6.6.2011 – Alexander Rabinowitch: Die Sowjetmacht. Das Erste Jahr

6.Jun 2011

Gastvortrag und Podiumsdiskussion mit

Professor Alexander Rabinowitch (USA)

zum Thema

Die Sowjetmacht. Das Erste Jahr

Das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien hat Alexander Rabinowitch eingeladen, sein jüngstes Buch vorzustellen, das vom Mehring Verlag auf Deutsch herausgebracht wurde: „Die Sowjetmacht – Das erste Jahr“. Es ist das Ergebnis einer sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckenden Forschung, die seit 1991 die Archive der ehemaligen sowjetischen Partei und Regierung und seit 1993 auch die des KGB einschloss.

Vier Themenbereiche stehen im Zentrum des Buchs:

  • Die Auseinandersetzungen nach der Oktoberrevolution über die Zusammensetzung der revolutionären Regierung
  • die Konflikte  über die Konstituierende Versammlung
  • die Verhandlungen und Auseinandersetzungen zu dem schmachvollen Friedensvertrag von Brest-Litowsk mit dem deutschen Kriegsgegner
  • Ursprung und Ausmaße  des Roten Terrors

Das lebenslange Interesse von Alexander Rabinowitch als Historiker an der Russischen Revolution (siehe Wikipedia) geht auf Begegnungen in seiner frühesten Jugendzeit zurück. Einer russischen Emigrantenfamilie entstammend hat Rabinowitch in seinem Elternhaus Akteure und Zeitzeugen der Russischen Revolution auch persönlich kennengelernt, zum Beispiel den letzten Ministerpräsidenten der Provisorischen Regierung Alexander Kerenski,´den Führer der Menschewiki Iraklii Zereteli, den Historiker der Sozialdemokratischen Partei und Archivisten Boris Nikolaevski, oder auch den berühmten Schriftsteller Vladimir Nabokov.

Dem Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion mit. Univ.-Doz. Dr. Finbarr McLoughlin  vom Institut für Geschichte und Prof. Rabinowitch an, in der auch Fragen von Zuhörern beantwortet werden.

Im Anschluß dürfen wir zu einem kleinen Buffet mit Getränken einladen.

Mo, 6. Juni 2011, 18:00 – 21:00
Aula am Campus
Spitalgasse 2-4/Hof 1
1090 Wien

Eine Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte in Kooperation mit und finanziell unterstützt von der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und dem Mehring Verlag.

Link zur Einladung