Beiträge in 'News'

Tagung, 2.-4. Mai 2017, Aula am Campus

Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen.

Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber auch staatliche Zuweisungen im Kontext von NS-Kulturgutraub und staatlichen Transformationsprozessen bislang wenig beachtet worden. mehr »

Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte der Uni­versität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Spaces of Commoning: Artistic Research and the Utopia of the Everyday is the outcome of a research project by a group of artists, architects, and social theorists. In the face of an exhilarating politics of accumulation and dis­possession, the group explores commoning as the subject as well as the means of their collective study. The power of the commons, this book suggests, does not reside in the promise of a coming together free of friction. As different dimensions of power organize the terrain of the social, social movements are often caught between competing agendas, and the gap between aims and everyday life. It is precisely the sites of these struggles that the book calls spaces of commoning. As such, this study is part of a much wider recognition of the necessity to rethink and undo the methodological premises of Western sciences, arts, and architecture, and to raise unsettling questions on research ethos, accountability, and the entanglement of power and knowledge. mehr »

4. April 2017

Solidarität mit der CEU

Angesichts der derzeitigen Beschlüsse des ungarischen Parlaments drücken die Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte ihre Solidariät mit der CEU (Central European University) und ihren entschiedenen Protest aus.

Protestbrief der Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte

Homepage der CEU

Öffnungszeiten in den Osterferien
10. April bis 21. April 2017

Mo – Do               9.00 bis 16.00 Uhr
Fr                         9:00 bis 14:00 Uhr

Am Fr, 14. April 2017 (Karfreitag) bleibt das Institut geschlossen.

 
StudienServiceStelle am IfZ (Tanja Miedler):
Sprechstunde während den Osterferien:
Di 11. April 2017         10:00 bis 12:00 Uhr
Anfragen zu Anrechnung von Prüfungsleistungen:
anrechnungen.geschichte@univie.ac.at

Erteilung von Studienauskünften:
studienplanauskunft.geschichte@univie.ac.at

Robert Knight
Historiker, Loughborough University, England

Die Kärntner SlowenInnen nach dem Dritten Reich

In Kärnten fand der Machtwechsel von nationalsozialistischer Herrschaft zur Parteiendemokratie in letzter Minute (7. Mai 1945) und in „einzigartiger legaler Form“ statt (Karl Stuhlpfarrer/Hans Haas). Die daraus resultierenden Kontinuitäten, die sich auch auf personeller und literarischer Ebene verfolgen lassen, sollen hier in Zusammenhang mit der Behandlung der slowenischen Minderheit (insbesondere in Bezug auf die Schulpolitik) untersucht werden. Wie wurde eine Minderheit, deren Sprache und Kultur im „Dritten Reich“ zum Verschwinden bestimmt worden war, in den 15 Jahren nach Kriegsende behandelt? mehr »

Gastvortrag
Dr. Irene Messinger
FH Campus
Potentiale des Austauschs zwischen Exil- und Flüchtlingsforschung am Beispiel Scheinehe und Schlepperei
wann:   6.4.2017, 16.45-18.15
wo:        HS 31, Universitätshauptgebäude
Universitätsring 1, 1010 Wien

Dieser Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe der Vorlesungsreihe der aktuellen Ustinov-Gastprofessorin Prof. Dr. Karin Scherschel statt.

Donnerstag, 23. März 2017, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte
der Universität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Im nationalsozialistischen Konzentrationslagersystem war die Ausgestaltung politischer Macht eng mit Biographien der SS-Funktionselite, deren personellen Netzwerken und ihrer alltäglichen Handlungspraxis verknüpft. So war der Aktionsradius des Lagerkommandanten des größten Konzentrations- und Vernichtungslagers vor allem durch dessen institutionellen Nahbereich geprägt. Aufgrund seiner Handlungspraktiken gilt Rudolf Höß als Synonym für die präzise organisierte und fabrikmäßige Umsetzung des Massenmordes in Auschwitz-Birkenau. mehr »

Im Sommersemester 2017 ist Prof. Dr. Karin Scherschel Sir Ustinov-Gastprofessorin am Institut für Zeitgeschichte.

Prof. Dr. habil. Karin Scherschel ist Soziologin mit Forschungs- und Publikationsschwerpunkten in den Bereichen Asyl, Migration, Rassismus, Prekarisierung, Aktivierung, Erwerbsarbeit, Soziale Arbeit, Soziale Ungleichheit und Teilhabe. Sie ist Professorin an der Hochschule RheinMain Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen. Sie ist Mitglied im DFG Netzwerk „Grundlagen der Flüchtlingsforschung“, im Netzwerk Flüchtlingsforschung und im Netzwerk kritische Grenzregimeforschung. Derzeit leitet sie ein Forschungsprojekt zur „Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen im Asylkontext“, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschat und Kunst.

Die Sir Peter Ustinov Professur der Stadt Wien zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen wurde von dem 2003 von Sir Peter Ustinov in Wien gegründeten Sir Peter Ustinov Institut mit großzügiger Unterstützung durch die Stadt Wien gestiftet und am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eingerichtet. mehr »

Norman Domeier
Die Kollaboration von Associated Press (AP) und Drittem Reich 1942-1945
Moderation: Bertrand Perz

Mittwoch, 22. März 2017
18:00 Uhr
Seminarraum I,
Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1.13, 1090 Wien mehr »

Donnerstag, 19. Jänner 2017, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien verwahrt die Fotografien von 565 Männern, Frauen und Kindern. Die standardisierten, hart ausgeleuchteten und durchnummerierten Fotografien zeigen 106 Familien, die als „typisch ostjüdisch“ galten, und deshalb im März 1942 anthropologisch untersucht wurden. Das geschah im Ghetto der westgalizischen Stadt Tarnów unter extremem Zwang und mit den üblichen Methoden des Faches. Fast alle auf den Fotos abgebildeten Menschen wurden wenig später ermordet. Die Vermessungsaktion war das gemeinsame Projekt zweier junger Wissenschaftlerinnen vom Anthropologischen Institut in Wien und von der Sektion Rassen- und Volkstumsforschung des Instituts für Deutsche Ostarbeit in Krakau. mehr »