Aktivitäten Diktaturen, Gewalt, Genozide

  • Dissertant_innen-Workshop des Forschungsschwerpunktes „Diktaturen, Gewalt, Genozide“ der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
    11. Dezember 2017
    13:00-20:00
    Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum II und I

    Ab 13:00 finden in kleinerem Rahmen Präsentationen und Diskussionen von Dissertationsvorhaben im Seminarraum 1 statt. Abgeschlossen wird die Veranstaltung um 18:30 mit Vortrag von
    Oswald Überegger
    „Todeszone Front. Zur räumlichen Differenzierung eines Gewaltraumes am Beispiel des Ersten Weltkrieges“
     

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  • Oswald Überegger
    Todeszone Front. Zur räumlichen Differenzierung eines Gewaltraumes am Beispiel des Ersten Weltkrieges
     

    Montag, 11. Dezember 2017
    18:30 Uhr
    Seminarraum I,
    Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
    Altes AKH
    Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1.13
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  • Götz Aly
    Wie deutsche Historiker und Verlage die Übersetzung von Raul Hilbergs Buch „The Destruction of the European Jews“ behinderten

    Zeit: Dienstag, 14. November 2017, 18:30 Uhr
    Ort:   Hörsaal 21 im Universitäts-Hauptgebäude, Universitätsring 1, 1010 Wien

    Raul Hilberg, und niemand sonst, hatte in den 1950er-Jahren die streng auf Quellen basierte Holocaust­forschung begründet. In Wien 1927 geboren, flohen seine aus Galizien zugewanderten jüdischen Eltern mit ihm 1939 über Frankreich und Kuba in die USA. 1945 kehrte Hilberg als 18-jähriger Infanterist in das zertrüm­merte Großdeutsche Reich zurück. Götz Aly spricht darüber, wie ausgerechnet das Münchner Institut für Zeit­geschichte 1964 und 1980 gegen die Übersetzung von Hilbergs Grundlagenwerk „The Destruction of the European Jews“ votierte: Aus Gründen der Konkurrenz, wegen der vielen Namen, die Hilberg nannte, und weil sich deutsche Historiker einbildeten, sie und nur sie, könnten den nationalsozialistischen Terror, von ihnen als „Vorgänge“ bezeichnet, historisch und quellenkritisch richtig einordnen. mehr »

  • Zur Erfahrungsgeschichte des Nationalsozialismus
    Workshop
    2. Oktober 2017
    10:00 bis 13:00 Uhr
    Aula am Campus, Universität Wien,
    Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

    „Die Deutschen und der Nationalsozialismus“ heißt eine von Norbert Frei herausgegebene siebenbändige Reihe, die eine Erfahrungsgeschichte der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich bietet. Es geht darum, der Lebensrealität der Zeitgenossen möglichst nahe zu kommen und Antworten u.a. auf die Frage zu finden, worin die Attraktivität des Nationalsozialismus lag. Ziel des Workshops ist es, die Reihe – ergänzt um einen Beitrag zu Österreich im Nationalsozialismus – vorzustellen und mit dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen. Am Workshop nehmen teil: Norbert Frei (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Birthe Kundrus (Universität Hamburg), Bertrand Perz (Universität Wien) und Sybille Steinbacher (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main). Der Workshop wird von Linda Erker (Universität Wien) moderiert. mehr »

  • Gastvortrag von

    Götz Aly
    Europa gegen die Juden 1880-1945

    Zeit:    Dienstag, 23. Mai 2017, 18:30 Uhr
    Ort:    Hörsaal 41 im Universitäts-Hauptgebäude
    Universitätsring 1, 1010 Wien

    Deutsche und Österreicher steuerten den Mord an den Juden. Sie stellten die technischen Mittel bereit und einen erheblichen Teil des Personals. Doch konnte der Völkermord an der in Europa ver­streut lebenden jüdischen Minderheit nicht allein von den Initiatoren begangen werden. Folglich aktivierten sie überall bereits vorhandene nationalistische, national-soziale und anti­semitische Ressentiments, um ihre Ziele durchzusetzen. Sie stützten ihre Politik der Ausgrenzung und Vernich­tung – zumal im östlichen Europa, also in den Hauptsiedlungsgebieten der Juden – auf die starken und seit mehreren Jahrzehnten immer stärker mehr »