Transparenz statt Diskretion – Resolution des „Zeitgeschichtetags 2018“ zur „FPÖ-Historikerkommission“

10. April 2018

Der dreitägige Jahreskongress der österreichischen Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern, der Zeitgeschichtetag 2018, ist in Wien erfolgreich beendet worden. Die fulminante Eröffnungsrede „über die Folgen der Pariser Friedensverträge von 1919 für die europäische Entwicklung“ hat die international renommierte Historikerin Margaret MacMillan, die in Oxford und an der Toronto University lehrt, gehalten – u.a. in Anwesenheit der Rektoren der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien, Heinz Engl und Markus Müller.

In den folgenden Tagen präsentierten vor zahlreichem Publikum über 150 österreichische und internationale Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker in über 40 Podiumsveranstaltungen die aktuellsten Forschungsergebnisse – durchaus immer wieder im internationalen Vergleich.

Während des Kongresses wurde auch intensiv über eine Resolution zur „FPÖ-Historikerkommission“ diskutiert.

Die Resolution, die von Vertreterinnen und Vertrtern aller universitären Zeitgeschichte-Institute und Fachabteilungen verfasst wurde, gibt es hier zum Download:

Transparenz statt Diskretion.
Stellungnahme am Österreichischen Zeitgeschichtetag 2018 an der Universität Wien zur sogenannten FPÖ-Historikerkommission
(Download)

Inzwischen haben bereits mehr als 600 Personen diese Resolution unterzeichnet:

Link zur Petition: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/transparenz-statt-diskretion-fpoe-historikerkommission