Aktuell

  • Kerstin von Lingen (Heidelberg/Wien)
    „Crimes against Humanity“: der Beitrag von Exiljuristen zur Ahndung von Massengewalt gegenüber Zivilisten, 1940-1945

    Donnerstag, 23. November 2017, 12:00
    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

     Vor dem Nürnberger Internationalen Militärtribunal wurden u.a. „Crimes against Humanity“ vor Ge­richt gestellt. Schwerpunkt des Vortrags liegt auf diesem Konzept, das während der Kriegsjahre in Exilzirkeln in London in verschiedenen Gremien, darunter der United Nations War Crimes Commissi­on (UNWCC), geschärft worden war. Im Vortrag geht es um die Bemühungen von Exiljuristen, die zumeist aus kleineren europäischen Staaten stammten und die NS-Besatzung am eigenen Leib erlebt hatten, um Schaffung einer tragfähigen juristischen Grundlage. mehr »

  • Toni Morant i Ariño  (València)
    Die Frauen des spanischen Faschismus und ihre trans­nationalen Netzwerke, 1936-1945

    Donnerstag, 19. Oktober 2017, 12:00

    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Als die Stunde des Faschismus 1933 auch in Spanien schlug und die Falange in einem Madrider Theater ge­gründet wurde, waren Frauen zunächst nur Zuseherinnen im Publikum. Sehr bald aber wurden sie zu aktiven, politisch überzeugten Akteurinnen der „Kampfzeit“ vor dem Spanischen Bürgerkrieg. Auf der Suche nach Vorbildern blickten die Spanierinnen mit Kriegsbeginn über natio­nale Grenzen hinaus auf Italien, zunehmend aber auf NS-Deutschland. In der Tradition der (bis dahin männlichen) Netzwerke des transnationalen Faschismus spielten insbesondere ihre Führe­rinnen wie Pilar Primo de Rivera eine Rolle, die gerade für Kriegszeiten und bei faschistisch organi­sierten Frauen eher ungewöhnlich erscheinen mag und bisher kaum systematisch erforscht wurde. mehr »

  • Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert Bertrand Perz sehr herzlich zur Berufung zum Universitätsprofessor für Zeitgeschichte nach § 99 Abs. 4 UG.

  • Zur Erfahrungsgeschichte des Nationalsozialismus
    Workshop
    2. Oktober 2017
    10:00 bis 13:00 Uhr
    Aula am Campus, Universität Wien,
    Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

    „Die Deutschen und der Nationalsozialismus“ heißt eine von Norbert Frei herausgegebene siebenbändige Reihe, die eine Erfahrungsgeschichte der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich bietet. Es geht darum, der Lebensrealität der Zeitgenossen möglichst nahe zu kommen und Antworten u.a. auf die Frage zu finden, worin die Attraktivität des Nationalsozialismus lag. Ziel des Workshops ist es, die Reihe – ergänzt um einen Beitrag zu Österreich im Nationalsozialismus – vorzustellen und mit dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen. Am Workshop nehmen teil: Norbert Frei (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Birthe Kundrus (Universität Hamburg), Bertrand Perz (Universität Wien) und Sybille Steinbacher (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main). Der Workshop wird von Linda Erker (Universität Wien) moderiert. mehr »

  • Christina Wieder wird am 1. Oktober 2017 ein Fellowship am IFK antreten, um an ihrem Projekt „Visuelle Selbstermächtigungsstrategien im Exil. Jüdische Künstlerinnen von Mitteleuropa nach Argentinien“ zu arbeiten.

    Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

  • „Das austrofaschistische Österreich 1933-1938“
    von Emmerich Tálos unter Mitarbeit von Florian Wenninger
    Das 2017 im Lit-Verlag publizierte Buch wird im Zuge zweier Veranstaltungen präsentiert:

    Dienstag, 26. September 2017 um 19 Uhr im Republikanischen Klub (Rockhgasse 1, A-1010 Wien)
     Freitag, 13. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Städtische Hauptbücherei Wien (Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien)

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