Beiträge über '1938'

Das Institut für Zeitgeschichte veranstaltet gemeinsam mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eine Tagung zu Forschungsansätzen und Desideraten in der Erforschung des Regimes Dollfuß/Schuschnigg.
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Gert Dressel, Doris Ingrisch, Herbert Posch, “Anschluß” und Ausschluss 1938. Vertriebene und verbliebene Studierende  der Universität Wien. (LIT Verlag), 2008.
Buchpräsentation mit Vortrag von Walter Sokel am 12. März 2008 (im Rahmen des Dies Academicus ) – Vortrag anhören (Audiostream)

>Anschluss< und NS-Herrschaft in Österreich in ephemeren Filmdokumenten.
Donnerstag, 17. Dezember 2009, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Das filmische Bild von „Anschluss“ 1938 wird maßgeblich von jenen ikonischen Aufnahmen bestimmt, die von der NS-Filmpropaganda hergestellt wurden. Bildästhetik und Dramaturgie, die den NS-Wochenschauen zugrunde lagen, bilden bis heute das visuelle Inventar, aus dem heraus das Ereignis in TV-Dokumentationen, Lehrmitteln, Museen und Kinofilmen illustriert wird. Die Veranstaltung will in der Gegenüberstellung des propagandistischen Bildes mit Amateurmaterial, Kulturfilmen und Fragmenten österreichischer Wochenschauen Formen der historischen wie auch der retrospektiven Ästhetisierung und Narrativisierung des „März 1938“ debattieren. Diese „Mikro-geschichten“ – vor allem jene Amateuraufnahmen, die ein amerikanisches Ehepaar, sowie ein anonymer Wiener Hobbyfilmer im Frühjahr ‘38 in Wien gedreht haben – brechen die spektakuläre Monumentalisierung des „Anschlusses“, das beharrende „modernistische Ereignis“ im Sinne Hayden Whites auf, zeugen aber gleichzeitig auf ihre eigene Weise von der alltäglichen Verstrickung der ÖsterreicherInnen mehr »

Seit Februar 2009 ist die neue Webpräsentation von Ariadne, der frauenspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle an der Österreichischen Nationalbibliothek, online. „Frauen in Bewegung: 1918–1938″ ist ein Informationssystem zu frauenbewegten und frauenpolitischen Aktivitäten während der Ersten Republik und des ständestaatlichen Regimes. mehr »

Projektleiter: Prof. Mag. Dr. Anton Staudinger
Mitarbeiter: Dr. Hans Schafranek
Finanziert durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.
Abgeschlossen 1998 mehr »

Senatsprojekt der Universität Wien
Projektleiter: Dr. Gustav Spann und Dr. Peter Malina.
Abgeschlossen 1998

Projektleiter: Univ. Doz. Dr. Finbarr McLoughlin
Beginn: 14.12.01
Projekt finanziert vom Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung.

Vortrag von Walter Sokel (40 min.) im Rahmen des dies academicus am 12. März 2008: “Das provisorische Dasein: 1936-38. Universität, Roman und Flucht”

Link zum Livestream

Herbert Posch, Friedrich Stadler (Hg.), “… eines akademischen Grades unwürdig” – Nichtigerklärung von Aberkennungen akademischer Grade zur Zeit des Nationalsozialismus an der Universität Wien, Wien 2005.
Redaktion: Sandra Föger | Elisabeth Fritsch | Katharina Kniefacz | Ferdinand Pay | Ferdinand Redl

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