Personalia Preise Presseberichte

  • ACHTUNG: Verlängerung der Bewerbungsfrist bis 17.6.2018

    Ausschreibung der Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus
    Die österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

    aus.

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  • Am Institut für Zeitgeschichte ist eine Gastprofessur (Vollzeit) mit einem Lehrumfang von 8 Semesterwochenstunden zu besetzen.
    Beschäftigungsausmaß: 40 Stunden/Woche, Einstufung gemäß Kollektivvertrag: Univ Prof. (KV) Gastprof.

    Die/der Bewerber/in soll in Themenfeldern der Frauen- und Geschlechtergeschichte des langen 20. Jahrhunderts mit einem Bezug auf den geographischen Raum Österreichs ausgewiesen sein.

    Den Volltext der Ausschreibung finden Sie im Jobcenter der Universität

    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben unter der Kennzahl 8621, welche Sie bis zum 30.06.2018 (Fristverlängerung!) bevorzugt über unser Job Center (http://jobcenter.univie.ac.at/)  an uns übermitteln.

    Kennzahl der Ausschreibung: 8621

  • Ähnlich wie in Nürnberg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so standen auch in Tokyo von 1946-1948 die Führer des japanischen Kaiserreichs vor einem Internationalen Militärgericht. Er ist heute in Europa fast vergessen, und es war zum ersten Mal, dass im historischen Gerichtsaal von Nürnberg eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema stattfand, bei der internationale Forscher, viele aus Asien, zusammenkamen.

    28 Vertreter der japanischen Elite, unter Ihnen Ministerpräsidenten, Generäle, Minister und Diplomaten, mussten sich in Tokyo in 55 Anklagepunkten für die Kriegführung des japanischen Kaiserreichs verantworten. Elf Richter aus den elf am Pazifikkrieg beteiligten Nationen fällten das Urteil über sie, das jedoch nicht einstimmig ausfiel: der indische, französische und niederlände Richter gaben jeweils abweichende Empfehlungen ab. Das Urteil gegen die Anklagen, darunter sieben Todesurteile, jährt sich 2018 zum 70. Mal.

    Kerstin von Lingen, momentan Gastprofessorin am Institut für Zeitgeschichte, eröffnete die Konferenz mit ein paar Thesen zur „Transcultural Justice“ in Tokyo. mehr »

  • Der dreitägige Jahreskongress der österreichischen Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern, der Zeitgeschichtetag 2018, ist in Wien erfolgreich beendet worden. Die fulminante Eröffnungsrede „über die Folgen der Pariser Friedensverträge von 1919 für die europäische Entwicklung“ hat die international renommierte Historikerin Margaret MacMillan, die in Oxford und an der Toronto University lehrt, gehalten – u.a. in Anwesenheit der Rektoren der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien, Heinz Engl und Markus Müller.

    In den folgenden Tagen präsentierten vor zahlreichem Publikum über 150 österreichische und internationale Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker in über 40 Podiumsveranstaltungen die aktuellsten Forschungsergebnisse – durchaus immer wieder im internationalen Vergleich.

    Während des Kongresses wurde auch intensiv über eine Resolution zur „FPÖ-Historikerkommission“ diskutiert.

    Die Resolution, die von Vertreterinnen und Vertrtern aller universitären Zeitgeschichte-Institute und Fachabteilungen verfasst wurde, gibt es hier zum Download:

    Transparenz statt Diskretion.
    Stellungnahme am Österreichischen Zeitgeschichtetag 2018 an der Universität Wien zur sogenannten FPÖ-Historikerkommission
    (Download)

    Inzwischen haben bereits mehr als 600 Personen diese Resolution unterzeichnet:

    Link zur Petition: mehr »

  • Das Institut für Zeitgeschichte startet eine eigene Zeitgeschichte-Fachinitiative. Wir möchten Sie einladen, sich aktiv an Austausch, Vernetzung und Projektideen im Rahmen unseres Fachs zu beteiligen. mehr »