Beiträge in 'News'

Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner überreichte am Donnerstag, 15. September 2016, im Rahmen einer Feierstunde im Wissenschaftsministerium hohe staatliche Auszeichnungen an sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Diese Persönlichkeiten sind ein Beleg für die breite Exzellenz an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Durch ihre Kompetenz und Leidenschaft leisten Sie einen Beitrag zum hohen internationalen Renommee des Wissenschaftsstandortes Österreich. Zudem forschen und arbeiten die ausgezeichneten Personen in Feldern, deren Ergebnisse von zentraler Bedeutung für die Bürger sind und schaffen so eine Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft“, so Mitterlehner.

Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erging an Univ.-Prof. DDr. Oliver RATHKOLB, seit 2008 Universitätsprofessor am Institut für Zeitgeschichte an der Uni Wien und bis 2012 Vorstand des Instituts. Rathkolb widmet sich seit 2015 der Errichtung des Hauses der Geschichte Österreich.

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

 

Quelle: APA

Die „Ehemaligen“: NS-Kontinuitäten – Transformationen – Netzwerke nach 1945
Tagung, 20. und 21. Oktober 2016, Alte Kapelle am Uni-Campus
1945 mussten sich die Träger des NS-Regimes neu positionieren, wobei sie die Wahl hatten zwischen Beibehaltung ihrer ideologischen Überzeugungen einerseits und politischer Umorientierung andererseits. Welche Wahl haben nun die ehemaligen NationalsozialistInnen getroffen? Sind sie ihrer Gesinnung treu geblieben oder haben sie sich (zumindest partiell) an die neuen Gegebenheiten angepasst? Wie haben sich die „Ehemaligen“ politisch reorganisiert und welche Netzwerke haben ihre Reintegration erleichtert? Anhand von kollektiven und individuellen Nachkriegsbiographien werden bei der Tagung Handlungsspielräume und Handlungsstrategien, ideologische Kontinuitäten, aber auch Brüche und Transformationen von ehemaligen NationalsozialistInnen in Österreich und Deutschland präsentiert und diskutiert.

Programm

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Herausgegeben von Maximilian Graf und Agnes Meisinger

Die Beiträge des Bandes liefern wichtige Ergänzungen zum relativ gut erforschten Besatzungsjahrzehnt (1945–55), greifen neue Themen auf und sind um eine Einbettung der Untersuchungen zu Österreich in internationale Forschungsdebatten bemüht. Neben Fragen der internationalen Perzeption der Politik Österreichs greift der Band insbesondere rezente Fragestellungen wie die vieldimensionale atomare Herausforderung, kulturelle transnationale Interaktionen ebenso wie staatliche Repräsentationen in diesem Feld auf. Die ausgewogenen und fundierten Analysen beleuchten viele bisher nur wenig bekannte Aspekte, relativieren bisher tradierte Mythen und zeigen auf, wie wünschenswert neue Forschungen zu Österreich im Kalten Krieg sind.

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Freitag, 1. Juli 2016, 18:00 Uhr
Universität Wien, Sky-Lounge
Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Vortrag: Prof. Dr. Paul Weindling (Oxford Brookes University)
Der Handlungsspielraum der Opfer: Praktiken des Widerstands gegen die Menschenversuche im Nationalsozialismus
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Ab dem WS 2016/17 ist der Interdisziplinäre MA „Zeitgeschichte und Medien“ belegbar.

Vorlesungsverzeichnis

Das Ziel des Masterstudiums Zeitgeschichte und Medien an der Universität Wien ist es, ausgehend von zeithis­torischen Entwicklungen und Fallbeispielen im Bereich internationaler und nationaler Medien im 20. und 21. Jahrhundert einen wissenschaftlich sowohl theoretisch als auch praxisorientierten Zugang zu vielschichtiger und anwendbarer Medienkompetenz zu vermitteln. Auch der Bereich der Wirkungsforschung (Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse, öffentliche gesellschaftliche Debatten etc.) soll Berücksichtigung finden.

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Georg Schmid
Mit wem und womit identifizieren wir uns? Was hat das mit Geschichte zu tun?
Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:30 Uhr
Ort: Hörsaal 41, Universitäts-Hauptgebäude, Universitätsring 1, 1010 Wien

In dem Film „Nada“ von Claude Chabrol sagt eine Person, „die Geschichte hat uns zu dem gemacht, was wir sind“. Gewiss sind wir von der Soziokultur, in die wir hineingeboren sind, in hohem Maß geleitet, und es ist unmöglich, sich diesen Prägungen völlig zu entziehen. Beim Konstruieren unseres Ichs bei der Herausbildung von Persönlichkeit, also einer eigenen Identität spielen indessen Kunst und Medien eine entscheidende Rolle.

Die besondere Attraktivität von Filmen besteht – abgesehen von ihrem Unterhaltungswert mehr »

Die Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ beleuchtet das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der sogenannten „Volksgemeinschaft“ und Zwangsarbeiter/innen – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten.

Um österreichische Aspekte dieser Zeitgeschichte erweitert, ist die internationale Wanderausstellung in Österreich vom 12. Mai bis 18. Dezember 2016 exklusiv nur in Steyr – Museum Arbeitswelt zu sehen!

Das kostenlose Wiener Rahmenprogramm umfasst Bus-Exkursionen von Wien in die Ausstellung nach Steyr, Stadtrundgänge in Wien und eine Filmreihe über das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.
Ausführliche Informationen finden Sie auf www.museum-steyr.at und www.gedenkdienst.at (Stadtführungen).

Wir freuen uns Sie in der Ausstellung und im Rahmen des Rahmenprogrammes begrüßen zu dürfen.

Bertrand Perz und Jutta Fuchshuber

Team des Wiener Rahmenprogrammes der Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“

Übersicht Rahmenprogramm

45 Jahre ‚Kleine Strafrechtsreform‘. Kontinuitäten und Brüche im Umgang mit Homosexualität(en) in Österreich im 20. Jahrhundert
23. bis 24. Juni 2016
Universität Wien, Juridicum (Dachgeschoß)

Programm

Homepage

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Verena Pawlowsky (Wien): Inbesitznahmen. Das Parlamentsgebäude in den Diktaturen zwischen 1933 und 1945
Donnerstag, 23. Juni 2016, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Das Wiener Parlamentsgebäude, das heute vor einer umfassenden Sanierung steht, wurde zwischen 1934 und 1938 vom austrofaschistischen Regime als Haus der Bundesgesetzgebung und nach dem ‚Anschluss‘ Österreichs an das Deutsche Reich von der NSDAP Wien als Gauhaus genutzt. Die zweckfremde Nutzung mehr »

Das Comité International de Dachau (CID) hat einen Studienpreis ins Leben gerufen. Das CID macht es sich zur Aufgabe, die Erinnerung an die Verbrechen im Konzentrationslager Dachau zu bewahren; es ist eine internationale Vereinigung und besteht aus den Organisationen ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau aus 25 Ländern und deren Familien. Das Comité International de Dachau stiftet den Studienpreis im Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager, insbesondere im KZ Dachau. Der Preis wird ab 2017 im zweijährigen Turnus vergeben; 6.000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

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