Happy Halloweeeen!

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

ORF: Burgenland liest

Ein Bericht über Öster­reich liest. Treffpunkt Bibliothek noch kurze Zeit in der TVTHEK:

Veröffentlicht unter Leseforschung/-förderung | Hinterlasse einen Kommentar

Tagung zu «Vadian und die Universität Wien am Anfang des 16. Jahrhunderts» (Wien, 11.11.2014)

Genau vor 500 Jahren wurde das «Mythicum syn­tagma cui titu­lus Gallus pugn­ans», ein von Lukian inspi­rier­ter dra­ma­ti­scher Dialog von Joachim Vadian ver­öf­fent­licht, das gleich­zei­tig die inter­na­tio­na­len Verbindungen des Wiener Humanismus und die frühe Präsenz der eras­mi­schen Parodie unter den Wiener Intellektuellen bei­spiel­haft vor­zeigt. Die Tagung mit dem Titel «Vadianus and the University of Vienna at the begin­ning of the 16th cen­tury / Vadian und die Universität Wien am Anfang des 16. Jahrhunderts», die am 11. November 2014 im Wiener Collegium Hungaricum statt­fin­den wird, soll die Aufmerksamkeit auf diese Blütezeit des Humanismus in Ostmitteleuropa vom Tod Konrad Celtis’ bis zur Reformationszeit (etwa 1508-1526) lenken.

Mit der Förderung der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek (ÖNB), der Széchényi-Nationalbibliothek (OSZK), des Collegium Hungaricum in Wien, und des Ungarischen Wissenschaftsfonds (OTKA).

Ein Beitrag wid­met sich auch der Bibliothek Vaidans:

  • Dr. Rudolf Gamper (Bibliothekar i.R. der Vadianischen Sammlung, St. Gallen): Vadians Privatbibliothek in Wien

Programm unter http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=26224

Veröffentlicht unter Bibliotheksgeschichte, Veranstaltung | Hinterlasse einen Kommentar

Zombie

Veröffentlicht unter UB Wien | Hinterlasse einen Kommentar

APA: Zum 500. Geburtstag neu entdeckt: Universalgelehrter Wolfgang Lazius

Wien (APA) - Wolfgang Lazius (1514-1565) ist pri­mär als Verfasser der ers­ten Wiener Stadtgeschichte bekannt. Weitgehend in Vergessenheit gera­ten ist sein viel­fäl­ti­ges Werk als Leibarzt des Kaisers, als Seuchenbekämpfer, als Rektor der Uni Wien, als Kartograph und Sammler wert­vol­ler Handschriften. Zu sei­nem 500. Geburtstag am 31. Oktober will ein Symposium in Wien den Universalgelehrten neu entdecken.

Am 31. Oktober 1514 in Wien als Wolfgang Laz gebo­ren zählte er unter sei­nem lati­ni­sier­ten Namen Lazius zu den bedeu­tends­ten und pro­duk­tivs­ten Köpfen sei­ner Zeit. Er absol­vierte seine Studien auf den Gebieten der Künste und der Medizin in Ingolstadt, wo er 1538 zum Doktor der Medizin pro­mo­viert wurde. Nachdem sein Doktorgrad von der Universität Wien nicht aner­kannt wurde, wirkte Lazius zunächst in Wiener Neustadt, unter­rich­tete dann an der Wiener Artistenfakultät und war Militärarzt in Ungarn.

Schließlich erlangte er 1541 doch eine Professur an der medi­zi­ni­schen Fakultät der Universität Wien, wo er dann acht Mal Dekan und zwei Mal Rektor wurde. Lazius wurde Hofhistoriograf sowie Leibarzt Kaiser Ferdinands I. und lei­tete auch die kai­ser­li­che Münzen- und Antiquitätensammlung. Im pest­ge­plag­ten Wien des 16. Jahrhunderts war er außer­dem für Seuchenbekämpfung und Sanitätsangelegenheiten zuständig.

Ausgedehnte Bibliotheksreisen

Lazius bil­dete sich viel­sei­tig wei­ter und kor­re­spon­dierte mit den füh­ren­den huma­nis­ti­schen Gelehrten sei­ner Zeit. Auf aus­ge­dehn­ten Bibliotheksreisen sam­melte er wert­volle his­to­ri­sche Handschriften und Urkunden. Seine Privatsammlung wurde spä­ter mit der kai­ser­li­chen Bibliothek ver­ei­nigt und bil­det heute einen wesent­li­chen Teil des Altbestandes der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek.

Der Gelehrte ver­fasste die erste Wiener Stadtgeschichte (Vienna Austriae, 1546), führte den Begriff der «Völkerwanderung» in die Wissenschaftssprache ein (1557), fer­tigte 1561 den ältes­ten «Atlas» der öster­rei­chi­schen Lande sowie bedeu­tende the­ma­ti­sche Karten von Bayern, Griechenland, Ungarn und vom Rhein an und war der erste Gelehrte, der Strophen des Nibelungenliedes ver­öf­fent­lichte. Am 19. Juni 1565 starb er in Wien.

Weil es sich auf­grund sei­ner Vielfältigkeit als schwie­rig erwie­sen habe, eine umfas­sende Gesamtdarstellung sei­nes Wirkens zu erar­bei­ten, ver­an­stal­ten die Institute für Geschichte, Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein der Universität Wien, das Institut für Mittelalterforschung der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Öster­rei­chi­sche Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte am 30. und 31. Oktober ein Symposium in Wien. Die Wissenschafter wol­len dabei die Fülle des Wissens Lazius› und die Facetten sei­ner viel­fäl­ti­gen Leistungen zuein­an­der in Bezug set­zen, damit einen Humanisten neu entdecken.

Service: Symposium «Wolfgang Lazius (1514-1565)» am 30. und 31.10. in Wien; Internet: http://go.apa.at/3U0uS8ww

Quelle: http://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Zum_500_Geburtstag_neu_entdeckt_Universalgelehrter_Wolfgang_Lazius/SCI_20141028_SCI39351351620959500

Veröffentlicht unter Bibliotheksgeschichte, Österreichische Nationalbibliothek | Hinterlasse einen Kommentar

Neu bei ANNO 2014/8

Seit dem letz­ten Über­blick Neu bei ANNO 2014/7 wur­den die fol­gen­den Zeitungen und Zeitschriften im ANNO-Portal online gestellt:

6. Oktober 2014

Das Fremden-Blatt 1869-1875 ist online.
Die (Salzburger) Fremden-Zeitung 1889 ist online.
Der Kyffhäuser 1892 ist online.

2. Oktober 2014

Neu aus der Zusammenarbeit mit ABO online:
Die Provinzialnachrichten aus den kai­serl. Königl. Staaten und Erbländern; Verordnungen […] 1782-1789 sind online!
Das Öster­rei­chi­sches Pädagogisches Wochenblatt zur Beförderung des Erziehungs- und Volksschulwesens 1842-1865 ist online.
Die Neue Zeitungen von gelehr­ten Sachen (hrsg. Von Johann Gottlieb Krause) 1715-1772 sind online.
Das Inland. Eine Wochenschrift für Liv-, Esth- und Curländische Geschichte […] 1836-1837, 1846-1858 ist online.
Giornale di giuris­pru­denza pra­tica 1846-1847, 1850-1862 ist online.
Die Medicinisch chir­ur­gi­sche Zeitung wurde ergänzt!
Die Gazette salu­taire (etc.) wurde ergänzt!

29. September 2014

Die Arbeiterinnenzeitung 1913, 1915, 1916 ist online.
Das Ziel 1930-1932 ist online.
Das Illustriertes (Öster­rei­chi­sches) Sportblatt 1924-1926 ist online.
Der Obdachlose und Wohnungssuchende
Die Verlustlisten 1918 ist online.
Die Wiener Zeitung 1877-1878, 1881, 1883, 1889 ist ergänzt wor­den.
Die Wiener Theaterzeitung 1881-1883 ist online.

22. September 2014

Die Wiener Zeitung 1799, 1801-1804, 1807 ist online.
Das Oesterreichische Journal 1870-1871 ist online.
Das Illustrierte Öster­rei­chi­sche Journal 1874-1876 ist online.
Das Neue Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) 1906 ist online.
Der Gebirgsfreund 1890-1941 ist online.
Das Fremden-Blatt 1865-1868 ist online.

Alles unter http://anno.onb.ac.at/index.htm

Veröffentlicht unter ANNO - ALEX, Österreichische Nationalbibliothek, Zeitung/Zeitschriften | Hinterlasse einen Kommentar

Hmmmm … The Aroma of Books

Und genauer: http://www.openculture.com/2014/10/the-chemistry-behind-the-smell-of-old-books-explained-with-a-free-infographic.html

via http://bibliothekarisch.de/blog/2014/10/28/infografik-woher-der-geruch-bei-alten-neuen-buechern-kommt

Veröffentlicht unter Buch-/Medienwissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

ÖNB Stellenausschreibung: wissenschaftliche/r MitarbeiterIn (Schwerpunkt mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften)

Für die Sammlung von Handschriften und Alten Drucken suchen wir zum Eintritt per 1.1.2015 eine/n engagierte/n

wissenschaftliche/n MitarbeiterIn (Schwerpunkt mit­tel­al­ter­li­che und neu­zeit­li­che Handschriften)

Ihre Aufgaben

  • Wissenschaftliche Erschließung von Handschriften und Bearbeitung wis­sen­schaft­li­cher Anfragen
  • Koordination und Betreuung von Forschungs- und Erschließungsprojekten
  • Mitarbeit an Ausstellungen, Präsentationen und Führungen
  • Fachliche Betreuung von LeserInnen und Informationsdienst im Lesesaal

Unsere Anforderungen Weiterlesen

Veröffentlicht unter Handschrift, Österreichische Nationalbibliothek, Stellenausschreibung | Hinterlasse einen Kommentar

gesammelt, gelesen, gewidmet (Linz, 29.10.2014-17.03.2015)

Bücher aus Bibliotheken von Schriftstellerinnen und Schriftstellern blei­ben der Öffent­lich­keit meist ver­bor­gen. Die Ausstellung „gesam­melt, gele­sen, gewid­met” geht den indi­vi­du­el­len und sehr unter­schied­li­chen Wegen, wie Bücher in Schriftsteller-Bibliotheken gelan­gen und wel­che Bedeutung sie für Schreibende haben, nach. Im Zentrum ste­hen Buchbestände aus Nachlässen ober­ös­ter­rei­chi­scher Autorinnen und Autoren im Adalbert-Stifter-Institut wie etwa Richard Billinger, Erna Blaas, Gertrud Fussenegger, Enrica von Handel-Mazzetti, Franz Josef Heinrich, Franz Kain, Trude Payer, Franz Rieger und Adalbert Stifter. Ergänzt wer­den diese durch Leihgaben ande­rer öster­rei­chi­scher Literaturarchive. In ein­zel­nen the­ma­ti­schen Stationen („Lesen im Krieg”, „Sammeln”, „Ex libris”, „Widmungen”, „Lesespuren” u. a.) erschließt sich der für Schreibende viel­fäl­tige Stellenwert, den das Buch als Sammelobjekt, Arbeitsexemplar oder Geschenk erlangt.

Die Ausstellung wurde von Petra-Maria Dallinger, Georg Hofer und Bernhard Judex kura­tiert und von Viktoria Schlögl gestal­tet. Zum Abschluss der Ausstellung erscheint ein Begleitband mit Abbildungen und Kommentaren.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 28. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 29.Oktober 2014 - 17. März 2015

Finissage: Dienstag, 17. März 2015, 19.30 Uhr
Öffnungs­zei­ten: täg­lich, außer Montag, 10 - 15 Uhr

StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz
Tel.: 0043/(0)732/7720/11295, www.stifter-haus.at

http://stifterhaus.at/index.php?menuid=2-2-1

OÖNZeige mir deine Bibliothek und ich sag dir, wer du bist

«Gesammelt, gele­sen, gewid­met» zeigt Werke aus 19 Privatbibliotheken von Literaten wie Gertrud Fussenegger, Marlen Haushofer und natür­lich Adalbert Stifter in Linz. …

Siehe http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Zeige-mir-deine-Bibliothek-und-ich-sag-dir-wer-du-bist;art16,1528622

Veröffentlicht unter Ausstellung, Literaturarchiv, Nachlässe/Autographen | Hinterlasse einen Kommentar

«Bibliothek 2.0 meets Archiv 2.0″-Stammtisch (Wien, 9.11.2014)

Am 10. November fin­det an der Universität Wien der Workshop «Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen» (http://redaktionsblog.hypotheses.org/2601) statt. Aus die­sem Anlass laden wir aus­nahms­weise an einem Sonntag zum Bibliothek 2.0-Stammtisch, wo wir mit eini­gen der bereits am Vortag ange­reis­ten Workshop-TeilnehmerInnen Erfahrungen aus­tau­schen können.

Zeit: Sonntag, 9. November, 18 bis ca. 22 Uhr.

Ort: Das Lokal wird nach Lage der Anmeldungen aus­ge­sucht und recht­zei­tig bekannt­ge­ge­ben (im Bereich 7. bis 9. Bezirk).

Anmeldung (auch «viel­leicht») bitte per Mail an monika.bargmann@gmail.com. Wer Facebook ver­wen­det, kann sich gerne auch hier anmel­den: https://www.facebook.com/events/516548265149444/.

Veröffentlicht unter Web2.0/Bibliothek2.0 | Hinterlasse einen Kommentar