Kommissionssitzung vom 17.9.2007 in Graz

Anwesend: Maria Baumann, Christa Bergmann, Ingrid Bluch, Constanze Furtlehner, Birgit Hörzer, Ulrike Petermandl, Maria Rehberger, Elisabeth Sestits, Anna Wieser, Marita Zwanziger, Christa Mitrenga, Katharina Breyer, Wolf-Dieter Lang, Monika Winkler, Marianne Malmström, Melitta Schwarzmann, Barbara Krumpas, Ernst Seidel, Isabella Wocheck, Inge Neuböck

TOP 1 + 2

Koll. Neuböck begrüßt die Teilnehmer der Sitzung und berichtet kurz über die Gründung der Arbeitsgruppe RDA (Ressource Description and Access). Am Bibliothekartag 2006 gab es den Aufruf zur Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe RDA. Folgende KollegInnen haben sich zu einer Mitarbeit entschlossen:

  • Maria Baumann (UB-Innsbruck)
  • Mag.Katharina Breyer (ÖNB)
  • Wolf-Dieter Lang (ÖNB)
  • Mag. Christa Mitrenga (Freie Mitarbeiterin an der Wien Bibliothek im Rathaus)
  • Melitta Schwarzmann (Landesbibliothek Vorarlberg)
  • Dr. Inge Neuböck (AK-Bibliothek Wien)


Bisher haben 3 Sitzungen stattgefunden. Die Gruppe hat sich zunächst mit der Übersetzung der bereits vorliegenden Entwürfe der RDA des Teiles A befasst. Eine Darstellung und Zusammenfassung der bisher erarbeiteten Teile wird von den Koll.In/en Breyer und Lang im anschließenden Vortrag vorgenommen. Das Werk wird in seiner Struktur und in den bisher vorliegenden Teilen auf Deutsch vorgestellt. Darüber hinaus wird auch auf die Fragen „Warum eine neues Regelwerk“, und „Wann“ eingegangen.
Die Vortragsfolien werden auf die Homepage der VÖB-Kommission für Nominalkatalogisierung gestellt.
Es gibt eine kurze Diskussion ob und wann die RDA in Österreich eingesetzt werde. Koll. Wieser berichtet, dass in Österreich von Seiten des Verbundes noch keine definitive Entscheidung gefallen sei, mit großer Wahrscheinlichkeit aber der Umstieg mit den Deutschen Bibliotheken passieren wird.
Die AG-Mitglieder nehmen auch Teil an einem Kurs des Brainpools zum Thema RDA.
Als Ausblick wird die Arbeit an den noch kommenden Teil B berichtet, der sich vorwiegend mit den Ansetzungsformen auseinandersetzen wird.

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Frau Winkler berichtet über die neuen Splitregeln für Zeitschriftenkatalogisierung. Größtenteils stellen sie eine Erleichterung dar, d.h., eine Reduktion der Splits bei geringfügigen Änderungen im Titel. Im Anschluss daran wird vor allem über die regelmäßigen Namensänderungen der Ministerien diskutiert, die einen erheblichen Aufwand im Bereich der Katalogisierung darstellen und auch für den Benutzer die Recherche nicht erleichtern.
Die Folien des Vortrages gemeinsam mit dem Handout werden auf der Homepage der VÖB-Kommission angeboten werden.

TOP 3

Frau Malmström berichtet über die letzten Neuerungen und über zukünftige Änderungen im Bereich der PND-Redaktionsarbeit.Seit Juni 2006 gibt es die Praxisregeln zur Individualisierung von Personennamen – damit kam es auch zur Neustrukturierung und Einführung neuer Kategorien - siehe dazu: PND-Leitfaden auf der Homepage der ÖNB unter Services – ÖNB professionell – PNDEs fand eine Aktualisierung der Transliteration des hebräischen Alphabets statt (ausgelöst durch Altbestandprojekte)Weiters gibt es neue Teilbestandskennzeichen – diese können in der Bewertung eines Datensatzes durchaus hilfreich sein – nicht alle in der PND befindlichen Datensätze eignen sich für eine VerlinkungIm Februar 2006 gab es einen Individualisierungsschwerpunkt von Autorinnen und Autoren mit starken AuflagenIm August 2006 kam es zur maschinellen Bestandsergänzung mit dem Projekt VD 16. Diese Daten sind durchwegs von sehr hoher Qualität. Dubletten werden von der Bayerischen Staatsbibliothek bearbeitet.Aktuell ist das Projekt Online-Schnittstelle: Dieses soll jedem Katalogisierer die Möglichkeit zur Aufnahme eines Datensatzes in der Quelldatei ermöglichen. Dazu wird es ein eigenes Redaktionsschema geben. Das Testsystem ist an der OBVSG bereits eingerichtet. Federführend sind hier das HBZ und BSB. Der dort erprobte Workflow, soll dann im Österreichischen Verbund zum Einsatz kommen. Diese Schnittstelle soll nach der PND auch auf die GKD, SWD und ZDB ausgeweitet werden.

Koll. Neuböck beschließt die Sitzung mit einem Vorschlag für die nächste Sitzung entweder am BVÖ-Kongress im Mai 2008 in Linz oder am Kleinen Bibliothekartag September 2008 (Ort derzeit nicht bekannt).

Anm.: BVÖ-Kongress: 15.-16.5.2008 Design-Center Linz: Teilnahme VÖB mit 2 Veranstaltungskreisen voraussichtlich zu den Themen Bibliotheksbau und Nationallizenzen.
Kleiner Bibliothekskongress 23.-26.9.2008 in Krems