Beiträge in 'News'

Donnerstag, 19. Jänner 2017, 12:00
Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien verwahrt die Fotografien von 565 Männern, Frauen und Kindern. Die standardisierten, hart ausgeleuchteten und durchnummerierten Fotografien zeigen 106 Familien, die als „typisch ostjüdisch“ galten, und deshalb im März 1942 anthropologisch untersucht wurden. Das geschah im Ghetto der westgalizischen Stadt Tarnów unter extremem Zwang und mit den üblichen Methoden des Faches. Fast alle auf den Fotos abgebildeten Menschen wurden wenig später ermordet. Die Vermessungsaktion war das gemeinsame Projekt zweier junger Wissenschaftlerinnen vom Anthropologischen Institut in Wien und von der Sektion Rassen- und Volkstumsforschung des Instituts für Deutsche Ostarbeit in Krakau. mehr »

Buchpräsentation
„Perspektivenwechsel.
Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus“
09.01.2017, 19:00 Uhr
Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien mehr »

Klaudija Sabo erhält den Doc.Award der Universität Wien (gefördert von der Stadt Wien). Die Preisverleihung findet im Rahmen des Dies Academicus 2017, am 11.03.2017, im Großen Festsaal der Universität Wien statt.

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich.

Sybille Steinbacher wurde auf die Professur zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust an die Goethe-Universität Frankfurt am Main berufen. Die Position ist mit der Leitung des Fritz Bauer Instituts verbunden. mehr »

Ina Markova und Vida Bakondy erhalten den Herbert-Steiner-Preis 2016 verliehen vom DÖW und der International Conference of Labour and Social History (ITH).

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert sehr herzlich.

Klaudija Sabo erhät den Georg R. Schroubek Dissertationspreis für herausragende Dissertationen des Sonderfonds Östliches Europa der Ludwig Maximilians Universität München.

 

Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich.

Berufungsvorträge “Zeitgeschichte: Kulturgeschichte – Wissens- und Geschlechtergeschichte“
Zeit:
Montag, 19.12.2016 9:00 bis 18:00
Dienstag, 20.12.2016 09:00 bis 13:00

Ort:
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, Eingang 1.13

Programm mehr »

Vortrag und Diskussion mit Jeroen Dewulf (Berkeley):
Blaise Cendrars und die nietzscheanischen Wurzeln des multi-ethnischen Identitätskonzeptes in Stefan Zweigs „Brasilien – Ein Land der Zukunft“
ZEIT: Dienstag, 20. Dezember 2016, 14.30 Uhr

ORT: Literaturmuseum, Grillparzerhaus,
Johannesgasse 6, 1010 Wien,
Veranstaltungssaal, vierter Stock

THEMA: Um die vielschichtige Bedeutung von Stefan Zweigs Exilwerk „Brasilien – ein Land der Zukunft“ besser verstehen zu können, bietet es sich an, Zweigs Wahrnehmungen der brasilianischen Gesellschaft mit jener des französischen Avantgardisten Blaise Cendrars zu vergleichen, der das Land zur selben Zeit wie Zweig erstmals bereiste. Das Ziel des
Vortrags besteht dabei weniger darin, Schnittmengen in den Werken beider Autoren zu identifizieren, als vielmehr im Versuch, ihre Arbeiten im größeren Zusammenhang der zeitgenössischen brasilianischer Identitätsdiskurse zu verorten. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt. mehr »

Elisabeth Malleier: Nachfragen. Zum Versuch der familien/auto/biographischen Rekonstruktion von Unterschichtsfamilien am Beispiel zweier alleinerziehender Frauen aus Südtirol während „Option“ und „Rücksiedlung“
Donnerstag, 15. Dezember 2016, 12:00
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Über die Auswirkungen von Politik auf Individuen in Zeiten zweier Diktaturen hinausgehend, thematisiert das 2016 erschienene Buch „Rabenmutterland“ von Elisabeth Malleier auch mehrere Tabus aus den ersten Nachkriegsjahrzehnten der Südtiroler Gesellschaft, wie die Stigmatisierung von psychiatrisch Erkrankten, Alkoholismus und Gewalt in der Familie. In die Familiengeschichte mit eingeflochten sind auch Erinnerungen an die Kindheit und Jugend der dritten Generation, der Autorin dieses Buches, die im Südtirol der 1960-er und 1970er Jahre aufwuchs. Daran schließen sich folgende Fragen: mehr »

Mo 19.- Do 22.12.          9-15 Uhr
Fr 23.12.                         9-13 Uhr
26.12. – 30.12.               Geschlossen
Mo 2.1. – Do 5.1.            9-15 Uhr

Ab dem 9.1.2017 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Feiertage und alles Gute für 2017!