Tirol heute - Tiroler Leut: Martin Wieser (Sa, 22.11.2014, 19:00)

Martin Wieser Tiroler Leut  Tirol heute vom 22.11.2014 um 19

Das Interview mit dem Direktor der ULB Hofrat Dr. Tirol Martin Wieser, der mit Ende des Monats in Pension geht, fin­den sie noch einige Tage in der ORF-TVTHEKhttp://tvthek.orf.at/program/Tirol-heute/70023/Tirol-heute/8821008/Martin-Wieser-Tiroler-Leut/8822595

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Neue Nummerierung von EU Rechtsakten (Amtsblatt L) ab 2015

Im aktu­el­len Newsletter RI-RS 20141124/268 (Rechtsinformation – Rundschreiben
vom 24. November 2014) des Bundeskanzleramtes fin­det sich eine Mitteilung des Amtes für Veröffentlichungen betref­fend die neue Nummerierung von EU Rechtsakten:

Ab 1.1.2015 wird die neue Nummerierung von ver­öf­fent­lich­ten Dokumenten im Amtsblatt Teil L umge­setzt. Die Rechtsakte wer­den nicht mehr je nach Rechtsaktstypus num­me­riert son­dern es wird unab­hän­gig vom Typ eine fort­lau­fende Nummer ver­ge­ben (d.h.: Es gibt viel­leicht eine VO EU 2015/1, aber nicht zwangs­läu­fig eine VO EU 2015/2, weil eben Nummer 2 viel­leicht ein Beschluss oder eine RL ist etc.)

Die Celex-Nummer bleibt unbe­rührt – sie baut ja auf der Dokumentennummer auf, sodass sich an der Systematik (also zB 32015R0001) nichts ändert (auch hier bedeu­tet das, dass man dann nicht zwangs­läu­fig eine Celex Nr. 32015R0002 hat).

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Kommerzielle digitale Überwachung im Alltag

Was sich aus den Datenspuren der Internetnutzer schlie­ßen lässt. Erfassung, Verknüpfung und Verwertung per­sön­li­cher Daten im Zeitalter von Big Data: Internationale Trends, Risiken und Herausforderungen anhand aus­ge­wähl­ter Problemfelder und Beispiele.

via RIS-Newsletter, auch bei http://archiv.twoday.net/stories/1022369424/

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Eike Kleiner: Blended Shelf: virtuelle Regale für reale Bestände (VÖB-Mitt. 2/2014)

Eike Kleiner: Blended Shelf: vir­tu­elle Regale für reale Bestände

Zusammenfassung: Das Stöbern in Regalen (Regal-Browsing) stellt für viele Bibliotheksnutzer eine rele­vante Recherchemethode dar. Das Regal-Browsing ist an den phy­si­schen Ort gebun­den; für Bibliotheken gibt es bis­her kaum ein­setz­bare und erprobte Anwendungen, die das Browsing digi­tal und damit los­ge­löst vom Einsatzort und der Nutzungszeit ermög­li­chen. Der Artikel beschreibt die Konzeption, Entwicklung und Evaluation des User Interface «Blended Shelf», wel­ches die Erfahrung des Regal-Browsings digi­tal anbie­tet, ohne dabei die wesent­li­chen Vorteile zu ver­lie­ren, die stark im phy­si­schen Raum ver­an­kert sind. Abschließend wer­den ein Einblick in die gegen­wär­tige Neuentwicklung und ein Ausblick auf den Transfer in den Produktivbetrieb gegeben.

Schlagwörter: Collection Presentation, Library Research, Shelf Browsing, User Interface, Usability, Bestandspräsentation, Bibliotheksrecherche, Regal-Browsing, User Interface, Usability

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Erschöpfungsgrundsatz bei eBooks/e-lending rights - EuGH-Vorabentscheidung für 2015 erwartet

Prof. Hoeren hat im Beck-Blog einige aktu­elle Gerichtsentscheidungen, die sich zum aktu­el­len Thema Erschöpfungsgrundsatz (Erschöpfung des Verbreitungsrechts durch das erst­ma­lige Inverkehrsetzen) bei E-Books/E-Lending Rights äußern, ange­ris­sen. Seit der UsedSoft-Entscheidung des EuGH, der bei Software die Erschöpfung inner­halb gew. Grenzen annimmt, wird dies auch bei ande­ren «digi­ta­len Werkarten» heiß dis­ku­tiert. Einige nie­der­län­di­sche Entscheidungen deu­ten in die Richtung, den Erschöpfungsgrundsatz auch bei E-Books anneh­men zu wol­len. Die Rechtbank Den Haag hat nun den EuGH um eine Vorabentscheidung ersucht.

Hoeren: http://blog.beck.de/2014/11/23/ersch-pfung-beim-weiterverkauf-von-ebooks-der-blick-auf-die-niederlande

Das Vorabentscheidungsersuchen (auf Niederländisch): http://uitspraken.rechtspraak.nl/inziendocument?id=ECLI:NL:RBDHA:2014:10962

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Angelika Hofrichter, Elisabeth Potrusil, Susanne Reupichler und Márton Villányi: Aufbau einer medizinhistorischen Exlibris-Sammlung an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (VÖB-Mitt. 2/2014)

Angelika Hofrichter, Elisabeth Potrusil, Susanne Reupichler und Márton Villányi: Aufbau einer medi­zin­his­to­ri­schen Exlibris-Sammlung an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

Zusammenfassung: An der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, im Speziellen an deren Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum, befin­den sich umfang­rei­che medi­zin­his­to­ri­sche Bücher, Separatdrucke, Handschriften und Bildwerke vom spä­ten 15. bis ins 20. Jahrhundert, die wäh­rend eines Zeitraums von mehr als 200 Jahren aus ver­schie­dens­ten Provenienzen zusam­men­ge­führt wur­den. Diese Bestände bil­den gemein­sam mit den Sammlungen im Haus das kul­tu­relle Erbe der Medizinischen Universität Wien. Aufgrund der Aufstellung der Bestände nach dem Zeitpunkt ihrer Eingliederung in die Bibliothek spie­geln sich diese Provenienzen jedoch nicht in einer räum­li­chen Anordnung wider. Mit dem Projekt Aufbau einer medi­zin­his­to­ri­schen Exlibris-Sammlung konn­ten anhand von Provenienzmerkmalen in den Beständen his­to­ri­sche Bibliotheken exem­pla­risch rekon­stru­iert wer­den und damit ein qua­li­ta­ti­ver Beitrag zur Buch- und Bibliotheksforschung geleis­tet wer­den. Die ein­zel­nen Arbeitsschritte bestan­den aus der phy­si­schen Erfassung von Besitzmerkmalen (Exlibris, Stempel, hand­schrift­li­che Vermerke) in den his­to­ri­schen Werken sowie deren Digitalisierung nach aktu­el­len Standards, einer for­ma­len Beschreibung der Exlibris, Hintergrundrecherchen zu aus­ge­wähl­ten Personen und Institutionen, wel­che als VorbesitzerInnen der Bücher aus­ge­macht wer­den konn­ten, und einer Integration der wesent­li­chen Daten in die Bibliotheksinfrastruktur. Die bear­bei­te­ten Exlibris dien­ten in Folge als Bausteine in der Rekonstruktion his­to­ri­scher Bibliotheken, wel­che als vir­tu­elle Bibliotheken im Web dar­ge­stellt wurden.

Schlagwörter: Analyse medi­zin­his­to­ri­scher Buchbestände, Exlibris und andere Provenienzmerkmale, Rekonstruktion his­to­ri­scher Bibliotheken, Integration von Provenienzmerkmalen in die Bibliotheksinfrastruktur, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Universitätsbibliothek Medizinische Universität Wien, Josephinum Wien

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Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitesser!

Beim heu­ri­gen «Editors Dinner» des Profil im Palais Rahimi in der Wiener Innenstadt war auch die Generaldirektorin der ÖNB zugegen:

profil-Herausgeber Christian Rainer lud zum mitt­ler­weile ach­ten Mal Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur zum „Editors Dinner“ ins Palais Rahimi in der Wiener Innenstadt. Unter den Gästen befan­den sich heuer unter ande­rem die Minister Sabine Oberhauser, Hans Jörg Schelling, Sebastian Kurz und Wolfgang Brandstetter, Landeshauptmann Erwin Pröll, die Abgeordneten Gabriela Moser und Matthias Strolz, ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel, Alexander Wrabetz und Kathrin Zechner vom ORF, Kontrollbank-Chef Rudolf Scholten, VGN-CEO Horst Pirker, Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann oder die Chefin der Nationalbibliothek, Johanna Rachinger. Traditionellerweise wurde zwi­schen Suppe und Hauptgang Rainer Nikowitz auf die Gäste los­ge­las­sen – mit die­ser Festrede.

Die Festrede unter http://www.profil.at/articles/1447/573/378535/rainer-nikowitz-speisenfolgen

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Stefan Alker und Hannah Windbichler: Immer furchtbar nett – Postkarten an der Universitätsbibliothek Wien (VÖB-Mitt. 2/2014)

Stefan Alker und Hannah Windbichler: Immer furcht­bar nett – Postkarten an der Universitätsbibliothek Wien

Zusammenfassung: In der Flut von Bildern, die uns heut­zu­tage über­rollt, hat ein noch so bun­tes Hinweisschild in einer Bibliothek kaum mehr eine Chance, wahr­ge­nom­men zu wer­den. Trotzdem kom­men Bibliotheken nicht umhin, auch Regeln und Verbote zu kom­mu­ni­zie­ren. Was spricht Benutzerinnen und Benutzer an und wie dringt man zu ihnen durch? An der Universitätsbibliothek Wien wurde eine Alternative zum klas­si­schen Verbotsschild gesucht. Das Resultat waren auf­fäl­lige Postkarten, die zum Nachdenken und Verstehen anre­gen sollen.

Schlagwörter: Postkarten, Benutzerkommunikation, Universitätsbibliothek, Bibliotheksmarketing, Benutzungsbedingungen, Verbote

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Emily Singley: Top 5 problems with library websites – a review of recent usability studies

What are the most com­mon UX pro­blems with aca­de­mic library web­sites and library tools?  I looked at 16 stu­diescon­duc­ted over the past two years, and here is what I learned: …

Siehe die Ergebnisse unter http://emilysingley.net/top-5-problems-with-library-websites-a-review-of-recent-usability-studies/

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Pressemeldungen zur geplanten Urheberechtsgesetz-Novelle 2014

Bei den Pressemeldungen geht es zumeist nur um die Tatsache, dass in der im Nationalrat ein­ge­brach­ten Novelle keine Regelung zur Festplattenabgabe ent­hal­ten ist.

Futurezone: Urheberrechtsnovelle kommt ohne Festplattenabgabe

http://futurezone.at/netzpolitik/urheberrechtsnovelle-kommt-ohne-festplattenabgabe/98.414.340

Standard: Festplattenabgabe und Leistungsschutzrecht verschoben

http://derstandard.at/2000008468560/Festplattenabgabeund-Leistungsschutzrecht

oe24: Festplattenabgabe kommt nicht

Besonders falsch der Teaser bei oe24: «Parlament ent­schei­det sich gegen Steuer auf Speichermedien.» Nationalrat/Bundesrat haben noch gar nichts ent­schie­den, allein eine Regierungsvorlage wurde ein­ge­bracht. Soll man etwas zur Qualität man­cher Medien aus­sa­gen? Besser nicht …

http://www.oe24.at/digital/Festplattenabgabe-kommt-nicht/166029501

Presseaussendung der Verwertungsgesellschaften: Die Festplattenabgabe ist wei­ter­hin das gerech­teste Vergütungssystem

Urheberrechtsgesetz-Novelle 2014 dient ledig­lich der Umsetzung einer EU-Richtlinie

Wien (OTS) - Bei der vor kur­zem im Parlament ein­ge­brach­ten Novelle des Urheberrechtsgesetzes han­delt es sich um die bereits erwar­tete Umsetzung einer EU-Richtlinie. Der Inhalt ist daher wenig über­ra­schend, ganz im Gegenteil, hätte Öster­reich die Richtlinie nicht zum jet­zi­gen Zeitpunkt umge­setzt, hät­ten Strafzahlungen gedroht. Mit der Diskussion rund um die Festplattenabgabe hat die Umsetzung der Richtlinie wenig zu tun: «Es kann keine Rede davon sein, dass die Festplattenabgabe geschei­tert ist. Ganz im Gegenteil:
wir befin­den uns in lau­fen­den Gesprächen mit den zustän­di­gen Ministerien und arbei­ten wei­ter an einer Lösung, die im Sinne aller ist - Künstlerinnen und Künstler sowie Konsumentinnen und Konsumenten», so Dr. Gernot Graninger, Geschäftsführer der aus­tro mechana.

Gegner der Festplattenabgabe ver­mi­schen wie­der ein­mal Tatsachen mit Begehrlichkeiten der Elektroindustrie

Die Festplattenabgabe ist nach Monaten inten­si­ver Gespräche als jenes Modell her­vor­ge­gan­gen, das sich am bes­ten eig­net, faire Bedingungen für Künstlerinnen und Künstler rasch zu schaf­fen. Modelle wie die Haushaltsabgabe oder auch eine Einhebung gemein­sam mit der Rundfunkgebühr haben sich als nicht umsetz­bar und nicht treff­si­cher her­aus­ge­stellt. «Wie die Festplattenabgabe in der Praxis gehand­habt wird und wie hoch die Tarifbelastung der ein­zel­nen Speichermedien sein wird, kann nur am Verhandlungstisch geklärt wer­den», so Dr. Sandra Csillag, Geschäftsführerin der Literar-Mechana. «Wir sind jeden­falls zuver­sicht­lich, dass wir bald zu einer Lösung kommen.»

Über die öster­rei­chi­schen Verwertungsgesellschaften

Die öster­rei­chi­schen Verwertungsgesellschaften aus­trome­chana, Bildrecht, Literar-Mechana, LSG, VAM, VDFS und VGR sor­gen dafür, dass Kreative und Kunstschaffende eine faire Vergütung für die Nutzung ihrer Werke in Öster­reich erhal­ten. Insbesondere sind die Verwertungsgesellschaften für die Einhebung der Leerkassettenvergütung ver­ant­wort­lich, die Kreative und Kulturproduzenten für die in Öster­reich erlaubte Privatkopie entschädigt.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141121_OTS0167/die-festplattenabgabe-ist-weiterhin-das-gerechteste-verguetungssystem

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