Vortrag bei GaM/GiD 12.12.2012: Stefan Hulfeld – Wandertruppenforschung zwischen editorischer Pedanterie und kulturwissenschaftlicher Problematisierung
Semesterprogramm von Geschichte am Mittwoch – Geschichte im Dialog
Vortragender: Stefan Hulfeld (Wien)
Titel: Wandertruppenforschung zwischen editorischer Pedanterie und kulturwissenschaftlicher Problematisierung
Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 12.12.2012, 18:30 h s.t.
Jour fixe des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit
Moderation: Andrea Sommer-Mathis
Abstract: Der Vortrag erläutert die Fragestellungen und Ziele des Forschungsprojekts Staatsaktionen zwischen Repräsentation und Parodie. Ein handschriftlicher Wiener Spieltexte-Codex dient dabei als Ausgangspunkt, um Wirkungsstrategien des Wandertruppentheaters um 1700 zu erforschen. Insbesondere zielt das Projekt auf die Frage, welche Effekte aus der Zwei-Ebenen-Dramaturgie resultieren, also der Verknüpfung von Staatsaktion und Komödie. Die Ausführungen verstehen sich als Forschungsbericht und Zwischenbilanz.
Zur Person: Stefan Hulfeld (Universität Wien). Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik. Forschungsaufenthalte in Rom, Berlin und London. Promotion mit der Dissertation Zähmung der Masken, Wahrung der Gesichter, erschienen 2000. Habilitation mit der Arbeit Theatergeschichtsschreibung als kulturelle Praxis, erschienen 2007. Seit 2006 Professor für Theater- und Kulturwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien.
