11.11.2010 – INTERAKTIONEN – Jörg Skriebeleit: „was bleibt“. Eine Ausstellung zu den Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg

11.Nov 2010

Dr. Jörg Skriebeleit

„was bleibt“. Eine Ausstellung zu den Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg

Donnerstag, 11. November 2010, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Unter dem Titel „was bleibt“ wurde vor wenigen Wochen die neue Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg eröffnet. Damit wird den komplexen Folgen eines Konzentrationslagers zum ersten Mal eine eigene Ausstellung gewidmet. Die Ausstellung zeigt die vielschichtige Rezeptionsgeschichte am Beispiel des KZ Flossenbürg. Sie weist aber inhaltlich weit über Flossenbürg hinaus und formuliert mit einem provakanten Gestaltungskonzept eine eindeutige Position zur aktuellen Gestaltung zeithistorischer Museen.

Dr. Jörg Skriebeleit, Studium der Empirischen Kulturwissenschaft/Europäischen Ethnologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Humboldt Universität Berlin. Promotion bei Prof. Wolfgang Benz am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
Seit 1999 Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Lehraufträge an der HU-Berlin, LMU München und Philipps-Universität Marburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager sowie zur Erinnerungskultur. Wissenschaftlicher Berater bei diversen Memorial-Projekten, z.B. Mahnmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin), Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, U-Boot-Bunker Valentin (Bremen).