Aktuelle Informationen

Institutsvorstand: ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarcz
Stellv. Institutsvorstand: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Eveline List
institutsleitung.geschichte@univie.ac.at

Sprechstunde abesagt:

Abgelegt unter Sprechstunden am 28. April 2008

Am Dienstag, dem 29. April 2008, entfällt die Sprechstunde von ao. Univ.-Prof. Dr. Christa Ehrmann-Hämmerle

Vortrag bei GaM 30.4.2008: Präsentation von Heft 1/2008 der „Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit (WZGN)“

Abgelegt unter Geschichte am Mittwoch am 24. April 2008

„Totale Institutionen – ein nutzbares Konzept für Historiker?“
Moderation und Einführung: Martin Scheutz

Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 30.4.2008, 18 h c.t.

Abstract: Der amerikanische Soziologe Erving Goffman (1922–1982) legte Ende der 1950er/Beginn der 1960er Jahre mit seinem Beitrag über „Asyle“ und der Popularisierung des Begriffs der „Totalen Institutionen“ einen Klassiker der Soziologie vor. Unter dem Begriff „Totale Institutionen“ versteht man unterschiedliche Formen abgeschlossener Gesellschaften wie beispielsweise Gefängnisse, Gefangenenlager, Hochseeschiffe, Klöster oder Krankenhäuser. Die Anwendbarkeit von Goffmans Konzept auf historische Fragestellungen soll in der heutigen Veranstaltung kritisch überprüft werden. – Inhalt des Heftes: Maria Heidegger, Die Landes-Nervenheilanstalt Hall in Tirol (1834 bis 1955) als totale Institution; Florian Benjamin Part, Das Versorgungshaus Mauerbach im 19. Jahrhundert; Hannes Leidinger/Verena Moritz, Aspekte des „totalen Lagers“ – Kriegsgefangenschaft in der Donaumonarchie 1914–1915.
Zu den Personen: Maria Heidegger, Dr., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethnologie der Universität Innsbruck seit Dezember 2005; Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Medizin- und Psychiatriegeschichte, Kriminalitäts- und Konfliktgeschichte (Frühe Neuzeit und 19. Jahrhundert). Hannes Leidinger, Dr., zahlreiche Forschungsprojekte zur österreichischen und osteuropäischen sowie zur Kultur- und Regionalgeschichte; Forschungsassistent am Institut für Geschichte der Universität Wien im Rahmen eines Projektes zum Thema „Suizid“. Verena Moritz, Dr., zahlreiche Forschungsprojekte zur österreichischen und russischen Geschichte, ab Juni 2008 Projektleiterin im Österreichischen Staatsarchiv zum Thema „Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1918-1938“; Benjamin Part, Dr., Gymnasiallehrer in Wien, Dissertation über das Versorgungshaus Mauerbach im 19. Jahrhundert.

Semsterprogramm von Geschichte am Mittwoch

Neuerscheinung: Scheutz (Hg.), Totale Institutionen

Abgelegt unter Neuerscheinungen am 21. April 2008

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Scheutz, Martin (Hrsg.), Totale Institutionen. Innsbrucker Studienverlag 2008 (Wiener Schriften zur Geschichte der Neuzeit 8, Heft 1). 198 S. ISBN: 978-3-7065-4547-7

Buchpräsentation bei GaM 23.4.2008: Martin Haidinger – „Von der Guillotine zur Giftspritze. Fakten, Fälle, Fehlurteile. Die Geschichte der Todesstrafe“ (Ecowin -Verlag, Salzburg 2007)

Abgelegt unter Geschichte am Mittwoch am 17. April 2008

Vortragender: Martin Haidinger (Wien)
Titel: Vorstellung seines Buches „Von der Guillotine zur Giftspritze. Fakten, Fälle, Fehlurteile. Die Geschichte der Todesstrafe“ (Ecowin -Verlag, Salzburg 2007)

Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 23.4.2008, 18 h c.t.

Moderation: Thomas Fröschl

Abstract: Was sich jahrhundertslang vor staunendem, geiferndem oder erschüttertem Publikum abspielte, geschieht heute meist hinter hohen Gefängnismauern und mit Giftspritze: eine Hinrichtung. Macht es das besser? So oder so entscheidet der Staat über das Leben von Menschen. Nicht erst seit Saddam Husseins Tod durch den Strang ist die Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Todesstrafe wieder losgebrochen. Die Todesstrafe ist das letzte staatliche Argument im Ringen um Sühne für Kapitalverbrechen, und zugleich das am öftesten missbrauchte Instrument politischer Willkür. In den USA brach 2007 eine neue Debatte um die Todesstrafe los – allerdings nicht über ihre Abschaffung in allen Bundesstaaten , sondern um die “beste” Hinrichtungsmethode. Überraschende Einschätzungen zur Zukunft der Hinrichtungspraxis in muslimischen Ländern liefert das Buch von Martin Haidinger ebenso, wie eine detaillierte Analyse zur Genese der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution. Gezeigt wird auch der Funktionswandel der Hinrichtung, über die Jahrhunderte : Das öffentliche Theater, das düstere Fest der Strafe wird vom Schauspiel , das am Ende eines Verbrechens steht, zum Akt des Verfahrens oder der Verwaltung. Das moderne Leben, durchzogen von Vorschriften und Bürokratie aller Art, bricht sich Bahn. Ein Buch über die älteste Bestrafung der Welt, die trotzdem gegenwärtig ist.
Zur Person: Mag. Martin Haidinger, geboren 1969 in Wien, Historiker, Wissenschaftsjournalist im ORF (Radio Österreich1), Politikjournalist für Radiosender, Zeitungen und Magazine in Österreich und Deutschland. Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität Graz (Medienkundlicher Lehrgang) und an der Katholischen Medienakademie in Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen (Sachbücher und Romane).

Semsterprogramm von Geschichte am Mittwoch

Defensio Christoph Rella 25.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am 15. April 2008

102. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Christoph Rella über: Im Anfang war das Fort. Europäische Fortifizierungspolitik in Guinea und Westindien 1415-1815. Expansion – Fortifikation – Kolonisation (Begutachter: Alfred Kohler/Michael Zach)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 25.4.2008, 15.00 h s.t.

Defensio Claudia Spring 25.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

101. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Claudia Spring über: Die Gauleiter der Ostmark fordern das Gesetz dringend. Zwangssterilisation in Wien 1940-1945 (Begutachter: Wolfgang Neugebauer/Johanna Gehmacher)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 25.4.2008, 14.00 h s.t.

Defensio Ernst Gramm 18.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

100. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Dr. Ernst Gramm über: “Der unglückliche Mack” – Aufstieg und Fall des Karl Mack von Leiberich (Begutachter: Manfried Rauchensteiner/Klaus Lohrmann)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 18.4.2008, 16.30 h s.t.

Defensio Elisabeth Mansfeld 18.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

99. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Elisabeth Mansfeld über: Juristische Aspekte der Ketzerverfolgung im Erzherzogtum Österreich in der Regierungszeit Karls VI. (Begutachter: Thomas Winkelbauer/Martin Scheutz)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 18.4.2008, 15.00 h s.t.

Vortrag bei GaM 16.4.2008: Ulrike Krampl – Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit. Magie im Paris des 18. Jahrhunderts

Abgelegt unter Geschichte am Mittwoch am 10. April 2008

Vortragende: Ulrike Krampl (Paris)
Titel: Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit. Magie im Paris des 18. Jahrhunderts
in Kooperation mit dem IEFN

Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 16.4.2008, 18 h c.t.

Moderation: Susanne Hehenberger

Abstract: Magie und Zauberei werden in Frankreich 1682 per königlichem Edikt von Giftmischerei getrennt, 1791 fallen sie unter das neu geschaffene Delikt der Betrügerei. Dazwischen liegt die Zeit der „falschen Hexer und Hexen/faux sorciers“ der neu organisierten Pariser Polizei, die ihre magischen Dienste in der Stadt diskret feilbieten. In dieser epistemologischen Übergangszeit bezeichnen sie ein zunehmend marginales Phänomen, anhand dessen jedoch grundlegende, soziale und politische Grenzziehungen in der städtischen Alltagspraxis mit ausformuliert werden. In diesem Sinne werden die „Geheimnisse“ der Magie zu einem produktiven Störfaktor des Wandels der absolutistischen Öffentlichkeit im Zuge des 18. Jahrhunderts.
Zur Person: Mag. Dr. Ulrike Krampl studierte Geschichte und Romanistik in Wien und Paris 8; Dissertation (EHESS, Paris, 2004) mit dem Titel „‘Sous prétexte de magie’. Les faux sorciers de la police de Paris au XVIIIe siècle entre croyances et escroquerie“; seit 2005 Maître de conférences für Geschichte der frühen Neuzeit an der Universität François-Rabelais Tours ; historisch-anthropologische und geschlechtergeschichtliche Forschungen zu Glauben, Magie, Alltagspraktiken und städtischem Raum des französischen 17. und 18. Jahrhunderts.

Semsterprogramm von Geschichte am Mittwoch

Buchpräsentation und Vortrag: 8.5.2008

Abgelegt unter Veranstaltungen am 9. April 2008

Buchpräsentation und Vortrag
Thema: Der Mann Moses und die Stimme des Intellekts.
Zeit: Do, 8.5.2008, 18.30 h
Ort: Medienraum des Kunsthistorischen Museums Wien

Einladung

Defensio Otto Kainz 18.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

98. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Dr. Otto Kainz über: Das Kriegsgerichtsprotokoll im niederösterreichischen Bauernaufstand aus dem Jahr 1597 (Begutachter: Thomas Winkelbauer/Martin Scheutz)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 18.4.2008, 14.00 h s.t.

Defensio Mario Strigl 11.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

97. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Mario Strigl über: Wacht an der Grenze – Die Grenzschutztruppe des Österreichischen Bundesheeres (Begutachter: Gerhard Jagschitz/Heinrich Neisser)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 11.4.2008, 17.00 h s.t.

Defensio Ruth Jolanda Weinberger 11.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am

96. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Ruth Jolanda Weinberger über: Fertility Experiments in Auschwitz-Birkenau. The Perpetrators and their Victims (Begutachter: Gerhard Botz/Carola Sachse)
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 2. Stock rechts, Zeit: Freitag, 11.4.2008, 14.00 h s.t.

Neuerscheinung: Krawarik (Hg.), Poesie in Medien

Abgelegt unter Neuerscheinungen am 4. April 2008

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Krawarik, Hans (Hrsg.), Gesinnung und Orientierung am Beispiel provinzieller Presse-Lyrik. (Mediengeschichte Band 1) LIT-Verlag 2008. 166 S. ISBN: 978-3-7000-0777-7

Defensio Cornelia Daurer, 7.4.2008

Abgelegt unter Defensiones am 3. April 2008

95. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte. Es spricht Mag. Cornelia Daurer über: Comment amors uient en cuer d’Rome’: Edition der ‘Poissanche d’Ramours’ des Codex 2661. (Begutachter: Andreas Schwarcz/Fritz Peter Kirsch)
Ort: Hörsaal des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1. Stock rechts, Zeit: Freitag, 7.4.2008, 14.00 h s.t.

Vortrag bei GaM 9.4.2008: Peter Rauscher – Feindbilder: Die zweite Wiener Türkenbelagerung als österreichischer Lieu de mémoire (1783-1983)

Abgelegt unter Geschichte am Mittwoch am

Vortragender: Peter Rauscher (Wien) – Gastprofessor für „Österreichische Geschichte“ in diesem Semester
Titel: Feindbilder: Die zweite Wiener Türkenbelagerung als österreichischer Lieu de mémoire (1783-1983)

Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 9.4.2008, 18 h c.t.

Moderation: Martina Fuchs

Abstract: Jubiläen, besonders von Schlachten waren und sind Teil nationaler Identität. Ein bekanntes Beispiel ist der „Sedanstag“ im deutschen Kaiserreich, der dem Gedächtnis an die Schlacht vom 2. September 1870 gewidmet war. Nicht nur Siege, auch – häufig als tragisch und schicksalhaft interpretierte – Niederlagen wie die Schlacht von Mohács oder die Schlacht am Weißen Berg sind ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben und dienen nicht selten als Epochengrenzen nationaler Geschichtsschreibung. Für die Habsburgermonarchie, besonders aber für ihr österreichisches Kernland wurde die zweiten „Türkenbelagerung“ der Residenzstadt Wien von 1683 im 19. und 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Ereignis des kollektiven Geschichtsbildes und entsprechend medial in Szene gesetzt. Denkmäler wurden errichtet, Gedenktafeln angebracht, Festschriften publiziert und in den Museen wurden Objekte der Belagerungen wie Waffen, Kleidungsstücke oder Zelte ausgestellt. Zentrale Fragen des Vortrags sind, wann und von wem im 19. und 20. Jahrhundert auf die Belagerungen Wiens Bezug genommen wurde, welches Geschichtsbild mit welchen Mitteln vermittelt werden sollte und welche Bedeutung diese Inszenierung von Geschichte im aktuellen politischen Diskurs der Habsburgermonarchie hatte.
Zur Person: Peter Rauscher, geb. 1970 in Nürnberg, Studium der Geschichte und Deutschen Philologie an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Tübingen, Passau und Wien. Seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Wien, am Institut für jüdische Geschichte Österreichs und am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Habsburgermonarchie und des Heiligen Römischen Reichs, Finanz- und Verwaltungsgeschichte, Jüdische Geschichte in der Neuzeit und Wirtschaftsgeschichte. Jüngste Publikation: Räume und Wege. Jüdische Geschichte im Alten Reich 1300-1800 (= Colloquia Augustana, Bd. 25), Berlin 2007, hg. in Kooperation mit Rolf Kießling, Stefan Rohrbacher und Barbara Staudinger.

Semsterprogramm von Geschichte am Mittwoch

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