Aktuell

  • Am Institut für Zeitgeschichte ist eine Gastprofessur (Vollzeit) mit einem Lehrumfang von 8 Semesterwochenstunden zu besetzen.
    Beschäftigungsausmaß: 40 Stunden/Woche, Einstufung gemäß Kollektivvertrag: Univ Prof. (KV) Gastprof.

    Die/der Bewerber/in soll in Themenfeldern der Frauen- und Geschlechtergeschichte des langen 20. Jahrhunderts mit einem Bezug auf den geographischen Raum Österreichs ausgewiesen sein.

    Den Volltext der Ausschreibung finden Sie im Jobcenter der Universität

    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben unter der Kennzahl 8621, welche Sie bis zum 30.06.2018 (Fristverlängerung!) bevorzugt über unser Job Center (http://jobcenter.univie.ac.at/)  an uns übermitteln.

    Kennzahl der Ausschreibung: 8621

  • Ähnlich wie in Nürnberg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so standen auch in Tokyo von 1946-1948 die Führer des japanischen Kaiserreichs vor einem Internationalen Militärgericht. Er ist heute in Europa fast vergessen, und es war zum ersten Mal, dass im historischen Gerichtsaal von Nürnberg eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema stattfand, bei der internationale Forscher, viele aus Asien, zusammenkamen.

    28 Vertreter der japanischen Elite, unter Ihnen Ministerpräsidenten, Generäle, Minister und Diplomaten, mussten sich in Tokyo in 55 Anklagepunkten für die Kriegführung des japanischen Kaiserreichs verantworten. Elf Richter aus den elf am Pazifikkrieg beteiligten Nationen fällten das Urteil über sie, das jedoch nicht einstimmig ausfiel: der indische, französische und niederlände Richter gaben jeweils abweichende Empfehlungen ab. Das Urteil gegen die Anklagen, darunter sieben Todesurteile, jährt sich 2018 zum 70. Mal.

    Kerstin von Lingen, momentan Gastprofessorin am Institut für Zeitgeschichte, eröffnete die Konferenz mit ein paar Thesen zur „Transcultural Justice“ in Tokyo. mehr »

  • Montag, 25. Juni 2018, 19:00 Uhr
    „Alte Kapelle“ Institut für Ethik und Recht in der Medizin
    Campus der Universität Wien, Hof 2, Tür 2.8, Spitalgasse 2–4, 1090 Wien
    Universität und Politik in Österreich
    Als Erika Weinzierl im Juni 1968 ihre Antrittsvorlesung als ordentliche Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Salzburg unter dem Titel „Universität und Politik in Österreich“ hielt, tat sie dies in politisch bewegten Zeiten. Aus Anlass dieses runden Jubiläums und dem Anliegen, das Erbe der Historikerin und Intellektuellen zu bewahren, veranstaltet das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eine Podiumsdiskussion, um ganz in Weinzierls Sinne die Gegenwart und Zukunft der Beziehungsverhältnisse von Universität und Politik gemeinsam mit ExpertInnen auszuloten. mehr »

  • Berufungsverfahren / Vortragsreihe “Zeitgeschichte – Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung“

    Ort: Hörsaal 2 im Tiefparterre im Hauptgebäude der Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsring 1

    Donnerstag, 21.06.2018

    09:00h
    Prof. Dr. Boris BARTH
    „Von der Demokratie zur Diktatur. Ein europäischer Vergleich“

    11:00h
    Prof. Dr. Isabel HEINEMANN
    „Die Familie als Relais der nationalsozialistischen In- und Exklusionspolitik. “

    14:00h
    Ass. Prof. Dr. Alexander KORB
    „Der Holocaust und die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Heraus-forderungen und Forschungsperspektiven.“

    16:00h
    PD Dr. Kerstin v. LINGEN
    „Disziplinieren und Strafen im „Großdeutschen Reich“: NS-Ordnungsvorstellungen und Besatzungskonzepte am Beispiel Südtirol, 1943-45“

    Freitag, 22.06.2018

    09:00h
    Univ.-Prof. Dieter POHL
    „Das dunkle Vierteljahrhundert: Eine globale Perspektive auf den Nationalsozialismus in der Massengewalt von 1927 bis 1953“

    11:00h
    PD Dr. Daniel SIEMENS
    „Die United Restitution Organization (URO): Eine Globalgeschichte von Recht und Politik nach dem Holocaust, 1948-2009“

  • Mo 11. Juni.2018, 18.00 Uhr
    Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum 1
    Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

    E.K. Winter (1895-1959) gilt allgemein als Soziologe und Politiker, wenig bis gar nicht als Historiker. Ist er ein Historiker? Promoviert hat er in Rechts- und Staatswissenschaften, weder in Geschichte, noch in Zeitgeschichte.

    E.K. Winter verfolgte sein Leben lang ein politisches Ziel, eine „Idee“ im Sinne der Ideenlehre Platons. Es war die „österreichische Idee“, die Suche nach der österreichischen Identität der Menschen seiner Heimat, ihrer Nation, ihres Staates. Umgeben, gefangen von der damalig herrschenden deutschnationalen Ideologie versuchte er sein Leben lang, „das Österreichische“ zu umreißen. Dafür bemühte er sich unermüdlich um eine neue, „österreichische“ Geschichtsauffassung. mehr »

  • ACHTUNG: Verlängerung der Bewerbungsfrist bis 17.6.2018

    Ausschreibung der Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus
    Die österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

    aus.

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  •  

    Perspektiven und Heraus-forderungen im kuratorischen Umgang mit Bildmaterial aus dem Nationalsozialismus

    Do 14. Juni 2018, 12:00
    Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Maiken Umbach ist Professorin für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Notting­ham, England. In zahlreichen Monografien und Aufsätzen hat sie sich mit historischen Bildersprachen von der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert befasst. Sie leitet zur Zeit ein großes, vom britischen Arts and Humanities Research Council finanziertes Forschungsprojekt zum Thema „Photography as Political Practice in National Socialism“, an dem mehrere historische Museen beteiligt sind. mehr »