Wissenschaftsarchive in Österreich: Linksammlung
Die folgenden Links sollen nützliche Hinweise geben für all jene, die mehr über die Archive und Nachlässe erfahren wollen.
- Folgender Text bietet für jene, die keine Fachleute im Archivwesen sind,
eine gute Übersicht zum Thema:
Über das Sammeln von Nachlässen in Archiven, Bettina Fischer:
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/staatsarchive/abst/0_einf_hrungsvortrag_fischer.pdf. Dieser Aufsatz enthält nützliche Begriffsbestimmungen, unterscheidet Nachlass-Typen, gibt Grundregeln der Bestandsbildung und der inneren Ordnung von Nachlässen, und enthält Überlegungen zum Wert von Nachlässen als Quellen historischer Forschung. - Das Kalliope Portal in Deutschland bietet einen zentralen Sucheinstieg für Nachlässe und Autographen in Deutschland. Auf der Basis einer offenen Verbundstruktur sind über 1000 Institutionen wie Bibliotheken, Archive und Museen an Kalliope beteiligt. Alle Daten sind nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) erschlossen. Von der Startseite des Kalliope-Portals führen Links zur neuen Fassung der RNA (2005) sowie zur älteren Fassung (1998). Die Kalliope-Verbundzentrale und die Zentralredaktion werden von der Staatsbibliothek zu Berlin unterhalten.http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/"target="_blank.
Von Kalliope führt auch ein Link zum Bundesarchiv Deutschland, wo die „Zentrale Datenbank Nachlässe – ZDN“ http://www.bundesarchiv.de/zdn/ mit ca. 7.000 Nachlässen geführt wird. - BRICKS Projekt:
Building Resources for Integrated Cultural Knowledge Services
Dieses Projekt ist ein "integrated project" im 6. Rahmenprogramm der EU für den Bereich des digitalen Kulturerbes. - Im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität Wien hat Gerhard Renner im Sommersemester 2003 eine Webseite mit nützlichen Hinweisen und Links zu Materialien zur Erschließung literarischer Nachlässe: von Dr. Gerhard Renner zusammengestellt.
- Kommission für Nachlassbearbeitung (Leiter Dr. Volker Kaukoreit)
Dort sind wichtige methodische Hinweise für die Nachlassbearbeitung sowie eine exemplarische Benutzerordnung erhältlich:
http://www2.uibk.ac.at/voeb/konach.html
Die Kommission für Nachlassbearbeitung besteht seit Oktober 1997. Sie behandelt Fragen und Probleme aus dem Bereich der Verwaltung von Nachlässen und modernen Autographen. Dabei wird eng mit dem vom Österreichischen Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und der Handschriftensammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek initiierten und verantworteten Portal der österreichischen Literaturarchive KOOP-LITERA zusammengearbeitet. Eine exemplarische Benutzungsordnung für Literaturarchive ist dort ebenso zu finden, wie Empfehlungen für einen Geschäftsgang „Erwerbung von Nachlässen und Autographen. Das Portal der österreichischen Literaturarchive ist unter http://www.onb.ac.at/koop-litera/ zugänglich. Dort sind auch wertvolle Hinweise auf Normen (Standards), Projekte, Termine, etc. zu finden. - Der Aufsatz
Werkzeuge für kooperatives Wissensmanagement in Forschung und Entwicklung
von Manfred Mühlfelder, Dirk Kabel, Thomas Hensel und Christopher Schlickist in der Zeitschrift Wissensmanagement (Ausgabe Juli/August 2001) erschienen: http://www.wissensmanagement.net/online/archiv/2001/07_0801/Wissensmanagement_in_FuE.shtml und gibt wichtige Hinweise zu den Grundlagen und Methoden des Wissensmanagements, wie es in Forschung und Entwicklung am besten genutzt werden kann. Wissenschaftsarchive spielen eine wesentliche Rolle bei der Bewahrung und Nutzung von bereits vorhandenem wissenschaftlichen Wissen. - Salzburg Research hat im Rahmen von eFit Austria http://www.efit.at/eculture/ ein Portal mit zahlreichen Einträgen zu Digitalisierungsprojekten im Bereich des kulturellen Erbes in Österreich aufgebaut: The Austrian Digital Heritage Initiative bietet Informationen zu österreichischen Digitalisierungsinitiativen, -programmen und -projekten im Bereich des kulturellen Erbes, eine Aufstellung der besten österreichischen Digitalisierungsprojekte und -initiativen, sowie Zugang zu Handbüchern und Praxisanleitungen zum Thema Digitalisierung.