Projekt an der Universitätsbibliothek Klagenfurt

Projekttitel

“9 Kisten mit wertvollen Zimelien ...“ –  Submission und Begehrlichkeiten: Die Öffentliche Studienbibliothek Klagenfurt zwischen 1933 und 1953 mit Fokussierung der Provenienzgeschichte
[Dissertationsprojekt an der Alpen-Adria-Universität  Klagenfurt, Institut für Geschichte/Zeitgeschichte; Betreuer: Ao. Univ.-Prof. Dr. Willibald Holzer]

Laufzeit

seit 2009 (voraussichtliche Fertigstellung 2011)

Verfasserin

MMag. Dr. Alrun Benedikter

Kontaktkoordinaten

Universitätsstr. 65-67
9020 Klagenfurt
Tel.: +43 463 2700-9535
E-Mail: Alrun.Benedikter(at)uni-klu.ac.at

Abstract

2010 begeht die Universität Klagenfurt – und damit die UB –  ihr 40jähriges Bestandsjubiläum. Letztere fußt freilich auf einer weit älteren Institution, der Öffentlichen Studienbibliothek Klagenfurt, deren Bestände in den 1970er Jahren von der UB übernommen wurden.
Zunächst wird der Geschichte der Öffentlichen Studienbibliothek Klagenfurt in der NS-Zeit nachgegangen, die neben dem bekannten Muster der Beteiligung im Detail doch zeitgeschichtlich interessante Besonderheiten zeigt.
Dann der Frage, ob und auf welchen Wegen geraubte Bücher aus vormals jüdischem Besitz Eingang in den Bestand der Öffentlichen Studienbibliothek Klagenfurt, gefunden haben könnten, die als Provinzinstitution doch in einiger Entfernung von den Verteilungsstellen lag.
Der dritte Teil befasst sich mit enteignetem Schriftgut aus Kirchenbesitz. Ein Verteilungsplan der Reichsstatthalterei Kärnten sah die Öffentlichen Studienbibliothek Klagenfurt hier als Hauptempfängerin der requirierten Klosterbibliotheken vor.