Donnerstag, 24. November 2011, 12:00
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte, Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien
Die Ausstellung „Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht“ war anlässlich des 50. Jahrestages in Berlin im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ zwischen April und September 2011 zu sehen und wird zur Zeit in Wien in der Aula des Justizpalasts gezeigt. In den Impulsreferaten von Hans Safrian und Herbert Posch soll hinterfragt werden, welche Aspekte des Prozesses in der Ausstellung thematisiert werden, wie auf die Vorgeschichte und die Auswirkungen des Prozesses eingegangen wird. Werden die Debatten um die Position Eichmanns bei der Vertreibung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen und die Stationen seiner Laufbahn im Apparat des Reichssicherheitshauptamtes dargestellt? Wie wird mit gestalterischen Elementen umgegangen, welche Bedeutung haben die Ausstellungsorte für die Vermittlung der Ausstellungsinhalte?
Univ. Doz. Dr. Hans Safrian, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Neueste Publikationen: Eichmann´s Men. Cambridge – New York: Cambridge University Press 2010. Und keiner war dabei. Dokumente des alltäglichen Antisemitismus in Wien 1938. Wien: Picus 2008 (gem. mit Hans Witek).
Dr. Herbert Posch, Historiker und Museologe, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Mitarbeiter am Forum “Zeitgeschichte der Universität Wien” (http://forum-zeitgeschichte.univie.ac.at/) und im Bereich History and Philosophy of Science”, Lektor am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung der Universität Klagenfurt






