Vortrag bei GaM/GiD 26.6.2013: Claudia Rusch – Autobiographisches Erzählen und zeitgeschichtliches Erinnern.
Semesterprogramm von Geschichte am Mittwoch – Geschichte im Dialog
Vortragende: Claudia Rusch
Titel: Autobiographisches Erzählen und zeitgeschichtliches Erinnern.
Ort: Hs. 45, Zeit: Mittwoch, 26.6.2013, 18:30 h s.t.
Claudia Rusch, geboren 1971 in Stralsund, wuchs an der Ostseeküste und in Ostberlin auf. Nach der Wende studierte sie Germanistik und Romanistik in Berlin und Bologna. 2003 erschien bei S.Fischer ihr Bestseller Meine freie deutsche Jugend, ein autobiographischer Erzählband. 2009 folgten ebenfalls bei S.Fischer Aufbau Ost. Unterwegs zwischen Zinnowitz und Zwickau und 2010 im mareverlag Mein Rügen. Zuletzt veröffentlichte sie 2013 den Kriminalroman Zapotek und die strafende Hand. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.
In mehreren Veröffentlichungen hat Claudia Rusch ihre Kindheit und Jugend im Umfeld der DDR-Bürgerrechtsbewegung thematisiert. Mit Stefan Zahlmann diskutiert die Autorin über den Stellenwert von Literatur in der DDR und die gesellschaftlichen Funktionen der autobiographischen Reflexion deutsch-deutscher Zeitgeschichte.
