Beiträge in 'News'

 

Nach vollzogenem „Anschluss“ an das Deutsche Reich wurde in Österreich die Nazi-Ideologie innerhalb weniger Wochen umgesetzt. Die Folgen spüren wir noch heute.

Die Medizinische Universität Wien und Universität Wien organisieren auf Initiative des Alumni Clubs der MedUni Wien am 12. und 13. März 2018 eine internationale Tagung anlässlich des 80. Jahrestages: mehr »

Die Gegenwart der Vergangenheit: Straßenumbenennungen in Spanien und Österreich
10. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Vortrag: Toni Morant und Kommentar: Florian Wenninger

Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien
9., Spitalgasse 2-4, Hof 1, Tür 1.13 (Seminarraum 1)
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Donnerstag, 11. Jänner 2018, 12:00
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte
Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Die Sexualwissenschaft erfand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der ‚weiblichen Homosexuellen’ eine neue sexualpathologische Kategorie. Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzung wurde diese Kategorie in Deutschland aber erst zu dem Zeitpunkt, als eine Überarbeitung des Reichsstrafgesetzbuches von 1909 vorsah, den § 175, der ‚Unzucht‘ zwischen Männern unter Strafe stellte, auf Frauen auszudehnen. Die vielfältigen Interventionen unterschiedlicher politischer Akteur_innen in diesen Prozess machen deutlich, dass in verschiedenen Öffentlichkeiten massiv um das Konzept weiblicher Homosexualität gerungen wurde. mehr »

Andreas Kranebitter (Wien)
Elmer Luchterhand und das Scheitern der soziologischen Forschung in den USA zu nationalsozialistischen Konzentrationslagern
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 12:00
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte
Universitätscampus
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Elmer Luchterhand (1911–1998), in den 1930er-Jahren politischer Aktivist im US-Bundesstaat Wisconsin, war während des Zweiten Weltkriegs Nachrichtenoffizier in der 65th Infantry Division der US Army und als solcher an der Befreiung des KZ Hersbruck, eines Außenlagers des KZ Flossenbürg, betei­ligt. Als Public Relations Writer besuchte er nach ihrer Befreiung acht Konzentrations- und ZwangsarbeiterInnenlager, darunter auch die befreiten KZ Mauthausen und Gusen. Die informelle Interview­tätigkeit, die er dort für Armeeberichte durchgeführt hatte, setzte er als Student in den USA fort. Für seine Dissertation führte er 52 Interviews mit KZ-Überlebenden, unter ihnen etwa Paul Neurath und Ernst Federn, und verwendete dafür methodisch innovative Interviewguides, um Daten zu sozialen Be­ziehungen in den Häftlingsgesellschaften der Konzentrationslager zu generieren mehr »

Friedrich Stadler erhält Sarton Medaille der Universität Ghent

Am 30. November 2017 erhielt Philosoph und Wissenschaftshistoriker Friedrich Stadler, Vorstand des Instituts Wiener Kreis an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft und Leiter des Forums Zeitgeschichte am Institut für Zeitgeschichte, die diesjährige Sarton Medaille der Universität Ghent.

Näheres unter Preise und Auszeichnungen im November 2017 (uni:view)

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich!

CAMARADAS. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939. Fotos aus dem Bestand des Spanienarchivs und des Fotoarchivs des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes
und Präsentation des Sammelbandes

Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939, hrsg. von Georg Pichler u. Heimo Halbrainer.

Wann: Mittwoch, dem 6. Dezember 2017, 18:30 Uhr
Wo: Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte der Universität Wien, Spitalgasse 2-4, Campus der Universität Wien, Hof 1, Stiege 12
Ausstellungsdauer: 6. Dezember 2017 bis 9. Mai 2018 mehr »

Buchpräsentation und Vorstellung des Exilnachlasses
Karl Bühlers Krise der Psychologie & Nachlass Karl und Charlotte Bühler
Donnerstag, 7. Dezember 2017, 17:00 Uhr
Archiv der Universität Wien, Postgasse 9, 1010 Wien

Programm (als pdf)

Eine Kooperation von
Universitätsbibliothek Wien, Universitätsarchiv Wien, Institut Wiener Kreis, Forum Zeitgeschichte der Universität Wien und Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

Dissertant_innen-Workshop des Forschungsschwerpunktes „Diktaturen, Gewalt, Genozide“ der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
11. Dezember 2017
13:00-20:00
Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum II und I

Ab 13:00 finden in kleinerem Rahmen Präsentationen und Diskussionen von Dissertationsvorhaben im Seminarraum 1 statt. Abgeschlossen wird die Veranstaltung um 18:30 mit Vortrag von
Oswald Überegger
„Todeszone Front. Zur räumlichen Differenzierung eines Gewaltraumes am Beispiel des Ersten Weltkrieges“.
 

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Oswald Überegger
Todeszone Front. Zur räumlichen Differenzierung eines Gewaltraumes am Beispiel des Ersten Weltkrieges
 

Montag, 11. Dezember 2017
18:30 Uhr
Seminarraum I,
Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Altes AKH
Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1.13
1090 Wien mehr »

Am Mittwoch, dem 8. November 2017 um 19:30 Uhr findet im Institut für Musikwissenschaft die Präsentation des Sammelbandes „Guido Adlers Erbe. Restitution und Erinnerung an der Universität Wien“ statt. mehr »