Vortrag bei GaM/GiD 12.10.2011: Elisabeth Pauli – Die Befreiung christlicher Gefangener durch den Trinitarierorden in der Habsburgermonarchie von 1688 bis 1783
Semesterprogramm von Geschichte am Mittwoch – Geschichte im Dialog
Vortragende: Elisabeth Pauli – in Kooperation mit dem IEFN
Titel: Die Befreiung christlicher Gefangener durch den Trinitarierorden in der Habsburgermonarchie von 1688 bis 1783
Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 12.10.2011, 18 h c.t.
Moderation: Stephan Steiner
Abstract: In dem Vortrag werden die zentralen Ergebnisse meiner Dissertation zu diesem Thema vorgestellt. Nach Bemerkungen zur Geschichte des Trinitarierordens insgesamt werden Etablierung und Ausdehnung der “Unbeschuhten Trinitarier” als monastischer Organisation in der Habsburgermonarchie im 17. und 18. Jahrhundert im politischen, religiösen und gesellschaftlichen Kontext erörtert, auch wird die Mitgliederstruktur des Ordens thematisiert. Im Zentrum der Ausführungen steht dann aber die spezifische karitative Tätigkeit der geistlichen Gemeinschaft, die Befreiung von Christen (sowohl Kriegsgefangene im engeren Sinn als auch verschleppte Nicht-Kombattanten) aus der Gefangenschaft bei “Ungläubigen”, im Allgemeinen Muslimen.
Zur Person: Elisabeth Pauli, 2004 Abschluss des Diplomstudiums der Geschichte mit Fächerkombination Philosophie, Theologie, Jus und Germanistik an der Universität Graz. 2006–2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin in FWF-finanzierten Forschungsprojekten zum Thema “Karitative katholische Orden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa” am Centrum für Sozialforschung der Universität Graz, zugleich Doktoratsstudium im Bereich Österreichische Geschichte, Abschluss 2011.
