Beiträge in 'News'

Gastvortrag von

Götz Aly
Europa gegen die Juden 1880-1945

Zeit:    Dienstag, 23. Mai 2017, 18:30 Uhr
Ort:    Hörsaal 41 im Universitäts-Hauptgebäude
Universitätsring 1, 1010 Wien

Deutsche und Österreicher steuerten den Mord an den Juden. Sie stellten die technischen Mittel bereit und einen erheblichen Teil des Personals. Doch konnte der Völkermord an der in Europa ver­streut lebenden jüdischen Minderheit nicht allein von den Initiatoren begangen werden. Folglich aktivierten sie überall bereits vorhandene nationalistische, national-soziale und anti­semitische Ressentiments, um ihre Ziele durchzusetzen. Sie stützten ihre Politik der Ausgrenzung und Vernich­tung – zumal im östlichen Europa, also in den Hauptsiedlungsgebieten der Juden – auf die starken und seit mehreren Jahrzehnten immer stärker mehr »

An der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist eine

Universitätsprofessur für
Zeitgeschichte
Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung (Nf. Univ.-Prof. Dr. Sybille Steinbacher)
(Vollbeschäftigung, unbefristet) zu besetzen.

Kennzahl: 14/23-2016/17

Die/der Bewerber/in soll in Bereichen der vergleichenden Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung in Bezug auf Europa, ausgehend von Deutschland und Österreich, ausgewiesen sein, mit besonderer Berücksichtigung des nationalsozialistischen Massenmords und seiner Nachwirkungen. Koloniale und globale Kontexte sollen dabei miteinbezogen werden. mehr »

Roman Birke erhält den Theodor-Körner-Preis 2017. Des Weiteren wird er ab September 2017 ein Dissertationsstipendium des Arbeitskreises “Menschenrechte im 20. Jahrhundert” der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung antreten.
Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich.

Tagung, 2.-4. Mai 2017, Aula am Campus

Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen.

Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber auch staatliche Zuweisungen im Kontext von NS-Kulturgutraub und staatlichen Transformationsprozessen bislang wenig beachtet worden. mehr »

Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte der Uni­versität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Spaces of Commoning: Artistic Research and the Utopia of the Everyday is the outcome of a research project by a group of artists, architects, and social theorists. In the face of an exhilarating politics of accumulation and dis­possession, the group explores commoning as the subject as well as the means of their collective study. The power of the commons, this book suggests, does not reside in the promise of a coming together free of friction. As different dimensions of power organize the terrain of the social, social movements are often caught between competing agendas, and the gap between aims and everyday life. It is precisely the sites of these struggles that the book calls spaces of commoning. As such, this study is part of a much wider recognition of the necessity to rethink and undo the methodological premises of Western sciences, arts, and architecture, and to raise unsettling questions on research ethos, accountability, and the entanglement of power and knowledge. mehr »

Karl Fallend im Gespräch mit Reinhard Sieder
UNBEWUSSTE ZEITGESCHICHTE
Psychoanalyse – Nationalsozialismus – Folgen

17. Mai 2017 um 18:30 Uhr
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte
Universität Wien
Spitalgasse 2-4, Hof 1
1090 Wien

„Wos is do los, wos wird do gspüt, / im gaunzen Haus ka Hitler Büd? / des is jo gor net woa, / im Kölla hängan zwoa.“

Ein Kinderreim aus Oberösterreich, als Ausdruck einer sozial tradierten gesellschaftlichen Befindlichkeit. Der Keller als Sinnbild für das Verborgene, das Unheimliche, das Unterdrückte, das Unbewusste – und somit der zentrale Ort psychoanalytischer Auseinandersetzung. Psychoanalyse und Nationalsozialismus stehen im Zentrum des vorliegenden Buches. mehr »

4. April 2017

Solidarität mit der CEU

Angesichts der derzeitigen Beschlüsse des ungarischen Parlaments drücken die Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte ihre Solidariät mit der CEU (Central European University) und ihren entschiedenen Protest aus.

Protestbrief der Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte

Homepage der CEU

Öffnungszeiten in den Osterferien
10. April bis 21. April 2017

Mo – Do               9.00 bis 16.00 Uhr
Fr                         9:00 bis 14:00 Uhr

Am Fr, 14. April 2017 (Karfreitag) bleibt das Institut geschlossen.

 
StudienServiceStelle am IfZ (Tanja Miedler):
Sprechstunde während den Osterferien:
Di 11. April 2017         10:00 bis 12:00 Uhr
Anfragen zu Anrechnung von Prüfungsleistungen:
anrechnungen.geschichte@univie.ac.at

Erteilung von Studienauskünften:
studienplanauskunft.geschichte@univie.ac.at

Robert Knight
Historiker, Loughborough University, England

Die Kärntner SlowenInnen nach dem Dritten Reich

In Kärnten fand der Machtwechsel von nationalsozialistischer Herrschaft zur Parteiendemokratie in letzter Minute (7. Mai 1945) und in „einzigartiger legaler Form“ statt (Karl Stuhlpfarrer/Hans Haas). Die daraus resultierenden Kontinuitäten, die sich auch auf personeller und literarischer Ebene verfolgen lassen, sollen hier in Zusammenhang mit der Behandlung der slowenischen Minderheit (insbesondere in Bezug auf die Schulpolitik) untersucht werden. Wie wurde eine Minderheit, deren Sprache und Kultur im „Dritten Reich“ zum Verschwinden bestimmt worden war, in den 15 Jahren nach Kriegsende behandelt? mehr »

Gastvortrag
Dr. Irene Messinger
FH Campus
Potentiale des Austauschs zwischen Exil- und Flüchtlingsforschung am Beispiel Scheinehe und Schlepperei
wann:   6.4.2017, 16.45-18.15
wo:        HS 31, Universitätshauptgebäude
Universitätsring 1, 1010 Wien

Dieser Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe der Vorlesungsreihe der aktuellen Ustinov-Gastprofessorin Prof. Dr. Karin Scherschel statt.