Personalia Preise Presseberichte

Die Universität Wien erneuert im Rahmen einer Kooperation zwischen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Sozialwissenschaften und in Zusammenarbeit mit der Sigmund Freud Privat Universität Wien/Berlin/Paris mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 am Institut für Zeitgeschichte und am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft den nach dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler benannten Franz Vranitzky Chair for European Studies.

Die beiden Institute streben mit der Einrichtung dieser transdisziplinären Professur an, ihre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zu intensivieren und nachhaltig auszubauen. Die Stiftungsprofessur wird maßgeblich vom Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7), der Erste Foundation, der Oesterreichischen Nationalbank und vom Rektorat der Universität Wien gefördert.

Der Historiker und Kommunikationswissenschaftler Rainer Gries  (Jena/Wien) hat den Ruf auf diese Professur angenommen. Eines der europäischen Forschungsvorhaben, die Professor Gries initiiert, wird sich den “Kulturen des Gedächtnisses im 20. und 21. Jahrhundert in Zentral- und Südosteuropa” widmen.

Der Standard, 23. August 2014, 18:17
Shalini Randeria wird neue Chefin des Wiener IWM

Pässe aus Indien und den USA; Studium in Delhi, Oxford und Heidelberg; Arbeitsverträge an diversen europäischen Universitäten; zeitweise Steuererklärungen in vier Staaten; Kenntnisse in sieben Sprachen: Das Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) hat mit Sozialanthropologin Shalini Randeria eine Frau zur Rektorin erkoren, deren Biografie den Begriff “Weltbürgerin” nahelegt. mehr »

Am 16. Juni 2014 fand im Rektorat die Verleihung des “Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich” an Friedrich Stadler statt.

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

5. Juni 2014

Protestresolution

HistorikerInnen des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien unterstützen die Protestresolution der Kollegen Maderthaner, Konrad und Binder, die mit klaren Worten gegen die parteipolitische Instrumentalisierung des historischen Erbes der Revolution von 1848 durch rechtsradikale Splittergruppen aufgetreten sind: „Wenn wir heute … die Ereignisse des Jahres 1848 als … die Grundlage der Herausbildung einer gemeinsamen europäischen Tradition betrachten, so gilt es, … eine zentrale Lehre zu ziehen: Wir dürfen unter keinen Umständen zulassen, dass sich eine autoritäre, demagogische und populistische Rechte dieses Erbes erneut bemächtigt“. mehr »

Die Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit der Kulturabteilung der Stadt Wien die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus aus.

Die Einreichfrist wurde bis 30.6.2014 verlängert.

mehr »