Aktuell

  • Die „Ehemaligen“: NS-Kontinuitäten – Transformationen – Netzwerke nach 1945
    Tagung, 20. und 21. Oktober 2016, Alte Kapelle am Uni-Campus
    1945 mussten sich die Träger des NS-Regimes neu positionieren, wobei sie die Wahl hatten zwischen Beibehaltung ihrer ideologischen Überzeugungen einerseits und politischer Umorientierung andererseits. Welche Wahl haben nun die ehemaligen NationalsozialistInnen getroffen? Sind sie ihrer Gesinnung treu geblieben oder haben sie sich (zumindest partiell) an die neuen Gegebenheiten angepasst? Wie haben sich die „Ehemaligen“ politisch reorganisiert und welche Netzwerke haben ihre Reintegration erleichtert? Anhand von kollektiven und individuellen Nachkriegsbiographien werden bei der Tagung Handlungsspielräume und Handlungsstrategien, ideologische Kontinuitäten, aber auch Brüche und Transformationen von ehemaligen NationalsozialistInnen in Österreich und Deutschland präsentiert und diskutiert.

    Programm

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  • Ab dem WS 2016/17 ist der Interdisziplinäre MA „Zeitgeschichte und Medien“ belegbar.

    Vorlesungsverzeichnis

    Das Ziel des Masterstudiums Zeitgeschichte und Medien an der Universität Wien ist es, ausgehend von zeithis­torischen Entwicklungen und Fallbeispielen im Bereich internationaler und nationaler Medien im 20. und 21. Jahrhundert einen wissenschaftlich sowohl theoretisch als auch praxisorientierten Zugang zu vielschichtiger und anwendbarer Medienkompetenz zu vermitteln. Auch der Bereich der Wirkungsforschung (Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse, öffentliche gesellschaftliche Debatten etc.) soll Berücksichtigung finden.

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  • Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner überreichte am Donnerstag, 15. September 2016, im Rahmen einer Feierstunde im Wissenschaftsministerium hohe staatliche Auszeichnungen an sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Diese Persönlichkeiten sind ein Beleg für die breite Exzellenz an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Durch ihre Kompetenz und Leidenschaft leisten Sie einen Beitrag zum hohen internationalen Renommee des Wissenschaftsstandortes Österreich. Zudem forschen und arbeiten die ausgezeichneten Personen in Feldern, deren Ergebnisse von zentraler Bedeutung für die Bürger sind und schaffen so eine Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft“, so Mitterlehner.

    Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erging an Univ.-Prof. DDr. Oliver RATHKOLB, seit 2008 Universitätsprofessor am Institut für Zeitgeschichte an der Uni Wien und bis 2012 Vorstand des Instituts. Rathkolb widmet sich seit 2015 der Errichtung des Hauses der Geschichte Österreich.

    Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

     

    Quelle: APA

  • Herausgegeben von Maximilian Graf und Agnes Meisinger

    Die Beiträge des Bandes liefern wichtige Ergänzungen zum relativ gut erforschten Besatzungsjahrzehnt (1945–55), greifen neue Themen auf und sind um eine Einbettung der Untersuchungen zu Österreich in internationale Forschungsdebatten bemüht. Neben Fragen der internationalen Perzeption der Politik Österreichs greift der Band insbesondere rezente Fragestellungen wie die vieldimensionale atomare Herausforderung, kulturelle transnationale Interaktionen ebenso wie staatliche Repräsentationen in diesem Feld auf. Die ausgewogenen und fundierten Analysen beleuchten viele bisher nur wenig bekannte Aspekte, relativieren bisher tradierte Mythen und zeigen auf, wie wünschenswert neue Forschungen zu Österreich im Kalten Krieg sind.

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  • Freitag, 1. Juli 2016, 18:00 Uhr
    Universität Wien, Sky-Lounge
    Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

    Vortrag: Prof. Dr. Paul Weindling (Oxford Brookes University)
    Der Handlungsspielraum der Opfer: Praktiken des Widerstands gegen die Menschenversuche im Nationalsozialismus
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  • Georg Schmid
    Mit wem und womit identifizieren wir uns? Was hat das mit Geschichte zu tun?
    Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:30 Uhr
    Ort: Hörsaal 41, Universitäts-Hauptgebäude, Universitätsring 1, 1010 Wien

    In dem Film „Nada“ von Claude Chabrol sagt eine Person, „die Geschichte hat uns zu dem gemacht, was wir sind“. Gewiss sind wir von der Soziokultur, in die wir hineingeboren sind, in hohem Maß geleitet, und es ist unmöglich, sich diesen Prägungen völlig zu entziehen. Beim Konstruieren unseres Ichs bei der Herausbildung von Persönlichkeit, also einer eigenen Identität spielen indessen Kunst und Medien eine entscheidende Rolle.

    Die besondere Attraktivität von Filmen besteht – abgesehen von ihrem Unterhaltungswert mehr »

  • Die Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ beleuchtet das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der sogenannten „Volksgemeinschaft“ und Zwangsarbeiter/innen – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten.

    Um österreichische Aspekte dieser Zeitgeschichte erweitert, ist die internationale Wanderausstellung in Österreich vom 12. Mai bis 18. Dezember 2016 exklusiv nur in Steyr – Museum Arbeitswelt zu sehen!

    Das kostenlose Wiener Rahmenprogramm umfasst Bus-Exkursionen von Wien in die Ausstellung nach Steyr, Stadtrundgänge in Wien und eine Filmreihe über das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.
    Ausführliche Informationen finden Sie auf www.museum-steyr.at und www.gedenkdienst.at (Stadtführungen).

    Wir freuen uns Sie in der Ausstellung und im Rahmen des Rahmenprogrammes begrüßen zu dürfen.

    Bertrand Perz und Jutta Fuchshuber

    Team des Wiener Rahmenprogrammes der Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“

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