Gehen Sie bitte «Offline»!

Peter Klien, uns allen als Mitarbei­ter der OBVSG, Mitautor des VÖBBLOGs, Mitredak­teur der VÖB-Mittei­lun­gen bekannt, ist indes auch ein mitrei­ßen­der Kabarettist und steht gern mitten auf den Bühnen die­ser Welt. Vor Weihnachten kann man ihn in Wien noch an den fol­gen­den Terminen solo (also ohne Mitwir­kende) bewundern:

Gehen Sie also end­lich «Offline» und neh­men sie Freunde und Bekannte mit. Wenn Sie wol­len, spielt er bis Mitter­nacht. ;-)

Das Programm wird übri­gens von den bei­den Fast-Mitvier­zi­gern Stermann & Grissemann hef­tigst empfohlen.

Website Peter Klien: http://www.peterklien.at/

Weiter Termine: http://www.peterklien.at/termine/

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200 und 20 – die Bibliothek des Jüdischen Museums (26.11.2014-07.04.2015, Wien)

Vor 200 Jahren beschloss der Buchdrucker Anton Schmid als Zeichen des «innigs­ten Dankes und der größ­ten Hochachtung» für die Wiener Judenschaft die­ser 133 Bände von bei ihm gedruck­ten hebräi­schen Büchern zu über­rei­chen. Mit die­ser Schenkung nahm 1814 die Geschichte einer der ältes­ten jüdi­schen Gemeindebibliotheken ihren Lauf. Die Schau im Extrazimmer des Jüdischen Museums gibt Einblicke in den rei­chen Buchbestand die­ser Bibliothek, deren Raritäten-Sammlung über 200 Bücher ent­hält. Neben einer Reihe von wert­vol­len Erstdrucken, wie das für die Kabbalah wich­tige „Sefer yets­i­rah“ (Mantua 1562), das Buch „Meor enayim“, Hauptwerk des Renaissancegelehrten Azariah de Rossi (Mantua 1574), das Buch „De immor­ta­li­tate ani­mae“ (hebr. „Sefer nishmat hayim“) des Menasse ben Israel (Amsterdam 1651), wer­den auch pracht­voll illus­trierte Ausgaben aus der Sammlung prä­sen­tiert. Alle Bestände befin­den sich in der Bibliothek des Jüdischen Museums. Sie wurde vor 20 Jahren, am 24. November 1994, eröff­net. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums zeigt das Jüdische Museum Wien diese her­aus­ra­gen­den Raritäten, die sonst aus kon­ser­va­to­ri­schen Gründen nicht aus­ge­stellt wer­den können.

Kurator: Domagoj Akrap

Quelle: http://www.jmw.at/de/exhibitions/200-und-20-die-bibliothek-des-juedischen-museums

Zur Bibliothek http://www.jmw.at/de/bibliothek

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Bruno Bauer, Michael Birkner, Andrea Braidt, Andreas Ferus, Michaela Glanz, Eva Ramminger, Lisa Schilhan, Werner Schlacher, Maria Seissl und Ute Weiner: e-Infrastructures Austria – aus der Perspektive beteiligter Institutionen (VÖB-Mitt. 2/2014)

Bruno Bauer, Michael Birkner, Andrea Braidt, Andreas Ferus, Michaela Glanz, Eva Ramminger, Lisa Schilhan, Werner Schlacher, Maria Seissl und Ute Weiner: e-Infrastructures Austria – aus der Perspektive betei­lig­ter Institutionen

Zusammenfassung: Vertreterinnen und Vertreter von fünf betei­lig­ten Institutionen lie­fern in kur­zen Statements einen Einblick, warum sie an dem vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft geför­der­ten Hochschulraumstrukturmittelprojekt «E-Infrastructures Austria», teil­neh­men, wel­che Ergebnisse sie sich davon erwar­ten und was die Besonderheiten an die­sem Projekt sind.

Schlagwörter: E-Infrastructures Austria, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Hochschulraumstrukturmittelprojekt, Repositorium, Open Access, Forschungsdaten, Statements, Testimonials

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Abgeschlossene und offene Restitutionsfälle an österreichischen Bibliotheken

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die VÖB-AG NS-Provenienzforschung hat nun eine über­ar­bei­tete Liste «Abgeschlossene und offene Restitutionsfälle an öster­rei­chi­schen Bibliotheken» ver­öf­fent­licht. Die VÖB-AG NS-Provenienzforschung bemüht sich ihr bekannt gege­bene öster­rei­chi­sche biblio­theks­be­zo­gene Restitutionsfälle zu doku­men­tie­ren. Die Liste setzt sich aus bereit­ge­stell­ten Informationen zusam­men und wurde nur in eini­gen Fällen ergänzt, sie ist daher zwangs­läu­fig unvoll­stän­dig. Fälle, die zwar bereits ent­schie­den wur­den, aber man­gels Erben nicht abge­schlos­sen wer­den kön­nen, sind nur teil­weise ent­hal­ten und wur­den als offen dekla­riert (zu sol­chen Fällen siehe v.a. http://www.kunstrestitution.at/ und http://www.lostart.de/).

Bisher sind Fälle aus fol­gen­den Bibliotheken dokumentiert:

  • Bibliothek des Kunsthistorischen Museums in Wien
  • Bibliothek des Öster­rei­chi­schen Museums für ange­wandte Kunst / Gegenwartskunst
  • Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek
  • Orientalisches Institut der Universität Wien
  • Parlamentsbibliothek
  • Studienbibliothek Linz
  • Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
  • Universitätsbibliothek Graz
  • Universitätsbibliothek Salzburg
  • Universitätsbibliothek Wien
  • Universitätsbibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien
  • Wienbibliothek im Rathaus

Die Liste fin­den Sie auf der Website der VÖB-AG NS-Provenienzforschung http://www.univie.ac.at/voeb/kommissionen/ag-ns-provenienzforschung/ bzw. direkt unter Liste der Restitutionsfälle (19.11.2014).

Obwohl die Liste deut­lich das Ausmaß des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Bücherraubes auf­zeigt, ist darin nur ein klei­ner Teil der tat­säch­li­chen Rückgaben erfasst. Wir bit­ten daher um Ergänzungen der Liste bzw. zusätz­li­che Informationen an: provenienzforschung.ub@univie.ac.at

Mit freund­li­chen Grüßen,
Christina Köstner-Pemsel und Markus Stumpf

für die Arbeitsgruppe NS-Provenienzforschung der Vereinigung Öster­rei­chi­scher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB)

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Max Kaiser in die Europeana Members› Council gewählt

Max Kaiser, der Leiter der Abteilung für Forschung und Entwicklung in der ÖNB, ist in die erste Europeana Members› Council gewählt worden.

As a Network Member, a Councillor is your elec­ted representative.

Your Councillors role is to rep­re­sent the inte­rests of fel­low Network mem­bers through the Members Council. As active, enga­ged and com­mit­ted Members of the Network, Councillors encou­rage par­ti­ci­pa­tion in Europeana activi­ties, deve­lop new oppor­tu­nities throug­hout the net­work as well as pro­vi­ding effec­tive rep­re­sen­ta­tion of your inte­rests by keeping you regu­larly updated on their work.

The Members› Council collec­tively rep­re­sent you the Network mem­bers in the run­ning and activi­ties of Europeana Foundation. As a group they set their own objec­tives on how they will collec­tively sup­port the annual Business Plan and the vision laid out in Strategy 2020. The Members› Council, through it’s Managing Board, has the abi­lity to pre­sent issues and recom­men­da­ti­ons on your behalf to the Board of the Foundation.

Each Councillor is elec­ted to serve a two year term.

Zu Max Kaiser: http://pro.europeana.eu/introducing-the-candidates/max-kaiser

Die Liste der neu­ge­wähl­ten 25 Councillors: http://pro.europeana.eu/election-results1?

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Presse zur ÖNB-Ausstellung: «Engel - Himmlische Boten in alten Handschriften»

Kurier: Nachrichtentech­ni­ker im Auftrag Gottes. 

Die Schau «Engel - Himmlische Boten in alten Handschriften» in der Nationalbibliothek zeigt die Vielfalt der geflü­gel­ten Wesen. …

Siehe http://kurier.at/kultur/kunst/nachrichtentechniker-im-auftrag-gottes/98.002.452

religion.orf.at: „Engel und Himmelsboten“ in alten Handschriften

Die Öster­rei­chi­sche Nationalbibliothek (ÖNB) zeigt in der Ausstellung „Engel. Himmlische Boten in alten Handschriften“ kost­bare Darstellungen von Engeln aus ver­schie­de­nen Epochen und drei Religionen. …

Siehe http://religion.orf.at/stories/2680094/

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Stellenausschreibung ÖAW: Bibliothekar /-in in der Abteilung BAS:IS

An der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissenschaften, der größ­ten, natio­na­len außer­uni­ver­si­tä­ren Forschungseinrichtung, ist eine Stelle zu besetzen.

Bibliothekar /-in in der Abteilung BAS:IS
Bibliothek, Archiv, Sammlungen : Information und Service
(Vollzeit - 40 Wochenstunden)

Ausschreibung

Kontakt:
Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissenschaften
Bibliothek, Archiv, Sammlungen : Information und Service
E-Mail: Nina.Wittmann(at)oeaw.ac.at
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
A-1010 Wien
Bewerbungsfrist: 20-12-2014

Quelle: http://www.oeaw.ac.at/stipendien-foerderungen/karriere-mit-der-oeaw/offene-stellen/

http://www.oeaw.ac.at/forschung-institute/bibliothek-archiv-sammlungen/basis-an-der-oeaw/

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UB Klagenfurt: Kostbarkeiten aus der Bibliothek - Kalendarien

Ab 26.11.2014 zeigt die Bibliothek neue Objekte in der Ausstellungsvitrine im Zeitschriftenlesesaal: bis Ende Jänner 2015 sind mit­tel­al­ter­li­che und früh­neu­zeit­li­che Kalendarien zu bestau­nen. Besonders her­vor­zu­he­ben ist die Kalenderscheibe der Pergamenthandschrift PE 28.

Eröffnung:

Zeit:   Mittwoch, 26. November 2014, 11:30

Ort:    Universitätsbibliothek
Zeitschriften-Lesesaal Ebene 2
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt

PROGRAMM

Begrüßung:
Mag. Lydia Zellacher, Bibliotheksdirektorin

Kalendarien der  Sondersammlungen der Universitätsbibliothek:
Mag. Christa Herzog, Leiterin der Abteilung Sondersammlungen

Die Klagenfurter Kalenderscheibe von 1421:
Ass. Prof. Mag. Dr. Christian Domenig, Institut für Geschichte

Quelle: http://ub.uni-klu.ac.at/cms/startseite/news-einzelansicht/

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Univ. Innsbruck: Bibliotheksdirektor tritt in den Ruhestand

Bibliotheksdirektor Martin Wieser mit Rektor Tilmann Märk und den bei­den Laudatoren Altrektor Manfried Gantner (re.) und Vizerektor Wolfgang Meixner (li.)
Fotonachweis: Uni Innsbruck

Der lang­jäh­rige Leiter der Universitäts- und Landesbibliothek und frü­here Vizerektor für Personal und Infrastruktur der Universität Innsbruck, Hofrat Dr. Martin Wieser, tritt Ende November in den Ruhestand.

Für sein erfolg­rei­ches Wirken als Vizerektor und als Bibliotheksdirektor in Innsbruck sowie als Impulsgeber für ein moder­nes öster­rei­chi­sches Bibliothekswesen erhielt Martin Wieser das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Öster­reich. Über­reicht wurde ihm die Auszeichnung ges­tern Abend im Rahmen einer klei­nen Feier an der Universität Innsbruck durch Rektor Tilmann Märk.

Martin Wieser hat die Universitätsbibliothek seit 1999 gelei­tet und durch eine Zeit wesent­li­cher Strukturreformen geführt. So wur­den neue, elek­tro­ni­sche Bibliothekssysteme ein­ge­führt, eine vir­tu­elle Zeitschriftenbibliothek und eine Digitalisierungsabteilung auf­ge­baut, die Bestände um E-Journals und E-Books erwei­tert und die Buchbearbeitung und Verwaltung der Literaturbudgets der Fakultäten ver­ein­heit­licht. Auch wich­tige bau­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen konn­ten wäh­rend sei­ner Amtszeit umge­setzt wer­den: so die Zusammenführung von Instituts- und Fachbibliotheken, der Bibliotheksneubau und die Sanierung des Altbaus der Bibliothek am Innrain.

Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB) ist die größte wis­sen­schaft­li­che Bibliothek Westösterreichs. Sie bil­det einen Teil der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck. Seit 2007 ist die Universitätsbibliothek auch die Landesbibliothek Tirols. Über 25.000 Personen nut­zen jedes Jahr die über 3,5 Millionen Bücher und ande­ren Medien der Bibliothek.

Zur Person

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Barbara Sánchez Solís: e-Infrastructures Austria (VÖB-Mitt. 2/2014)

Barbara Sánchez Solís: e-Infrastructures Austria

Zusammenfassung: Im Jänner 2014 wurde das drei­jäh­rige Partnerprojekt e-Infrastructures Austria initi­iert. Gesamtziel ist der koor­di­nierte Aufbau und die Weiterentwicklung von Repositorieninfrastrukturen für Forschung und Lehre in ganz Öster­reich. Die Ausgangssituation an den 25 teil­neh­men­den wis­sen­schaft­li­chen Einrichtungen ist sehr hete­ro­gen. Durch Vernetzung und durch Bündelung von Know-how und Ressourcen ent­steht ein Wissens- und Kompetenznetzwerk, das Hilfestellung beim Aufbau von Repositorien, bei der Erweiterung tech­ni­scher Systeme, Services und beglei­ten­den Fragestellungen leis­tet. In ver­schie­de­nen Arbeitsgruppen, Veranstaltungen und Workshops, und unter Einbezug von Bibliotheken, IT-Services und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern auf loka­ler und natio­na­ler Ebene, fin­det ein Erfahrungsaustausch zu tech­ni­schen, orga­ni­sa­to­ri­schen, recht­li­chen und inhalt­li­chen Themen statt. e-Infrastructures Austria sieht lang­fris­tig ein Modell von unter­ein­an­der ver­netz­ten Dokumentenservern und Repositorien vor. Berücksichtigt wird ins­be­son­dere der Umgang mit kom­ple­xen Datenbeständen wie Forschungsdaten und Multimedia-Inhalten. Institutionelle, häu­fig mul­ti­dis­zi­pli­när aus­ge­rich­tete Repositorien bil­den kom­ple­men­täre Infrastrukturen zu den beste­hen­den, dis­zi­pli­nä­ren Forschungsdatenrepositorien und Datenzentren. Sie ermög­li­chen eine erhöhte Sichtbarkeit von Forschungsleistung und Reputation an den ein­zel­nen Institutionen, die Sicherung digi­ta­ler Objekte, dau­er­hafte Verfügbarkeit, Darstellung und viel­fäl­tige Formen der Nachnutzung. Nicht zuletzt unter­stüt­zen Repositorien die Umsetzung von Open Access poli­cies und bie­ten einen rechts­si­che­ren Rahmen für den Umgang mit digi­ta­len Ressourcen.

Schlagwörter: Repositorium, insti­tu­tio­nel­les Repositorium, Infrastruktur, Netzwerk, Dokumentenserver, Datenzentren, Archivierung, digi­tale Ressourcen, Forschungsdaten, Forschungsunterstützung, Open Access

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