20.-21.1. und 24.-26.1.2011 Tagung „Österreich 1933-1938“

26.Jan 2011

Das Institut für Zeitgeschichte veranstaltet gemeinsam mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eine Tagung zu Forschungsansätzen und Desideraten in der Erforschung des Regimes Dollfuß/Schuschnigg.

Wiener Republikdenkmal im Februar 1934
(Foto: Archiv der Sicherheitspolizeidirektion Wien)

Im Februar 2010 unterzeichneten 97 WissenschafterInnen aus zahlreichen Disziplinen einen offenen Brief an die Mitglieder der Bundesregierung und des Parlamentes, in dem die überfällige Rehabilitierung der (nichtnationalsozialistischen) Opfer des Regimes 1933-1938 gefordert wurde.

Die Reaktionen der politischen EntscheidungsträgerInnen waren zwar verhalten positiv, geschehen ist bislang allerdings nichts, um eine konkrete Gesetzesinitiative in den parlamentarischen Prozess einzubringen. Um zumindest den wissenschaftlichen Erkenntnisstand kritisch Revue passieren zu lassen,und damit auch den politischen Prozess wieder in Gang zu setzen, organisieren Institut für Zeitgeschichte und Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien am 20./21. und – nach der Wochenend-Pause – von 24.-26. Jänner eine fünftägige Fachtagung.

Den Auftakt bildet ein zweitägiger Workshop in der Aula des Alten AKH, bei dem Forschungslücken sowie Quellen und Methoden künftiger Forschungen im Zentrum stehen. Am 24. Jänner werden im Dachgeschoss des Juridicums auf inhaltlich breit angelegter Basis Verbindungen zwischen Rechts- und insbesondere Geschichtswissenschaft hergestellt und neue wissenschaftliche Erkenntnisse die Jahre 1933-1938 betreffend präsentiert.

Für Fragen und Vormerkungen für die Tagungspublikation wenden Sie sich bitte an: florian.wenninger@univie.ac.at

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