Universität für Bodenkultur, Universität Mozarteum Salzburg, Universitätsbibliothek Salzburg sowie FH Campus Wien. Für letztere wurde eigens das neue Teilnahmemodell „VL Light“ entwickelt. Dieses ist speziell auf kleinere Bibliotheken zugeschnitten, die nicht den vollen Leistungsumfang des Publikationsservers benötigen.

Nähere Informationen finden Sie auf den OBVSG-Informationsseiten zu Visual-Library.

Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an office@obvsg.at .

Quelle: OBVSG-Homepage

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Österreichisches Konsortium unterstützt die OAPEN Library

Die OAPEN Foundation und das österreichische Konsortium, bestehend aus dem Wissenschaftsfonds (FWF), der Universität Wien und den Verlagen Böhlau und Holzhausen ermöglichen es allen in Österreich tätigen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern das OAPEN deposit service für die Open Access-Archivierung ihrer Bücher zu nutzen.

Die Archivierungen im OAPEN deposit service werden vom österreichischen Konsortium finanziert und sind kostenlos für alle Forscherinnen und Forscher, die ihre Forschungsarbeit vorwiegend in Österreich durchführen. Eine Voraussetzung für das Hochladen der Bücher in die OAPEN Library ist, dass die Publikationen vor der Veröffentlichung erfolgreich einen Peer Review-Prozess durchlaufen haben. Wissenschafterinnen und Wissenschafter oder Verlage können die Bücher über die Serviceseite des FWF hochladen lassen: http://www.fwf.ac.at/de/service/oapen-library. Dazu werden ein Formblatt und ein PDF der Publikation benötigt.

Die OAPEN-Library ist das zentrale, europaweite Repositorium, das eigens für die Open Access-Archivierung von Monographien oder Sammelbänden gegründet wurde. Sie sammelt, hostet und ermöglicht den Zugang zu den archivierten Büchern und Buchkapiteln. Dabei verfolgt sie das Ziel, die Verbreitung der Bücher, sowie deren wissenschaftliche und soziale Auswirkungen zu maximieren.

Eelco Ferwerda, Direktor der OAPEN Foundation, sagt: “We are delighted to work with the Austrian consortium to extend our deposit service for OA books to all Austrian researchers. FWF has been a forerunner in the transition to OA books and this partnership will further increase the global dissemination and use of Austrian research output.”

Alan Scott, FWF Vize-Präsident für Geistes- und Sozialwissenschaften, ergänzt:  “Research monographs remain the ‘gold standard’ in many humanities and in some social-science disciplines. It is thus all the more important in the digital age to facilitate their broad dissemination. But beyond that, internet publication opens up new opportunities, for example, enriching text with audio-visual media or linking it to digital museum and archival material.”

Heinz Faßmann, Vizerektor für Forschung und Internationales der Universität Wien sagt: “There has been great progress when it comes to ensuring open access of journal articles in the last decade. We are convinced that the same ideal will prevail with scholarly monographs, which is why OAPEN is an excellent initiative to advance this development efficiently and sustainably. OAPEN’s collection of peer-reviewed open access books offers the perfect entry point to academic debate for scholars and the interested public alike.”

Über OAPEN

OAPEN wurde als EU gefördertes eContentplus programme (2008-2011) entwickelt und besteht seit Auslaufen des Projektes als Foundation weiter. Die OAPEN-Library (www.oapen.org) startete 2010 als Plattform für Volltexte von Open Access-archivierten Büchern. Im Jahr 2012 wurde als zweite Plattform das Directory of Open Access Books (DOAB – www.doabooks.org),  Gewinner des IFLA/Brill Open Access Award 2015, gegründet. DOAB verbessert die Auffindbarkeit von Open Access archivierten Büchern und stellt eine Liste von qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Verlagen zur Verfügung. Alle in der OAPEN-Library archivierten Bücher sind im Directory of Open Access Books zu finden.

OAPEN stellt seine zwei Plattformen sowohl Verlagen für die Open Acceess-Archivierung zur Verfügung als auch Förderungsorganisationen mit einem Mandat zu Open Access von Büchern. Partnerorganisationen von OAPEN sind unter anderen der Wellcome Trust, der Wissenschaftsfonds (FWF), der Schweizerische Nationalfonds, Netherlands Organisation for Scientific Research, und das European Research Council.


Weitere Informationen

FWF-Serviceseite zum Hochladen:
http://www.fwf.ac.at/de/service/oapen-library
OAPEN Library for open access books:
www.oapen.org
OAPEN deposit service:
http://oapen.org/services?page=depositservice&subpage=deposit

OAPEN Pressekontakt

Eelco Ferwerda
(Director OAPEN Foundation)
+31(0) 629 565 168
e.ferwerda@oapen.org

Kontakt: Doris Haslinger (FWF Der Wissenschaftsfonds)

Quelle: https://www.fwf.ac.at/de/news-presse/news/nachricht/nid/20160209-2168/

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ACDH Tool Gallery 2.1: Data Management Plan – Prepare your data for the long term (Wien, 16. März 2016)

Date: Wednesday, March 16 2016, 9:30 – 16:00

Venue: Austrian Academy of Sciences, 1010 Vienna, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, Sitzungssaal (1st floor)

Institutions like universities and academies have an increasing obligation to manage and share digital research data. For the majority of scholars these endeavours, especially in the humanities, are relatively new and not deeply integrated into their existing working practices: even funding bodies have only recently started to request a data management plan as part of a project proposal.

The ACDH Tool Gallery 2.1 addresses the ensuing concerns of humanities scholars and will provide insights into data management plans. The Tool Gallery will address issues like what a data management plan should consist of, understanding and meeting funders’ expectations, identifying the key elements and discovering what tools exist to help researchers in writing a data management plan. There will be also a hands-on session to try out data management planning tools.

Please bring your own laptop!

The number of participants is limited to 40 on the basis of first come, first served. Please register here!

PROGRAMME
9:30 – 12:30

Welcome and Opening Remarks
Karlheinz Mörth, Austrian Centre for Digital Humanities

An introduction to data management planning
Joy Davidson, Digital Curation Centre

Research Councils and funding bodies are increasingly requiring evidence of adequate and appropriate provisions for data management and curation in new grant funding applications. This presentation will introduce participants to some of the basic concepts of data management planning.

Data lifecycle and data management planning for digital humanities at the Austrian Centre for Digital Humanities
Tanja Wissik, Austrian Centre for Digital Humanities

This presentation will provide an overview of the research data lifecycle and data management planning for Digital Humanities in the context of the Austrian Centre of Digital Humanities.

Metadata & Repository – Practical aspects of data management
Matej Durco, Austrian Centre for Digital Humanities

A central part of a DMP is also the decision regarding the metadata format and the repository / archiving service into which you deposit the data. In this presentation we offer a brief overview of the options available to Humanities projects in Austria and a few recommendations based on concrete use cases.

FWF Perspective on Data Management
Katharina Rieck, FWF

The Austrian Science Fund (FWF) is the central funding organization for basic research in Austria, and supports the ongoing development of Austrian science at the international level. While the FWF has so far primarily focused on Open Access to publications, the principle of openness will be gradually extended to research data as part of a long-term Open Science strategy in the future. Current FWF initiatives concerning Open Research Data will be presented at the ACDH Tool Gallery 2.1.

12:30 – 13:30 Lunch Break (Buffet)

13:30 – 16:00

An introduction to DMPonline
Joy Davidson, Digital Curation Centre

This presentation will provide an overview of the Digital Curation Centre’s DMPonline tool. DMPonline is freely available on the internet and helps researchers to develop data management plans that meet research council and funding body requirements.

The use of Data Management Plans at the University of Vienna
Susanne Blumesberger & Barbara Sanchez Solis, University of Vienna

The focus of Data Management Plans (DMP) is to efficiently allocate resources, in particular financial resources, and to make – long term – digital data visible, understandable and reusable. Careful project planning brings many advantages: Financial transparency from the beginning and optimal allocation of Knowhow, Infrastructure and Services. DMPs allow above all, the understanding of one’s own processes required to implement projects. In addition, DMPs assist the researchers to effectively plan and use one of the most important resources, namely “Time”. DMPs also bring advantages to all stakeholders: Project Management, Project Applicant, Repository Management, the Institution, Project Sponsor and to the Policies Team. For researchers, DMPs provide an aid to start thinking, right from the beginning, about appropriate formats, documentation and possibilities for long-term archiving. Additionally, DMPs assist in determining additional financial resources for legal advice or technical assistance required for the project. We will give an example of how to implement and customize Data Management Plans based on the requirements of an individual University or Institution.

Quelle: https://acdh.oeaw.ac.at/acdh/en/acdh-tool-gallery-2.1

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Rudolf Mumenthaler hält den Ball flach

Die Aussagen von Rafael Ball in seinem Interview in der NZZ möchte ich nicht unbeantwortet lassen. Sie fordern geradezu eine Replik. Zum Teil finde ich die Argumentation richtig schwach, mit dem Tiefpunkt: “Jetzt ist das Internet da. Wer Inhalte sucht, braucht keine Bibliothek mehr.” Dabei blendet Rafael Ball die Entwicklungen der letzten Jahre vor allem in den Öffentlichen Bibliotheken aus. …

Siehe Mumenthalers „Sind Bibliotheken überflüssig? Eine Replik“ unter  http://ruedimumenthaler.ch/2016/02/08/sind-bibliotheken-uberflussig-eine-replik/

Siehe auch die Kommentare zu Ball unter NZZ: Bibliotheken: Weg mit den Büchern! (Interview mit Rafael Ball)

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BIBCOMIC 330: Vorhaben 2016 (4)

http://bibcomic.blogspot.co.at/2016/02/vorhaben-2016-4.html

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Ö1 Im Gespräch: „Bibliotheken wird es immer geben“ – Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Johanna Rachinger, Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek

Johanna Rachinger ist eine der erfolgreichsten Kulturmanagerinnen Österreichs. Seit 15 Jahren leitet die gebürtige Mühlviertlerin die Geschicke der Österreichischen Nationalbibliothek und ist Herrin über 3,7 Millionen Bücher und 7 Millionen anderer Medien. Ihr ist es wichtig, die technischen Möglichkeiten zu nutzen und die Inhalte der Bibliothek auch ins Netz zu bringen. „Das, so sagt sie im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer, verstehen wir als Demokratisierung des Wissens.“ …

Das ganze Interview noch einige Tage zum Nachhören unter http://oe1.orf.at/programm/427065

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BIBCOMIC 329: Vorhaben 2016 (3)

http://bibcomic.blogspot.co.at/2016/01/vorhaben-2016-3.html

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NZZ: Bibliotheken: Weg mit den Büchern! (Interview mit Rafael Ball)

Rafael Ball gewohnt provokant … aber angekündigte Zukunftsszenarien sind noch nie so eingetreten.

Das Internet mache Bibliotheken überflüssig, sagt der Chef der ETH-Bibliothek [= Rafael Ball] im Interview. Entweder sie räumen ihre Bücherbestände aus und erfinden sich neu – oder sie werden verschwinden. …

Mögen Sie überhaupt Bücher?

Natürlich. Ich schreibe ja auch Bücher und habe auch welche bei mir zu Hause. Ich blättere gern in ihnen. Aber das ist ein privates Vergnügen. Für mich beruflich als Bibliothekar wird das Buch künftig kein entscheidendes Medium mehr sein.

Das ganze Interview unter http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/bibliotheken-weg-mit-den-buechern-interview-rafael-ball-eth-ld.5093

Nachtrag 1: Klaus Graf kritisiert bestimmte (siehe den Kommentar!) Aussagen des Textes auf Archivalia: „Als Historiker habe ich kaum etwas Dümmeres gelesen. Trotz aller Internet-Euphorie bekenne ich mich dazu, dass Bücher Teil des Kulturschatzes und des kulturellen Gedächtnisses sind.“

Nachtrag 2: Siehe auch den Kommentar von Werner Schlacher, Präsident der VÖB!

Nachtrag 3: Siehe auch den Kommentar von Patrick Danowski

Nachtrag 4: Siehe auch den Kommentar von Herbert Staub, Präsident BIS Bibliothek Information Schweiz

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