Aktuell

  • Zur Erfahrungsgeschichte des Nationalsozialismus
    Workshop
    2. Oktober 2017
    10:00 bis 13:00 Uhr
    Aula am Campus, Universität Wien,
    Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

    „Die Deutschen und der Nationalsozialismus“ heißt eine von Norbert Frei herausgegebene siebenbändige Reihe, die eine Erfahrungsgeschichte der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich bietet. Es geht darum, der Lebensrealität der Zeitgenossen möglichst nahe zu kommen und Antworten u.a. auf die Frage zu finden, worin die Attraktivität des Nationalsozialismus lag. Ziel des Workshops ist es, die Reihe – ergänzt um einen Beitrag zu Österreich im Nationalsozialismus – vorzustellen und mit dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen. Am Workshop nehmen teil: Norbert Frei (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Birthe Kundrus (Universität Hamburg), Bertrand Perz (Universität Wien) und Sybille Steinbacher (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main). mehr »

  • WissenschafterInnen der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte der Universität Wien haben in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte die historische Mediendokumentation Austro-Dok zu neuem Leben erweckt. Austro-Dok ist eine Sammlung von Medienberichten mit dem Schwerpunkt der österreichischen Innen- und Wirtschaftspolitik aus den Jahren 1979 bis 1993 und stellt eine wesentliche Quellensammlung zur österreichischen Zeitgeschichte dar. Die Datenbank wird am Österreichischen Bibliothekartag in Linz am 15. September 2017 präsentiert.
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  • 1. Juli bis 29. September 2017
    Mo – Do     9.00 bis 15.00 Uhr
    Fr               9.00 bis 14.00 Uhr

    Zwischen 14. und 18.8. bleibt das Institut geschlossen.

    Sprechstunden finden in den Ferien nur nach Vereinbarung per mail statt.

    Wir wünschen Ihnen erholsame Sommertage!

  • Christina Wieder wird am 1. Oktober 2017 ein Fellowship am IFK antreten, um an ihrem Projekt „Visuelle Selbstermächtigungsstrategien im Exil. Jüdische Künstlerinnen von Mitteleuropa nach Argentinien“ zu arbeiten.

    Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

  • „Das austrofaschistische Österreich 1933-1938“
    von Emmerich Tálos unter Mitarbeit von Florian Wenninger
    Das 2017 im Lit-Verlag publizierte Buch wird im Zuge zweier Veranstaltungen präsentiert:

    Dienstag, 26. September 2017 um 19 Uhr im Republikanischen Klub (Rockhgasse 1, A-1010 Wien)
     Freitag, 13. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Städtische Hauptbücherei Wien (Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien)

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  • 100 Jahre Arbeitsmarktverwaltung.
    Österreich im internationalen Vergleich

    Herausgegeben von Mathias Krempl und Johannes Thaler

    In den meisten europäischen Staaten wurden seit dem Ersten Weltkrieg staatliche Arbeitsämter errichtet, die innerhalb weniger Jahre zu einem unverzichtbaren sozialpolitischen Phänomen der europäischen Wohlfahrtsstaaten wurden. Arbeitsmarktbehördliche Instrumente spielten in weiterer Folge in den Diktaturen Österreichs und anderen europäischen Staaten eine tragende Rolle und prägten darüber hinaus die Sozialpolitik Japans und Brasiliens. Die Autoren beleuchten in Überblicksdarstellungen und Beiträgen zu speziellen arbeitsmarktpolitischen Aspekten die Geschichte der österreichischen Arbeitsämter. Ziel dabei ist, sie in einen größeren sozialhistorischen und internationalen Kontext zu stellen.

    Zeitgeschichte im Kontext – Band 12
    1. Auflage 2017
    Preis: EUR 50.00
    Erhältlich bei: Vienna University Press bei V&R unipress

  • Die „Forschungsgruppe Sport“ des Hauses der Geschichte Österreich lädt zum Symposium:
    Images des Sports in Österreich. Innensichten und Außenwahrnehmungen
    Das Symposium findet am 18. und 19. September im „Haus des Sports“, Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien, statt. Die Teilnahme ist frei und kostenlos. Anmeldungen werden erbeten unter sportbilder@univie.ac.at

    Programm

     

    Bericht über das Symposium auf derstandard.at
    Bericht über das Symposium auf science.orf.at

    Der zweite Veranstaltungstag wurde von ORF Sport + zur Gänze übertragen: ORF TVTHEK

  • Filmretrospektive Mauthausen von 23. – 26. August
    „Persönliche Verantwortung von 1933 bis 1945“
    Rassismus, Antisemitismus und der Missbrauch von Kunst im KZ

    KZ-Gedenkstätte Mauthausen
    Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen

    In Zeiten intensiven Gedenkens an die Zeit des Nationalsozialismus und erneuerter Diskussionen um individuelle Schuld und kollektive Verantwortung ist es mehr als notwendig, sich die Geschehnisse der Jahre 1933 und 1938 vor Augen zu führen. Welche Rolle spielten Nationalismus, Rassismus, die Ablehnung alles kulturell Anderen in diesen Jahren? Warum war es für Rechtsextreme und Antisemiten so leicht, Massenzuspruch zu finden? Wie sah es um die Verantwortung des Einzelnen in unserer Gesellschaft aus? Und wie verhielten sich die Menschen 1945, wenn sie selbst über Leben und Tod entscheiden mussten?

    Zahlreiche FilmregisseurInnen haben mit großem künstlerischen Engagement derartige Fragen behandelt, Ereignisse und Erinnerungen zu spannenden Spielfilmen geformt. Die Erfahrungen von Überlebenden und Geflohenen, von Ermordeten und Tätern werden in den vier Spielfilmen der Filmretrospektive Mauthausen 2017 zu eindringlichen Bildern. mehr »