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 ... Mitteilungen 28(2)(2017) mit Semesterprogramm ...


7.12.2017: Tropenforschung in La Gamba

12.12.2017: Iran - the land of colours

Botanical Excursion Iran 2018

Stellenausschreibung: NHM, Kurator Botanik

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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

BioTax Syst

Geplante BioTaxSyst- Summerschool-Kurse 2018:

Wildbienen; beteiligte Personen: S.Dötterl (Salzburg), G. Hölzler (Wien), F. Gusenleitner (Linz);
Mo. 02.07.-06.07.2018 am Biologiezentrum Linz,
J.W. Kleinstraße 73, 4010 Linz, täglich ganztätig (9:00-17:00)

Gräser; Veranstaltungsort: Wien.

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Die Einrichtung  „Summerschools in Biological Taxonomy and Systematics“ geht von der folgenden Initiative aus:

Initiative zur Kooperation von Museen und Universitäten in Österreich auf dem Gebiet der biologischen Taxonomie und Systematik

Die biologisch-organismische Grundausbildung und der Erhalt eines entsprechenden Wissenstandes an taxonomisch-systematischen Wissens über botanische, zoologische und paläontologische Organismen wurde bis jetzt fast ausschließlich von den Universitäten alleine getragen. Die enorme Diversifizierung innerhalb der Biologie führte jedoch zu einer Kürzung des Angebotes von klassischen Diszplinen, wie etwa der Taxonomie.

Österreich hat als Signatarstaat der „Biodiversitätskonvention“ die Verpflichtung übernommen, die „Global Taxonomy Initiative“ mitzutragen und zu fördern. Ein entsprechend taxonomisches Wissen ist auch Voraussetzung zur Umsetzung weiterer von Österreich unterzeichneten Konventionen bzw. Initiativen, wie CITES (Washingtoner Artenschutzübereinkommen zur Regelung des internationalen Handels mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen und ihrer Produkte) und GBIF (Global Biodiversity Information Facility).

Das erforderliche organismisch-taxonomische Wissen ist vornehmlich bei Wissenschafterinnen und Wissenschaftern angesiedelt, die in den Forschungs-Museen arbeiten. In Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen wird österreichweit ein sehr breites taxonomisches Feld auf hohem internationalen Niveau abgedeckt.

Diese wissenschaftlichen Sammlungen sind somit die unabdingbare Voraussetzung für die Stabilität der biologischen Nomenklatur, für eine den gegenwärtigen wissenschaftlichen Standards entsprechenden Taxonomie und ermöglichen erst Projekte wie „Barcode of life – Identifying species with DNA Barcoding“.

Ziel der Kooperation zwischen den Museen und den Universitäten ist es, eine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Grundlagenforschung und angewandten Bereichen zu garantieren.

Zur Vertiefung der Kenntnisse in Taxonomie, Systematik und Biologie einzelner Organismengruppen wird alljährlich mindestens ein Kurs eingerichtet. Die Kurse werden jeweils von einer der österreichischen Universitäten (Univ. Wien, Univ. für Bodenkultur Wien, Univ. Innsbruck, Univ. Salzburg, Univ. Graz) getragen und an einem Museumsstandort durchgeführt (Naturhistorisches Museum Wien, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Universalmuseum Joanneum Graz, Haus der Natur Salzburg). Lehrende sind die führenden Spezialistinnen und Spezialisten der jeweiligen Organismengruppen.

Die Summerschool- Kurse dauern jeweils eine Woche. Sie sind für Studierende der Biologie und verwandter Fächer (Masterstudium, PhD-Programme) gedacht und über das ECTS-System für das Studium an der Universität anrechenbar. Das ergänzende Lehrangebot soll vor allem Themen der organismischen Biologie ansprechen. Dieses Wissen verlagert sich zunehmend an die Naturmuseen und deren wissenschaftlichen Sammlungen. Kenntnisse der biologischen Systematik und Taxonomie, einschließlich konservatorischer und sammlungstechnischer Methoden, sind Grundlagen der Biodiversitäts- und Evolutionsforschung. Im angewandten Bereich hilft dieses Wissen Artenkenntnis zu erwerben, das für Umweltgutachten und Biodiversitätserhebungen Voraussetzung ist.

G. Aubrecht                                                     F. Schiemer                                         F. Steininger

Biologiezentrum der                                    Universität Wien                                Krahuletz-Museum,
Landesmuseen OÖ, Linz                  Zoologisch-Botanische Gesellschaft         Eggenburg NÖ

 

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 Frühere Summerschool-Kurse:

 

BioTaxSyst Kurs 2017:      “helminths” - In Kooperation von NHM Wien und Vetmeduni Wien

BERICHT VOM KURS “HELMINTHS” von A. Joachim und H. Sattmann

Time and duration: September 11-15, 2017, 1 week full-time, Maximum number of participants: 20, incl. 5 EVPC Residents

Costs for consumables: € 150,-/participant, Course language: English

Experts involved: Prof. Joachim (Vetmeduni), Dr. Sattmann (NHM), Dr. Duscher (Vetmeduni), Dr. Konecny (Umweltbundesamt), Dr. Führer (Vetmeduni), Mag. Hörweg (NHM), Dr. Hinney (Vetmeduni)
Who can participate? Students of biology, veterinary medicine or related subjects, as well as Residents of the EVPC.

Application will open March 1st, 2017. You can apply with a short letter of motivation and CV to Anja.Joachim@vetmeduni.ac.at. Please note that applications will be handled on a “first-come-first-served” basis, but from March 1st, 2017 onwards only!

Details zu Anmeldung und Kursprogramm

 

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BioTaxSyst Sommerkurs 2016:

Bestimmungskurs Schmetterlinge (Lepidoptera): Bestimmung, Morphologie, Ökologie, Sammelmethoden, Präparation
Kursleitung: MA Benjamin Wiesmair (Tiroler Landesmuseen)
Kursort: Innsbruck und Umgebung
Termin: 04 — 08 Juli 2016
(3,5 Ects).
Inhalte: Der Kurs beschäftigt sich mit der Lepidopterenfauna Westösterreichs mit einem alpinen Schwerpunkt. Ziel ist es einen Überblick über die Diversität der heimischen Schmetterlingsfauna (Lepidoptera) zu erhalten.

Plakat mit Details 

Bericht über den Kurs von B. Wiesmair

 

BioTaxSyst-Summerschool 2015:

„Freilandkurs Heuschreckenbestimmung“ Kursleitung: Mag. Günther Wöss und Markus Sehnal; Zeitraum: 20.-24. Juli 2015 (Mo – Fr); Kursort: Wien und Umgebung; Max. Teilnehmerzahl: 12                3 ECTS  inskribierbar auf der BOKU!!!

Plakat zum download

Bericht über den Kurs 2015:
Der heurige Kurs „Freilandbestimmungskurs Heuschrecken (Orthoptera): Bestimmung, Morphologie, Akustik, Ökologie“ im Rahmen der Summer Schools in Biological Taxonomy and Systematics (BioTaxSyst) wurde von Günther Wöss und Markus Sehnal geleitet und fand von 20. bis 24. Juli 2015 statt.
Zuerst möchte ich mich bei den beiden Kursleitern und der Universität für Bodenkultur Wien nochmals ganz herzlich bedanken, dass in aller Kürze diese Summer School geplant und durchgeführt werden konnte, da der ursprünglich vorgesehene Kurs krankheitsbedingt verschoben werden musste.
Der Kurs beschäftigte sich mit der Heuschreckenfauna des pannonisch getönten Ostösterreichs. Sein Ziel war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bestimmung anhand von äußeren morphologischen Merkmalen sowie den artcharakteristischen Lautäußerungen mit und ohne Bat-Detektor näher zu bringen. Darüber hinaus wurden biologische und ökologische Kenntnisse zu diesem Taxon vermittelt. Die beiden Kursleiter verschickten schon vor Beginn der Veranstaltung potenzielle Artenlisten für die einzelnen Exkursionsorte, wodurch sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon im Vorhinein mit den zu erwartenden Arten befassen konnten und zudem motiviert wurden, auch nicht vermerkte Arten für das jeweilige Gebiet neu zu entdecken.
Jeden Tag wurde ein anderes Exkursionsgebiet besucht. Der Montag begann am Vormittag mit einer Einführung, am Nachmittag ging es auf die Auwiesen des Wiener Praters. Am darauf folgenden Tag wurde bei großer Hitze zunächst der Hundsheimer Berg (Niederösterreich) besucht. Die große Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer führte uns abends noch auf den Braunsberg, wo wir mit Funden des Zwerggrashüpfers (Stenobothrus crassipes), einer xerothermophilen Art, der Südlichen Beißschrecke (Platycleis affinis) als „Ostösterreich-Spezialist“, und Zubowskis Grashüpfer (Stenobothrus eurasius) belohnt wurden. Diese stark an kalkigen Felsrasen gebundene Art wurde in Österreich bisher nur am Braunsberg und dem benachbarten Schlossberg nachgewiesen. Bei noch höheren Temperaturen ging es am Mittwoch auf die Heißländen der Oberen Lobau. Der Buntbäuchige Grashüpfer (Omocestus rufipes) und die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) war für mich persönlich an diesem Tag das Highlight. Darüberhinaus konnte  die Kurzflügelige Schwertschrecke (Conocephalus  dorsalis) erstmals für die obere Lobau nachgewiesen werden! Am Donnerstag fand der Kurs am Schneeberg statt. Somit wurden auch Heuschrecken mit hochmontanen und subalpinen Vorkommen berücksichtigt. Der Rohrbacher Kogel im Burgenland mit seinem Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen bildete den Abschluss der heurigen Summer School. Mit der Absolvierung eines „Hopper-Race“ beendeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen Kurs. Sieger war jenes Team, welches in 90 Minuten die meisten Heuschrecken-Arten morphologisch oder akustisch nachweisen konnte. Zwei Teams konnten in diesem Zeitraum 16 Arten bestimmen.
Im Laufe dieses fünftägigen Kurses wurden mehr als die Hälfte der etwa 100 Heuschrecken-Arten Ostösterreichs nachgewiesen. Die Summer School stellte heuer eine Organismengruppe mit einer überschaubaren Artenzahl in Österreich vor. Es zeigte sich, wie leicht es sein kann, sich in eine Insektengruppe einzuarbeiten, wenn dies unter der Anleitung von hervorragenden Experten geschieht. Wir hoffen, mit diesem Kurs Studierenden eine Basis geschaffen zu haben, sich nun selbstständig weiterhin mit dieser Tiergruppe auseinanderzusetzen.
Barbara-Amina Gereben-Krenn

BioTaxSyst Sommerkurse 2014:

“Ephemeroptera”

Kursort: Biozentrum der Universität Wien, 1090 Wien Althanstr.14; Termin: 7. – 12.7.2014 Kursleitung: E. Bauernfeind, M. Schletterer, U. Humpesch. Ankündigung: Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien SS2014          

Plakat Humpesch 2014 überarbeitet K
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Dr. Ernst Bauernfeind        vom NHM Wien bei der Einführungsvorlesung im Biozentrum der Universität Wien. Fotos: F. Schiemer

Fotos: M. Schletterer

 

„Flechten (Lichenes)“: Bestimmung, Morphologie und Ökologie

Kursort: BIOS – Nationalparkzentrum Mallnitz (NP Hohe Tauern, Kärnten) Termin: 20. 07.2014 (Anreise) – 26.07.2014 (Abreise) Kursleitung: Univ.-Prof. i. R. Dr. Roman Türk Ankündigung: Vorlesungsverzeichnis der Universität Salzburg SS2014

Plakat Türk Grün
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Prof. Dr. Roman Türk und Studierende beim Kurs im Nationalparzentrum Mallnitz und bei der Exkursion im Bereich Annkogel. Fotos: F.Schiemer

Der Kurs „Ephemeroptera“ geleitet von Ernst Bauernfeind, Martin Schletterer und Uwe Humpesch, fand von 7.7. bis 12.7. an der Universität Wien statt. Die Kursbetreuer Ernst Bauernfeind vom NHM Wien und Martin Schletterer von der Universität Innsbruck gestalteten eine Einführung, die von den 10 Studierenden – hauptsächlich von der Universität Innsbruck und Wien – mit Begeisterung aufgenommen wurden. Uwe Humpesch, auf dessen Initiative dieser Kurs zustande kam, konnte krankheitsbedingt nicht mehr daran teilnehmen.
Der Kurs „Flechten (Lichenes) – Bestimmung, Morphologie und Ökologie“ wurde von Roman Türk im Nationalparkzentrum Mallnitz abgehalten. Da mich diese Organismengruppe schon lange fasziniert, schlüpfte ich mit Vergnügen wieder in die Rolle der Lernenden und nahm an diesem Bestimmungskurs teil. Da Roman Türk für die Flechten eine unglaublich gewinnende Begeisterung ausstrahlte, entstand eine intensive und fokussierte Arbeitsatmosphäre in diesen fünf Tagen. Der Kurs begann mit einer Einführung in die Morphologie und Bestimmung der Flechten. Danach wurden tagsüber in der Region Mallnitz Exkursionen durchgeführt und abends wurden die gesammelten Flechten aufgearbeitet. Am Ende stellte Herr Türk dankenswerter Weise eine Artenliste für die Kurstage zusammen, welche in Summe 244 Arten beinhaltete! Dies stellt etwa ein Zehntel der in Österreich vorkommenden Flechtenarten dar.
Diese Tage in Mallnitz zeigten deutlich, welchen unglaublichen Wert Expertenwissen über eine Organismengruppe darstellt. Die jahrelange Auseinandersetzung mit Organismen führt nicht nur zu sehr beeindruckenden taxonomischen Kenntnissen, sondern inkludiert durch die Beschäftigung mit der Biologie der Organismen auch eine sensible Auseinandersetzung mit der Umwelt. So können gerade LichenologInnen profunde Aussagen über Umweltveränderungen machen. Naturschutz ist ohne diese Kenntnisse über Organismen nicht denkbar!
Weiters zeigte der Kurs, dass der Einarbeitungsprozess sehr verkürzt und erleichtert wird, wenn dieser von einem Spezialisten angeleitet wird. Abgesehen davon ist die gemeinsame Beschäftigung mit Gleichgesinnten in und mit der Natur eine sehr vergnügliche und bereichernde Erfahrung. Die gegenwärtige Situation im Wissenschaftsbetrieb lässt diesen zeitaufwändigen Prozess der Erarbeitung von Taxonkenntnissen nur sehr bedingt zu. Diese Fähigkeiten sind auch nicht durch moderne Methoden zu ersetzten und so besteht derzeit die Gefahr, dass vorhandenes Wissen wieder verloren geht. In diesem Zusammenhang kann die Zoologisch-Botanische Gesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten, damit solche Kenntnisse über Organismengruppen in Österreich nicht verloren geht und auch in Zukunft an Interessierte weitergegeben werden.”
Barbara Gereben-Krenn, Fritz Schiemer

 

2013: Kursleiter: Mag.Dr. Martin Schwarz (Linz): *Bestimmungskurs Schlupfwespen und verwandte Familien* Kursort: Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz  Termin: 8. – 12. Juli 2013 
BioTaxSyst2013 Ankündigung 3
BioTaxSyst2013 Ankündigung 3
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2012: 500 Millionen Jahre Mollusken NHM Wien gemeinsam mit der Uni Wien. Kursleiter: Dr. Helmut Sattmann, NHM-Wien

 

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