Beiträge über 'Interaktionen'

Gastvortrag von  Joseph November Department of History, University of South Carolina
Donnerstag, 24. Juni 2010, 18:00 Uhr
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
1090 Wien, Spitalgasse 2-4/Hof 1, Universitätscampus

Early efforts to introduce digital electronic computers to biology and medicine in the USA drew heavily from cybernetics, information theory, and especially operations research (OR). The influence of cybernetics and information theory on life sciences computing has attracted much attention from historians, whereas the arguably greater influence of OR in the same area has seldom been discussed. mehr »

Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Andrei Markovits spricht über sein neues Buch:
Andrei S. Markovits / Lars Rensmann, Gaming the World: How Sports Are Reshaping Global Politics and Culture (Hardcover), Princeton University Press 2010.

Link zum Livestream:
Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4

Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien
Andrei S. Markovits / Lars Rensmann, Gaming the World: How Sports Are Reshaping Global Politics and Culture (Hardcover), Princeton University Press 2010.
Professional sports today have truly become a global force, a common language that anyone, regardless of their nationality, can understand. Yet sports also remain distinctly local, with regional teams and the fiercely loyal local fans that follow them. This book examines the twenty-first-century phenomenon of global sports, in which professional teams and their players have become agents of globalization while at the same time fostering deep-seated and antagonistic local allegiances and spawning new forms of cultural conflict and prejudice.

Link zur Einladung

Zur Frühgeschichte des Fulbright Program in Österreich
Das Fulbright Program brachte ab 1951 jährlich nahezu 50 Personen aus den USA für mehrere Monate nach Österreich (überwiegend Wien), und dieselbe Zahl österreichischer Wissenschaftler, Studenten und Lehrer über den Atlantik. Als Teil der amerikanischen Bemühungen, das Ansehen der neuen Weltmacht in der Welt zu heben und Einfluss auf andere Staaten zu erhöhen, befand sich dieses Programm von Anfang an den Schnitt-stellen zwischen Diplomatie, Politik und Wissenschaft.

Link zur Einladung

Donnerstag, 19. November 2009, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Das Leben und Wirken des Wiener Rechtsanwalts Gustav Harpner spiegelt die politischen und kulturellen Strömungen in Österreich vom Fin de Siècle bis in die 1920er-Jahre wider. Harpner begann seine Karriere als Verteidiger in den „Anarchisten“-Prozessen und stieg bald zum wichtigsten Parteianwalt der Sozialdemokratie auf. Er war ebenso als Anwalt von Viktor und Friedrich Adler (den er auch vor dem Ausnahmegericht 1917 verteidigte) wie auch zahlreicher anderer prominenter, nicht nur sozialdemokratischer PolitikerInnen (zB Boschek, Ellenbogen, Seitz, Glöckel, Masaryk usw.) tätig. Weiters vertrat er die sozialdemokratische Eisenbahner gewerkschaft, die Arbeiter-Zeitung und zahlreiche Prominente aus der Kunst- und Kulturszene (zB Bahr, A. Mahler, Mildenburg, K. Kraus, K. Moser). 1919 war Harpner an den legistischen Arbeiten zum Habsburgergesetz maßgeblich beteiligt und fungierte auch als Anwalt der Republik in Angelegenheiten des konfiszierten Habsburgervermögens. Ebenfalls 1919 wurde er Mitglied des VfGH, mehr »

>Anschluss< und NS-Herrschaft in Österreich in ephemeren Filmdokumenten.
Donnerstag, 17. Dezember 2009, 12:00 s.t.
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
Universitäts-Campus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Das filmische Bild von „Anschluss“ 1938 wird maßgeblich von jenen ikonischen Aufnahmen bestimmt, die von der NS-Filmpropaganda hergestellt wurden. Bildästhetik und Dramaturgie, die den NS-Wochenschauen zugrunde lagen, bilden bis heute das visuelle Inventar, aus dem heraus das Ereignis in TV-Dokumentationen, Lehrmitteln, Museen und Kinofilmen illustriert wird. Die Veranstaltung will in der Gegenüberstellung des propagandistischen Bildes mit Amateurmaterial, Kulturfilmen und Fragmenten österreichischer Wochenschauen Formen der historischen wie auch der retrospektiven Ästhetisierung und Narrativisierung des „März 1938“ debattieren. Diese „Mikro-geschichten“ – vor allem jene Amateuraufnahmen, die ein amerikanisches Ehepaar, sowie ein anonymer Wiener Hobbyfilmer im Frühjahr ‘38 in Wien gedreht haben – brechen die spektakuläre Monumentalisierung des „Anschlusses“, das beharrende „modernistische Ereignis“ im Sinne Hayden Whites auf, zeugen aber gleichzeitig auf ihre eigene Weise von der alltäglichen Verstrickung der ÖsterreicherInnen mehr »