Informationskompetenz

Allgemeines

Die Vermittlung von Informationskompetenz zählt – neben Erwerbung, Erschließung und Bereitstellung von Medien – zu den Kernaufgaben von Bibliotheken. Um die bereits vorhandenen Aktivitäten/Ressourcen der einzelnen Bildungseinrichtungen zu bündeln und darüber hinaus gemeinsame Strategien zu entwickeln, wurde die Idee einer österreichweiten Kooperation geboren.
Die Kommission für Informationskompetenz konstituierte sich zunächst als Arbeitsgruppe am 15. September 2009 innerhalb der Kommission Entwicklung und betriebliche Steuerung und wurde mittlerweile in den Rang einer eigenen Kommission erhoben.

Ziele und Aufgaben

Die Kommission für Informationskompetenz versteht sich als österreichweites Netzwerk für wissenschaftliche BibliothekarInnen, das den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit bei der Vermittlung von Informationskompetenz forcieren möchte. Ziel ist nicht, einheitliche Konzepte für alle Einrichtungen zu entwickeln, sondern das jeweils an den Bedarf der eigenen Hochschule angepasste und nach Fächern und Zielgruppen differenzierte Best-Practice-Modell zu erarbeiten und zu etablieren.

Schwerpunkte

  • Regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch
  • Entwicklung von strategischen Konzepten für die Einbindung von Hochschulbibliotheken in die Curricula der Bachelor- und Masterstudiengänge
  • Vorstellung von Best Practice Modellen
  • Kooperative Entwicklung von E-Learning-Modulen und Austausch von Lehr- bzw. Lernmaterialien
  • Qualifizierung im Bereich der pädagogisch-didaktischen Methodik
  • Rechtliche Fragen (vor allem im Zusammenhang mit E-Ressourcen)
  • Evaluation und Qualitätskontrolle
  • Neue Entwicklungen und Angebote im Bereich Informationstechnik
  • Computerkompetenz für BibliothekarInnen

Kontakt

Dr. Michaela Zemanek
Universitätsbibliothek Wien
Fachbereichsbibliothek Psychologie
Liebiggasse 5
1010 Wien
Tel.: +43 1 4277-16830
Fax: +43 1 4277-16839
E-Mail: Michaela.Zemanek(at)univie.ac.at